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Wasser, Wind und Sonne für Australien

Freitag, 11. März 2011, 13:09 Uhr
Professor Genske von der Fachhochschule Nordhausen stellt die an der FH Nordhausen entwickelte Strategie des energetischen Stadtumbaus in Australien vor. Und er stellt die Frage: Gibt es eine Chance für regenerative Energien im Land der Steinkohle?


Genske (Foto: privat) Genske (Foto: privat) Australien steht mit an der Spitze der Steinkohleexporteure. Über 90 Prozent seiner Energieversorgung hängt von nicht erneuerbaren Energien ab. Nach den schweren Überschwemmungen im Osten Australiens, der Dürre im Westen und den katastrophalen Zerstörungen des Zyklons Yasi im Norden zu Beginn diesen Jahres, kommen der Regierung Zweifel an der Nachhaltigkeit der fossilen Energieversorgung.

Auf Einladung des „Department of Climate Change and Energy Efficiency“ der Australischen Regierung hielt Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske, Fachbereich Ingenieurwissenschaften an der Fachhochschule Nordhausen, in der Hauptstadt Canberra einen Vortrag zum Thema "Mapping the Power of Cities and Regions". Hier stellte er die in Nordhausen entwickelte Strategie des energetischen Stadtumbaus vor und veranschaulichte sie mit Projekten in Hamburg, Basel, Liechtenstein und natürlich Thüringen.

Der entstehende Thüringer Potenzialatlas für regenerative Energien stieß bei den über 30 Regierungsangestellten und Verbandsvertretern auf großes Interesse. In den kommenden Tagen folgen drei weitere Vorträge in Melbourne.
Autor: nnz

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