nnz-Forum: Ein ganzes Dorf freut sich!
Dienstag, 26. April 2011, 06:58 Uhr
Dankbarkeit und Erleichterung sind bei den Menschen in Sundhausen nach dem Stadtratsbeschluß vom Mittwoch vergangener Woche zur Verfahrenseinstellung des Projektes Autohof zu spüren ob an der Kirche am vergangenen Donnerstag oder in Gesprächen mit Menschen auf den Straßen...
Auch wir als Bürgerinitiative möchten diesen sehr angenehmen Umstand nutzen, um Danke zu sagen. Als erstes gilt unser Dank allen Stadträten, mit denen wir viele Gespräche führen konnten, ein besonderer Dank geht selbstverständlich an die 14 von Ihnen, die für die Verfahrenseinstellung zum B-Plan stimmten. Natürlich möchten wir auch unserer Oberbürgermeisterin, Frau Rinke, Anerkennung zollen für die Besuche unseres Ortsteiles und Ihre klaren Worte zum Jahresbeginn 2011, sowie Bürgermeister Matthias Jendricke, der zu den ersten der Verwaltungsspitze gehörte, die sich für ein Gespräch mit Sundhäuser Bürgern Zeit nahmen, wie auch Frau Klaan.
Sicher ist verständlich warum, die kleinsten Parteien im Stadtrat, nämlich die Bündnis90/Grünen mit Frau Hartmann an der Spitze, gefolgt von der FDP mit Martin Höfer voran, haben wohl einen besonderen Platz in den Herzen der Sundhäuser sicher. Waren sie es doch, die sich sehr offen für deren Belange und das vor allem öffentlich und mit zwei sehr wichtigen Beschlussvorlagen im Stadtrat für unseren Ortsteil einsetzten.
Klare, engagierte und öffentlich gesprochene Worte von Stadtrat Volker Fütterer (SPD) verdienen besondere Würdigung. Aber, und das möchten wir hier betonen, wir sind auch überaus glücklich darüber, daß wir sehr konstruktive und aufbauende Gespräche mit vielen Stadträten aus allen Fraktionen führen konnten und zwar über die gesamte Zeit vom Sommer vergangenen Jahres bis zum April 2011. Diese guten Gespräche gaben uns Mut und Zuversicht.
Neben den politischen Verantwortungsträgern aus der Stadt Nordhausen, danken wir auch zahlreichen Mitgliedern des Kreistages, Landrat Joachim Claus, seinem Büro sowie Bürgermeistern aus umliegenden Gemeinden und dem Landkreis. Besondere Beachtung haben im Ortsteil der Besuch des Landtagsabgeordneten Dirk Adams (Bündis90/Grüne) und sein Engagement auf Landesebene, wie auch die offene Erklärung der Landtagsabgeordneten und Stadträtin Birgit Keller (DIE LINKE) erfahren. Wichtig für uns waren auch Gespräche, die wir mit weiteren Landtagsabgeordneten führten.
Nun wird es sehr schwierig, niemanden zu vergessen, falls es doch passiert, ist dies nicht unsere Absicht. Unser Dank gilt den für uns tätigen Juristen, Bau- und Tiefbauingenieuren, einem Sachverständigen für Schall- und Lärmschutz, zwei Universitätsprofessoren, sehr hilfsbereiten Mitarbeitern aus der Stadt- und Kreisverwaltung, Mitarbeitern des Bundesumweltamtes sowie des Landesamtes für Umwelt und Geologie Thüringen, einem Mitarbeiter des Autobahnamtes Thüringen, einem Thüringer Ministerialbeamten und Ministerialbeamten aus der EU, weiterhin Mitgliedern des BUND, insbesondere Herrn Darr, und einer Biologin aus Nordhausen. Sie alle leisteten uns mit fachlicher Unterstützung wirklich sehr wertvolle Dienste. Bedauerlich ist, daß viele von ihnen uns gebeten haben, ihre Namen unter Rücksicht auf ihre öffentlichen Positionen nicht zu nennen, bei anderen halten wir selbst dieses aus Rücksicht auf ihre Stellung in der Öffentlichkeit für angezeigt.
