Wir wollen es lebensnah gestalten
Freitag, 04. März 2011, 12:16 Uhr
Pünktlich zur beginnenden Fastenzeit nächsten Mittwoch, stellte die evangelische Kirche heute ihre Aktion Ich war’s! 7 Wochen ohne Ausrede! vor. Gleichzeitig bewarben Pfarrer Peter Kube und der Superintendent Michael Bornschein die Kampagne Klimawandel – Lebenswandel. Tobias Wendehost war für die nnz-Redaktion aufmerksamer Zuhörer...
Bornschein (links), Kube
Gestern war es wieder soweit. Der Ausnahmezustand in Deutschland zog mit Karnevalsumzügen und Büttenreden durch große Teile der Republik. Bis nächsten Dienstag feiern alle Faschingsbegeisterte die fünfte Jahreszeit, die dann mit Aschermittwoch ihr offizielles Ende findet.
Für die Evangelische Kirche war daher heute der richtige Zeitpunkt gekommen, ihre diesjährige Fastenaktion Ich war’s! 7 Wochen ohne Ausrede! vorzustellen. Dazu passend, starte die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKMD) bereits im Januar ihre vielbeachtete Kampagne Klimawandel – Lebenswandel. Doch was verbirgt sich hinter diesen Slogan?
Wir möchten, dass jeder Mensch persönlich ein Stück Verantwortung übernimmt. Klimawandel ist nicht nur ein globales Thema, sondern fängt bereits vor Ort an, meint hierzu der Superintendent der Evangelischen Kirche, Michael Bornschein. Aus diesem Grund möchte auch die Nordhäuser Gemeinde einen Beitrag leisten und bewirbt wie im gesamten mitteldeutschen Raum die Klimakampagne. Auf einer Kreissynode am 26. März sollen weitere Aktionen geplant werden.
Um das Ganze lebensnah zu gestalten, kann sich jeder, der an der Aktion mitmachen möchte, ein eigens erstelltes Scheckheft besorgen, so Pfarrer Peter Kube. Das Scheckheft bietet die Möglichkeit, Denkanstöße für einzelne Felder, wie der Wechsel des Stromanbieters oder das persönliche Kaufverhalten, zu bewirken.
Das Heft dient als Gedankenstütze, um die Einsparung von Kohlendioxid in einzelnen Lebensbereichen abzubilden. Die Bandbreite der Handlungsfelder reicht von der Nutzung von Mehrwegflaschen über einen verringerten Fleischkonsum bis zur Nutzung von abschaltbaren Steckdosenleisten. Der Teilnehmer trägt seine persönlichen Einsparungen in die Gutscheine ein und über eine Tabelle kann die Verminderung des Klimagases errechnet werden. Bis zum Erntedankfest am 2. Oktober können diese Gutscheine dann eingeschickt werden. Als Anreiz winken umweltfreundliche Preise, die unter den Teilnehmern verlost werden.
Abschließend betonen die beiden Kirchenvertreter das ambitionierte Ziel der Kampagne. Wir wollen bis Oktober eine Einsparung von einer Millionen kg Kohlendioxid für Mitteldeutschland erreichen. Soviel würde ein Kleinwagen erzeugen, der 10-mal zum Mond und zurück führe. Durch unsere praktischen Tipps sehen wir dieses Ziel als Realistisch an. Schließlich sparen die Menschen damit auch Geld.
Damit die Aktion ein Erfolg wird, sollen alle, die sich beteiligen möchten, die beginnende Fastenzeit als Ausgangspunkt nehmen und einzelne Lebensgewohnheiten verändern. Die Scheckhefte und Infomaterial bekommen Interessierte in den Pfarrämtern, im Eine-Welt-Laden und bei Buchhaus Rose. Zudem bietet die Webseite Klimawandel – Lebenswandel (www.klimawandel-lebenswandel.de) weitergehende Informationen.
Tobias Wendehost
Autor: nnzBornschein (links), Kube
Gestern war es wieder soweit. Der Ausnahmezustand in Deutschland zog mit Karnevalsumzügen und Büttenreden durch große Teile der Republik. Bis nächsten Dienstag feiern alle Faschingsbegeisterte die fünfte Jahreszeit, die dann mit Aschermittwoch ihr offizielles Ende findet.
Für die Evangelische Kirche war daher heute der richtige Zeitpunkt gekommen, ihre diesjährige Fastenaktion Ich war’s! 7 Wochen ohne Ausrede! vorzustellen. Dazu passend, starte die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKMD) bereits im Januar ihre vielbeachtete Kampagne Klimawandel – Lebenswandel. Doch was verbirgt sich hinter diesen Slogan?
Wir möchten, dass jeder Mensch persönlich ein Stück Verantwortung übernimmt. Klimawandel ist nicht nur ein globales Thema, sondern fängt bereits vor Ort an, meint hierzu der Superintendent der Evangelischen Kirche, Michael Bornschein. Aus diesem Grund möchte auch die Nordhäuser Gemeinde einen Beitrag leisten und bewirbt wie im gesamten mitteldeutschen Raum die Klimakampagne. Auf einer Kreissynode am 26. März sollen weitere Aktionen geplant werden.
Um das Ganze lebensnah zu gestalten, kann sich jeder, der an der Aktion mitmachen möchte, ein eigens erstelltes Scheckheft besorgen, so Pfarrer Peter Kube. Das Scheckheft bietet die Möglichkeit, Denkanstöße für einzelne Felder, wie der Wechsel des Stromanbieters oder das persönliche Kaufverhalten, zu bewirken.
Das Heft dient als Gedankenstütze, um die Einsparung von Kohlendioxid in einzelnen Lebensbereichen abzubilden. Die Bandbreite der Handlungsfelder reicht von der Nutzung von Mehrwegflaschen über einen verringerten Fleischkonsum bis zur Nutzung von abschaltbaren Steckdosenleisten. Der Teilnehmer trägt seine persönlichen Einsparungen in die Gutscheine ein und über eine Tabelle kann die Verminderung des Klimagases errechnet werden. Bis zum Erntedankfest am 2. Oktober können diese Gutscheine dann eingeschickt werden. Als Anreiz winken umweltfreundliche Preise, die unter den Teilnehmern verlost werden.
Abschließend betonen die beiden Kirchenvertreter das ambitionierte Ziel der Kampagne. Wir wollen bis Oktober eine Einsparung von einer Millionen kg Kohlendioxid für Mitteldeutschland erreichen. Soviel würde ein Kleinwagen erzeugen, der 10-mal zum Mond und zurück führe. Durch unsere praktischen Tipps sehen wir dieses Ziel als Realistisch an. Schließlich sparen die Menschen damit auch Geld.
Damit die Aktion ein Erfolg wird, sollen alle, die sich beteiligen möchten, die beginnende Fastenzeit als Ausgangspunkt nehmen und einzelne Lebensgewohnheiten verändern. Die Scheckhefte und Infomaterial bekommen Interessierte in den Pfarrämtern, im Eine-Welt-Laden und bei Buchhaus Rose. Zudem bietet die Webseite Klimawandel – Lebenswandel (www.klimawandel-lebenswandel.de) weitergehende Informationen.
Tobias Wendehost

