Unterstützen und befördern
Mittwoch, 06. April 2011, 11:30 Uhr
Seit Anfang Februar ist der Naturpark Südharz offiziell auch in Thüringen ausgewiesen. Dem vorangegangen war ein langer Diskussionsprozess, der auch die regionale Wirtschaft mit einbezogen hatte. In diesem Zusammenhang hatten auch die Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode ihre Stellungnahme abgegeben.
Die Abbaufelder des Unternehmens befinden sich allesamt im Landkreis Nordhausen und damit in Thüringen. Wir haben keinerlei Sanktionen für unseren Betriebsablauf zu befürchten, im Gegenteil, sagt Werkleiter André Materlik. mit unserem Waldhotel 'Kalkhütte' wird es möglich sein, den Naturparkgedanken zu unterstützen und zu befördern. Die Entwicklung des Hotels, das noch in diesem Jahr umfassend saniert und umgebaut werden soll, geht genau in die Richtung Naturpark-Hotel.
André Materlik und der Leiter der Forstabteilung von Knauf in Rottleberode, Lars Kothe, hoffen im Zusammenhang mit der Ausweisung des Naturparks in Thüringen auf zusätzliche Impulse für den Tourismus, zum Beispiel bei dem Ausbau der Infrastruktur. Wenn die künftige Verwaltung des Naturparks eine Zusammenarbeit oder Unterstützung wünscht, dann werden wir uns einbringen und stehen vielen Vorhaben sicherlich offen gegenüber, so Kothe.
Ein wenig kritisch sehen Materlik und Kothe die Verbotstatbestände an, die in die Naturparkverordnung für den Thüringer Teil aufgenommen wurden. Es ist für uns unverständlich, warum ein Bauer kein kleines Windrad aufstellen darf oder es keine kleineren Aufschlüsse von Tagebauen geben darf, hingegen neue Starkstromleitungen, die auf jeden Fall ästhetische Einschnitte in die Natur mit sich bringen, erlaubt sind, fragt sich der Werkleiter. Materlik verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass es im Sachsen-Anhaltinischen Naturpark Südharz keinerlei Verbotsgegenstände gebe. Aus dieser Ungleichheit heraus könnten sich durchaus auch Wettbewerbsverzerrungen ergeben.
Das Unternehmen in Rottleberode hofft, dass sich die unterschiedlichen Träger des Natturparks Südharz letztlich in dieser Beziehung auf eine einheitliche Vorgehensweise einigen können. In Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen ist der Regionalverband Harz der Träger des Naturparks, in Thüringen ist es der Südharzer Tourismusverband.
Autor: nnzDie Abbaufelder des Unternehmens befinden sich allesamt im Landkreis Nordhausen und damit in Thüringen. Wir haben keinerlei Sanktionen für unseren Betriebsablauf zu befürchten, im Gegenteil, sagt Werkleiter André Materlik. mit unserem Waldhotel 'Kalkhütte' wird es möglich sein, den Naturparkgedanken zu unterstützen und zu befördern. Die Entwicklung des Hotels, das noch in diesem Jahr umfassend saniert und umgebaut werden soll, geht genau in die Richtung Naturpark-Hotel.
André Materlik und der Leiter der Forstabteilung von Knauf in Rottleberode, Lars Kothe, hoffen im Zusammenhang mit der Ausweisung des Naturparks in Thüringen auf zusätzliche Impulse für den Tourismus, zum Beispiel bei dem Ausbau der Infrastruktur. Wenn die künftige Verwaltung des Naturparks eine Zusammenarbeit oder Unterstützung wünscht, dann werden wir uns einbringen und stehen vielen Vorhaben sicherlich offen gegenüber, so Kothe.
Ein wenig kritisch sehen Materlik und Kothe die Verbotstatbestände an, die in die Naturparkverordnung für den Thüringer Teil aufgenommen wurden. Es ist für uns unverständlich, warum ein Bauer kein kleines Windrad aufstellen darf oder es keine kleineren Aufschlüsse von Tagebauen geben darf, hingegen neue Starkstromleitungen, die auf jeden Fall ästhetische Einschnitte in die Natur mit sich bringen, erlaubt sind, fragt sich der Werkleiter. Materlik verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass es im Sachsen-Anhaltinischen Naturpark Südharz keinerlei Verbotsgegenstände gebe. Aus dieser Ungleichheit heraus könnten sich durchaus auch Wettbewerbsverzerrungen ergeben.
Das Unternehmen in Rottleberode hofft, dass sich die unterschiedlichen Träger des Natturparks Südharz letztlich in dieser Beziehung auf eine einheitliche Vorgehensweise einigen können. In Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen ist der Regionalverband Harz der Träger des Naturparks, in Thüringen ist es der Südharzer Tourismusverband.