Ein Umstand allerdings ist wohl als die Grundvoraussetzung für unsere Arbeit zu nennen, das massive, ausdauernde und mit großer Leidenschaft betriebene Engagement von unzähligen Sundhäuser Bürgern in unsere Initiative, genauso wie die aktive Unterstützung durch hunderte von Sundhäusern teilweise beginnend schon vor der Bürgerversammlung in der Festhalle. Sei es durch ihre Unterschrift in unserer anschließenden Unterschriftensammlung oder ihre großzügigen Spenden, so daß wir unseren juristischen Beistand auf einem soliden finanziellen Fundament arbeiten lassen konnten. Mit besonderer Freude danken wir den vielen Menschen aus Nordhausen und seinen Ortsteilen, die uns ebenfalls mit ihren Spenden und der moralischen Unterstützung für Sundhausen ein klares Signal gaben.
Unbedingt erwähnen und danken möchten wir den zahlreichen Kraftfahrern im Güter-Nah- und Fern-Verkehr, seien sie aus Sundhausen oder der Umgegend, die uns gegenüber über die Notwendigkeit von Autohöfen zugleich aber sehr offen und ehrlich über die - ihnen quasi aus erster Hand bekannten damit einhergehenden Belastungen für Wohngebiete berichteten.
Nicht zu vergessen ist Pfarrer Eckart Wolff, der Andachten zur Autohofproblematik in unserer Sundhäuser Kirche hielt und der Gemeindekirchenrat, der ihn darum bat. Besonders erwähnen möchten wir Superintendent Michael Bornschein, der nicht nur mit seinen Worten bei einer dieser Andachten ein ganz besonderes Vertrauen in den Gemütern der Sundhäuser in die Richtigkeit aktiver Beteiligung an politischen Prozessen nachhaltig zu wecken und wach zu halten vermochte.
Natürlich danken wir auch allen Sundhäuser Ortsteilräten, die schließlich ehrlichen Herzens - dem Mehrheitswillen im Ort Rechnung tragend - ein klares Signal setzten. Hier bedarf es aber besonderer Erwähnung, daß schon von den ersten Tagen unserer Arbeit an einige Ortsteilräte uns gegenüber ihr - offenbar in teilweiser Unkenntnis - gefälltes Votum vom Frühjahr 2010 schnell revidierten und sich von da an sofort auf die Seite der Bürgermehrheit im Ort stellten. Unserem Ortsteilbürgermeister, Herrn Peter, danken wir für die mit uns geführten Gespräche und wünschen gute Genesung.
Einer sehr wichtigen Errungenschaft im demokratischen Rechtsstaat, nämlich der freien Presse, danken wir mit Nachdruck. Der nnz-online und anderen lokalen Medien ist es zu verdanken, daß wir die breite Öffentlichkeit informieren konnten über alles, was zum Problem Sundhausen und dem Autohof aktuell passierte. Die Berichterstattungen dieser Medien zum Thema stellten eine für den aufmerksamen Leser neutrale Informationsgrundlage dar. Schließlich meldeten sogar das mdr-Fernsehen und der mdr-Rundfunk Interesse an den Ereignissen und berichteten dazu auch dafür Dank !
Für die Gewährleistung der Wahrnahme des uns aus der Verfassung und den einschlägigen Gesetzen heraus garantierten Rechtes der Versammlungsfreiheit in Form unserer vielen Sundhäuser Spaziergänge danken wir der Versammlungsbehörde im Landkreis und der Nordhäuser Polizei. Danke auch für die vielen erfolgten Gratulationen öffentlich oder persönlich und die symbolische Übergabe des ersten zarten ökologischen Pflänzchens im Landkreis am vergangen Donnerstag vor der Sundhäuser Kirche durch Vertreter der Bürgerinitiative Goldene Aue.
