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Mit einem Punkt nach Hause

Sonntag, 03. April 2011, 12:49 Uhr
„Wir sind zufrieden – aber am Ende hätte mehr drin sein können.“ Dieses Resümee zieht Konrad Werner, Cheftrainer der Nordhäuser Boxer der 2. Bundesliga, nach einem Unentschieden gegen die Hertha aus Berlin. Dort waren die Nordhäuser am Sonnabend in den Ring gestiegen...

Erfolgreich geboxt (Foto: P. Grabe) Erfolgreich geboxt (Foto: P. Grabe)
Xhek Paskali (in Blau; hier beim Kampf gegen die Mannschaft aus Hannover) schaffte fast die Sensation im Kampf gegen den amtierenden deutschen Meister.

Auftakt und 1. Hälfte des Abends waren sowohl spannend als auch hervorragend für die Nordhäuser gelaufen. Zur Pause stand es 11:9 für die Nordhäuser: Michael Loginov gewann herausragend im Federgewicht gegen Marko Lebeda. „Für Loginov war es die Revanche für die Deutsche Meisterschaft im Oktober, bei der Loginov unterlag“, so Werner.

Im Leichtgewicht konnte Eduard Schmidt den starken Berliner Robert Harutunyan nicht in den Griff bekommen. Harutunyan hatte immer eine Hand mehr im Kampf – letztlich unterlag „Eddi“ Schmidt nach Punkten. Anders der anschließende Kampf im Halbweltergewicht. Dort holte David Müller für Nordhausen in großartiger Manier den Sieg gegen seinen Dauer-Rivalen Arjom Daschyan. Im letzten Kampf vor der Pause konnte dann erwartungsgemäß Weltergewichtler Balasz Basckai den nächsten Punkt für Nordhausen herausboxen.

Nach der Pause dann fast eine kleine Sensation: Obwohl Mittelgewichtler Xhek Paskali letztlich knapp unterlag, konnte er gegen den amtierenden Deutschen Meister Stefan Härtel bis kurz vor Ende hervorragend mithalten, ein Sieg war immer in greifbarer Nähe.
Im anschließenden Halbmittelgewichts-Kampf konnte der für den verletzten Arthur Schmidt eingesetzte Steve Wasilewski einen beherzten fight liefern, musste sich aber letztlich dem besseren Berliner beugen.

Auch Johann Witts Siegesserie hielt in Berlin weiter an: Er besiegte den Berliner Marko Deckmann klar nach Punkten. Somit lag es letztlich an Stefan-Köber-Ersatz Avdi Aslani, ob die Nordhäuser mit einem Sieg nach Hause fahren konnten. Aslani kämpfte ohne Fehl und Tadel – am Ende waren es aber zwei Treffer, die zum Sieg fehlten.

„Wir waren wieder einmal hauchdünn vom Sieg entfernt. Letztlich sollte es nicht sein, es bleib wie gegen Babelsberg auswärts beim Unentschieden“, sagte Matthais Geidel vom Nordhäuser Sportverein.
Autor: nnz

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