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Hartes Wasser?

Samstag, 19. März 2011, 13:11 Uhr
In den Kommentaren zum Beitrag über den "Tag des Wassers" tauchen immer wieder Fragen auf, warum das Trinkwasser in Nordhausen denn so "hart" sei. Wir haben uns um eine Antwort bemüht...


Das vom Wasserverband Nordhausen (WVN) in die Haushalte in und um Nordhausen herum gelieferte Trinkwasser besteht aus Grundwasser und Talsperrenwasser. Derzeit verlassen täglich 9.000 Kubikmeter aufbereitetes Trinkwasser das Wasserwerk in der Nordhäuser Puschkin-Straße. Davon seien nach Angaben des WVN-Geschäftsführer Ulrich Schardt 5.000 Kubikmeter Rohwasser von der Talsperre bei Neustadt, 4.000 Kubikmeter sind Grundwasser, das unter anderem im Bereich des Gipskarstes gewonnen werden muss.

Im zurückliegenden Vierteljahr war deutlich mehr "weiches" Talsperrenwasser zugemischt worden, da durch den Winter die Talsperre nicht nur sehr gut gefüllt war, sondern mehr Zulauf als Ablauf zu verzeichnen war (siehe hierzu auch im Archiv der nnz). Schardt sagt, dass ein "Gemisch" aus zwei Drittel Talsperrenwasser und einem Drittel Grundwasser in Richtung der Trinkwasserkunden floss.
Autor: nnz

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