Zum Ende möchten wir versichern, daß wir mit unseren Aktionen sei es in der Öffentlichkeit oder in persönlichen Gesprächen immer nur DIE SACHE im Auge hatten. Sollte sich jemand von unseren Aktivitäten persönlich verletzt fühlen, so bitten wir um Verständnis/Nachsicht und dies zu entschuldigen. Ein herzliches Dankeschön sagt allen
Die Sundhäuser Bürgerinitiative
Auch wir als Bürgerinitiative möchten diesen sehr angenehmen Umstand nutzen, um Danke zu sagen. Als erstes gilt unser Dank allen Stadträten, mit denen wir viele Gespräche führen konnten, ein besonderer Dank geht selbstverständlich an die 14 von Ihnen, die für die Verfahrenseinstellung zum B-Plan stimmten. Natürlich möchten wir auch unserer Oberbürgermeisterin, Frau Rinke, Anerkennung zollen für die Besuche unseres Ortsteiles und Ihre klaren Worte zum Jahresbeginn 2011, sowie Bürgermeister Matthias Jendricke, der zu den ersten der Verwaltungsspitze gehörte, die sich für ein Gespräch mit Sundhäuser Bürgern Zeit nahmen, wie auch Frau Klaan.
Sicher ist verständlich warum, die kleinsten Parteien im Stadtrat, nämlich die Bündnis90/Grünen mit Frau Hartmann an der Spitze, gefolgt von der FDP mit Martin Höfer voran, haben wohl einen besonderen Platz in den Herzen der Sundhäuser sicher. Waren sie es doch, die sich sehr offen für deren Belange und das vor allem öffentlich und mit zwei sehr wichtigen Beschlussvorlagen im Stadtrat für unseren Ortsteil einsetzten.
Klare, engagierte und öffentlich gesprochene Worte von Stadtrat Volker Fütterer (SPD) verdienen besondere Würdigung. Aber, und das möchten wir hier betonen, wir sind auch überaus glücklich darüber, daß wir sehr konstruktive und aufbauende Gespräche mit vielen Stadträten aus allen Fraktionen führen konnten und zwar über die gesamte Zeit vom Sommer vergangenen Jahres bis zum April 2011. Diese guten Gespräche gaben uns Mut und Zuversicht.
Neben den politischen Verantwortungsträgern aus der Stadt Nordhausen, danken wir auch zahlreichen Mitgliedern des Kreistages, Landrat Joachim Claus, seinem Büro sowie Bürgermeistern aus umliegenden Gemeinden und dem Landkreis. Besondere Beachtung haben im Ortsteil der Besuch des Landtagsabgeordneten Dirk Adams (Bündis90/Grüne) und sein Engagement auf Landesebene, wie auch die offene Erklärung der Landtagsabgeordneten und Stadträtin Birgit Keller (DIE LINKE) erfahren. Wichtig für uns waren auch Gespräche, die wir mit weiteren Landtagsabgeordneten führten.
Nun wird es sehr schwierig, niemanden zu vergessen, falls es doch passiert, ist dies nicht unsere Absicht. Unser Dank gilt den für uns tätigen Juristen, Bau- und Tiefbauingenieuren, einem Sachverständigen für Schall- und Lärmschutz, zwei Universitätsprofessoren, sehr hilfsbereiten Mitarbeitern aus der Stadt- und Kreisverwaltung, Mitarbeitern des Bundesumweltamtes sowie des Landesamtes für Umwelt und Geologie Thüringen, einem Mitarbeiter des Autobahnamtes Thüringen, einem Thüringer Ministerialbeamten und Ministerialbeamten aus der EU, weiterhin Mitgliedern des BUND, insbesondere Herrn Darr, und einer Biologin aus Nordhausen. Sie alle leisteten uns mit fachlicher Unterstützung wirklich sehr wertvolle Dienste. Bedauerlich ist, daß viele von ihnen uns gebeten haben, ihre Namen unter Rücksicht auf ihre öffentlichen Positionen nicht zu nennen, bei anderen halten wir selbst dieses aus Rücksicht auf ihre Stellung in der Öffentlichkeit für angezeigt.
