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Ohne Lohn am Ende

Sonntag, 10. April 2011, 16:29 Uhr
Nach langer Verletzungspause lief heute wieder Damian Raczka auf den Rasen des Albert-Kuntz-Sportparks auf. Konnten die Zuschauer damit wieder mal einen Heimsieg der Wacker beklatschen? Die Antwort darauf natürlich in Ihrer nnz...

Wieder nicht gewonnen (Foto: nnz) Wieder nicht gewonnen (Foto: nnz)

Mit den Rudolstädtern sollte heute eigentlich ein Gegner nach Nordhausen seinen Weg gefunden haben, der den Gastgebern den ersehnten drei Punkte bescheren sollte. Um es vornweg zu sagen, auf Tore von Torsten Klaus musste das einheimische Publikum heute verzichten, der Wacker-Stürmer musste seinen Einsatz verletzt absagen.

Nach dem ersten Abtasten sah sich Wacker schon in der Rolle des offensiven Parts, die Einheit-Spieler sahen sich jedoch immer wieder auf dem Posten und konnten ab der 10. Minute gefährliche Angriffe starten.

In der 15. Minute das erste Geschenk der Rudolstädter Abwehr. Lars Pohl konnte eine Rückgabe zum Tormann abfangen und wieder einmal war es jener Lars Pohl, der dieses Geschenk nicht annehmen konnte oder wollte. Sieger blieb der Tormann der Gäste. Zwei Minuten später verpasste der Rudolstädter Staskewitsch eine Eingabe fast freistehend vor dem Greschke-Tor.

Die nächste Rudolstädter Chance für den Ex-Nordhäuser Hurt in der 23. Minute. Hier rettet die Querlatte den Nordhäusern den Rückstand, der zu dieser Zeit nicht mal unverdient gewesen wäre. In der 29. Minute wieder Gefahr vor dem Wacker-Tor, diesmal kann Lars Greschke einen Direktschuss abwehren. Im Gegenzug vergibt Pohl die zweite „100-Prozentige“.

Das 1:0 bejubelt (Foto: nnz) Das 1:0 bejubelt (Foto: nnz)

Dann die 40. Minute und es bewahrheitet sich: Drei Anläufe braucht der Wacker-Stürmer namens Pohl, der verlängert eine lange Flanke von Jan-Phillipp Rose mit der Hacke. Der Ball fliegt an den rechten Innenpfosten und von dort ins Tor. Wacker führt 1:0. Die Ostthüringer lassen sich dadurch aber nicht beeindrucken und marschieren weiter in Richtung Greschke-Tor. Dann jedoch pfiff der in Nordhausen überhaus „beliebte“ Schiedsrichter Honnef zur Halbzeitpause ab.

In Spielhälfte 2 machten die Platzherren denn auch gleich Druck, vor allem über die rechte Seite durch Stephan Hoffmann. In der 50. Minute haute Sven Pistorius das Leder aus 16 Meter zehn Meter über das Tor. Zwei Minuten später vergibt Alexander Töpfer eine klare Chance.

Ab der 55. Minute ist dann allerdings der Dampf aus der Wacker-Lok raus. Die 381 zahlenden Zuschauer sehen mehr oder weniger Sparflammenfußball – von beiden Seiten. Bis zur 65. Minute, als Rudolstadt vor dem Greschke-Tor auftaucht, der Schuss streift am Pfosten vorbei. Wenig später vergibt erneut Pohl, der allein vor dem Gästetor auftaucht. Der muss in der 62. Minute den Platz verlassen, für ihn kommt Adil Boukantar.

78. Spielminute: Raczka flankt in den Strafraum, Ackermann im Rudolstädter Tor wehrt ab, Boukantar will die Kugel per Kopf über den Torhüter lupfen, doch der kann das Leder wegklatschen. Danach baut die Nordhäuser Abwehr den Gästeangriff durch Unsicherheiten wieder auf. Rudolstadt kommt zu mehreren Ecken. Dann noch ein Foul von Marcus Vopel. Den Freistoß aus 25 Meter kann die Nordhäuser Mauer „einfangen“. In der 87. Minute wird Daniel Wiegleb gegen Dominik Kohlhause eingewechselt.

Doch dann die bittere Pille in der 89. Minute. Auf der rechten Seite schnappt sich Staskewitsch den Ball und zieht straff ab. Der Ball findet seinen Weg ins Tor: Ausgleich für Rudolstadt. Das Unentschieden fühlt sich jetzt wie eine Niederlage.
Autor: nnz

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