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Wieder knapp verloren

Sonntag, 13. Februar 2011, 19:58 Uhr
Im Kampf um den Anschluss an das Mittelfeld in der Thüringenliga ließen die NSV Männer am Samstag in Sonneberg die Möglichkeit ungenutzt. Auswärts geling den Südharzern derzeit nicht viel mehr als einen guten Eindruck zu hinterlassen...


Die Punkte verbleiben bei den Gastgebern, so auch im Spiel gegen Sonneberg. Eigentlich dürfte Andreas Meyer keine Haare mehr auf dem Kopf haben. Schon vor der Begegnung stand fest, dass mit Michael Spieß und Marco Holznagel zwei seiner zuverlässigsten Abwehrspieler fehlen. Der Trainer war somit gezwungen den zentralen Abwehrverband umzustellen.

Gespannt schauten auch viele Augen auf das Duell der Kanoniere. Da trafen Stefan Fuhrmann (120 Treffer) und der Sonneberger Matin Blechschmidt (107 Treffer) aufeinander.

Der NSV startete mit dem ersten Treffer in die Begegnung. Doch schon der Ausgleich offenbarte die Defizite in der Abwehr. Die übertrug sich anfänglich auch auf den Angriff. Die Spielzeugstädter, um Wiedergutmachung bemüht, übernahmen die Initiative.

Ihr Vormarsch konnte erst nach dem 3:1 gestoppt werden. Im weiteren Spielverlauf waren die Spielanteile bis zum 7:7 gleichmäßig verteilt. Die mit Klebeband geflickte Südharzer Abwehr schien zu halten, leider nur ein Trugschluss. Die folgenden Unachtsamkeiten wurden von den Gastgebern sogleich bestraft. Aus dem Ausgleich wurde ein 7:12 Rückstand. Sonneberg wähnte sich auf der Siegerstraße.

Es spricht für die Moral der Nordhäuser, dass sie den Kopf nicht in den Sand steckten. Mit einer Energieleistung und etwas Hilfestellung vom SHV erkämpften sie Ausgleich (16:16). Zwei weitere Treffer und die Südharzer führten plötzlich 18:16 und stellten den Spielverlauf damit auf den Kopf. Leider konnte der Vorsprung nicht in die Halbzeitpause gerettet werden. Mit einem Strafwurf und ein direkt verwandelten Freiwurf (!) meldete sich der SHV zurück, Halbzeitstand 19:19.

Nach dem Pausentee vermochten sich die Gastgeber ein wenig Luft zu verschaffen. Es war nicht viel, reichte aber um den NSV auf Distanz zu halten. So sehr sich die Nordhäuser auch mühten, Martin Blechschmidt und seine Nebenleute agierten bis zum 29:34, aus Sicht des NSV, immer einen Schritt schneller. Erst in den Schlussminuten gelang es den NSV Spielern wieder den Druck zu erhöhen und Wirkung zu erzielen. Der SHV wankte noch einmal gefährlich, doch der NSV vergab die Chancen auf einen Punktgewinn am Ende selbst. So gelang den Spielzeugstädtern eine knappe 37:35 Revanche für die Hinrundenniederlage.

Schon am kommenden Samstag erhalten die Nordhäuser eine neue Chance. Ab 19:00 Uhr stellt sich der SV Behringen/Sonneborn in der Ballspielhalle vor.
Frank Ollech

Kay Näther / Sören Ahlert/ Steffan Fuhrmann 12/ Christian Müller 2/ Thomas Riemekasten 5/ Sebastian Kreutz 5/ Matthias Thiele 5/ Marcel Effenberger 2/ Andre Elster 2/ Martin Stritzel 2
Autor: nnz

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