Ein Umstand allerdings ist wohl als die Grundvoraussetzung für unsere Arbeit zu nennen, das massive, ausdauernde und mit großer Leidenschaft betriebene Engagement von unzähligen Sundhäuser Bürgern in unsere Initiative, genauso wie die aktive Unterstützung durch hunderte von Sundhäusern teilweise beginnend schon vor der Bürgerversammlung in der Festhalle. Sei es durch ihre Unterschrift in unserer anschließenden Unterschriftensammlung oder ihre großzügigen Spenden, so daß wir unseren juristischen Beistand auf einem soliden finanziellen Fundament arbeiten lassen konnten. Mit besonderer Freude danken wir den vielen Menschen aus Nordhausen und seinen Ortsteilen, die uns ebenfalls mit ihren Spenden und der moralischen Unterstützung für Sundhausen ein klares Signal gaben.
Unbedingt erwähnen und danken möchten wir den zahlreichen Kraftfahrern im Güter-Nah- und Fern-Verkehr, seien sie aus Sundhausen oder der Umgegend, die uns gegenüber über die Notwendigkeit von Autohöfen zugleich aber sehr offen und ehrlich über die - ihnen quasi aus erster Hand bekannten damit einhergehenden Belastungen für Wohngebiete berichteten.
Nicht zu vergessen ist Pfarrer Eckart Wolff, der Andachten zur Autohofproblematik in unserer Sundhäuser Kirche hielt und der Gemeindekirchenrat, der ihn darum bat. Besonders erwähnen möchten wir Superintendent Michael Bornschein, der nicht nur mit seinen Worten bei einer dieser Andachten ein ganz besonderes Vertrauen in den Gemütern der Sundhäuser in die Richtigkeit aktiver Beteiligung an politischen Prozessen nachhaltig zu wecken und wach zu halten vermochte.
Natürlich danken wir auch allen Sundhäuser Ortsteilräten, die schließlich ehrlichen Herzens - dem Mehrheitswillen im Ort Rechnung tragend - ein klares Signal setzten. Hier bedarf es aber besonderer Erwähnung, daß schon von den ersten Tagen unserer Arbeit an einige Ortsteilräte uns gegenüber ihr - offenbar in teilweiser Unkenntnis - gefälltes Votum vom Frühjahr 2010 schnell revidierten und sich von da an sofort auf die Seite der Bürgermehrheit im Ort stellten. Unserem Ortsteilbürgermeister, Herrn Peter, danken wir für die mit uns geführten Gespräche und wünschen gute Genesung.
Einer sehr wichtigen Errungenschaft im demokratischen Rechtsstaat, nämlich der freien Presse, danken wir mit Nachdruck. Der nnz-online und anderen lokalen Medien ist es zu verdanken, daß wir die breite Öffentlichkeit informieren konnten über alles, was zum Problem Sundhausen und dem Autohof aktuell passierte. Die Berichterstattungen dieser Medien zum Thema stellten eine für den aufmerksamen Leser neutrale Informationsgrundlage dar. Schließlich meldeten sogar das mdr-Fernsehen und der mdr-Rundfunk Interesse an den Ereignissen und berichteten dazu auch dafür Dank !
Für die Gewährleistung der Wahrnahme des uns aus der Verfassung und den einschlägigen Gesetzen heraus garantierten Rechtes der Versammlungsfreiheit in Form unserer vielen Sundhäuser Spaziergänge danken wir der Versammlungsbehörde im Landkreis und der Nordhäuser Polizei. Danke auch für die vielen erfolgten Gratulationen öffentlich oder persönlich und die symbolische Übergabe des ersten zarten ökologischen Pflänzchens im Landkreis am vergangen Donnerstag vor der Sundhäuser Kirche durch Vertreter der Bürgerinitiative Goldene Aue.
Zum Ende möchten wir versichern, daß wir mit unseren Aktionen sei es in der Öffentlichkeit oder in persönlichen Gesprächen immer nur DIE SACHE im Auge hatten. Sollte sich jemand von unseren Aktivitäten persönlich verletzt fühlen, so bitten wir um Verständnis/Nachsicht und dies zu entschuldigen. Ein herzliches Dankeschön sagt allen
Die Sundhäuser Bürgerinitiative
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.


