Bleicheröder Schulpaket
Mittwoch, 04. Mai 2011, 18:29 Uhr
Mehr als 71 Millionen Euro hat der Landkreis in den vergangenen zwei Jahrzehnten in seine Schulen investiert, ergänzt durch laufende Maßnahmen zur Werterhaltung. In den vergangenen zwei Jahren waren die Bauarbeiten an den Schulen besonders rege, denn über fünf Millionen Euro sind im Rahmen des Konjunkturpakets II geflossen. Auch in Bleicherode...
Was die Investitionen in Schulen angeht, brauchen wir uns auch im Thüringenvergleich nicht zu verstecken, ist sich Landrat Joachim Claus (CDU) sicher. Der Landrat, die zuständige Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE) und Hans Rumpf, Fachbereichsleiter Schul- und Gebäude wollen in den kommenden Wochen Schulen besuchen, die vom Konjunkturpaket der Bundesregierung profitiert haben. Heute schauten sie sich die Fortschritte im Schiller-Gymnasium und in der Löwentorschule in Bleicherode an.
Insgesamt hat der Landkreis mehr als 1,2 Millionen Euro in beide Schulen investiert, maßgeblich ermöglicht durch das Konjunkturpaket. In erster Linie standen energetische Sanierungen an. Neue Dächer, Fassaden und Fenster bessern jetzt die Energiebilanz auf. Wir sparen jetzt deutlich bei den Heizkosten, so Gerhard Siemenroth, Leiter des Schiller-Gymnasiums. Das kann sein Amtskollege von der Regelschule Klaus-Dieter Drick nur bestätigen: Wenn ich vergleiche haben wir jetzt im März 3.900 Kubikmeter Gas verbraucht, im März 2010 waren es 6.800. Wir haben jetzt kein einziges altes Fenster mehr in der Schule.
Löwentorschule: Klaus-Dieter Drick ganz links im Werkraum
276 Schüler besuchen zurzeit die Löwentorschule. Im nächsten Schuljahr werden wir vielleicht die 300 knacken, so Schulleiter Drick. Auf seinem Computer zeigt er alte Bilder des Gebäudes – damals noch mit trister graubrauner Fassade. Jetzt erstrahlt die Schule rundum in kräftigen, freundlichen Farben. Auch innen hat sich vieles getan, beispielsweise in den Fachkabinetten für Chemie und Physik oder im Werkraum. Die Sanitäranlagen der Turnhalle sind ebenfalls frisch saniert. Nun geht es in kleinen Schritten weiter, zum Beispiel mit optischen Aufwertungen innen oder dem Brandschutzkonzept, sagt Hans Rumpf von der Schulverwaltung.
Schiller-Gymnasium: Schulleiter Gerhard Siemenroth (ganz rechts) und sein Stellvertreter Thomas Gassmann (2. von links, neben Hans Rumpf, Leiter der Schulverwaltung)
Das gilt auch für das Schiller-Gymnasium, die in diesem Jahr beispielsweise einige neue Türen bekommen. Besonders der Eingangsbereich der Schule, mit deren Bau in den 30er Jahren begonnen wurde, ist durch die Investitionen im Konjunkturpaket attraktiver geworden. Ich freue mich, wenn ich sehe, wie viel sich getan hat. Und die Resonanz ist positiv. Denn schließlich machen wir das ja für die Kinder, sagt Loni Grünwald. Nun müssen wir die Kreistagsmitglieder auch in Zukunft überzeugen, dass wir Geld in die Hand nehmen müssen, um in unsere Schulen zu investieren.
In Bleicherode sind alle Schulformen vertreten, von der Grundschule bis zum Förderzentrum. Der Einzugsbereich ist groß und reicht bin ins Eichsfeld hinein. 425 Schüler besuchen momentan das Schiller-Gymnasium, Tendenz ebenso wie bei der Löwentorschule steigend. Bei derart gut besuchten Klassenzimmern sind die Investitionen aus dem Konjunkturpaket gut angelegt. Es sei wichtig gewesen, die Mittel aus dem Paket auf viele Schulen zu verteilen, statt nur einige wenige zu konzentrieren, waren die Vertreter des Landkreises heute überzeugt.
Autor: nnzWas die Investitionen in Schulen angeht, brauchen wir uns auch im Thüringenvergleich nicht zu verstecken, ist sich Landrat Joachim Claus (CDU) sicher. Der Landrat, die zuständige Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE) und Hans Rumpf, Fachbereichsleiter Schul- und Gebäude wollen in den kommenden Wochen Schulen besuchen, die vom Konjunkturpaket der Bundesregierung profitiert haben. Heute schauten sie sich die Fortschritte im Schiller-Gymnasium und in der Löwentorschule in Bleicherode an.
Insgesamt hat der Landkreis mehr als 1,2 Millionen Euro in beide Schulen investiert, maßgeblich ermöglicht durch das Konjunkturpaket. In erster Linie standen energetische Sanierungen an. Neue Dächer, Fassaden und Fenster bessern jetzt die Energiebilanz auf. Wir sparen jetzt deutlich bei den Heizkosten, so Gerhard Siemenroth, Leiter des Schiller-Gymnasiums. Das kann sein Amtskollege von der Regelschule Klaus-Dieter Drick nur bestätigen: Wenn ich vergleiche haben wir jetzt im März 3.900 Kubikmeter Gas verbraucht, im März 2010 waren es 6.800. Wir haben jetzt kein einziges altes Fenster mehr in der Schule.
Löwentorschule: Klaus-Dieter Drick ganz links im Werkraum
276 Schüler besuchen zurzeit die Löwentorschule. Im nächsten Schuljahr werden wir vielleicht die 300 knacken, so Schulleiter Drick. Auf seinem Computer zeigt er alte Bilder des Gebäudes – damals noch mit trister graubrauner Fassade. Jetzt erstrahlt die Schule rundum in kräftigen, freundlichen Farben. Auch innen hat sich vieles getan, beispielsweise in den Fachkabinetten für Chemie und Physik oder im Werkraum. Die Sanitäranlagen der Turnhalle sind ebenfalls frisch saniert. Nun geht es in kleinen Schritten weiter, zum Beispiel mit optischen Aufwertungen innen oder dem Brandschutzkonzept, sagt Hans Rumpf von der Schulverwaltung.
Schiller-Gymnasium: Schulleiter Gerhard Siemenroth (ganz rechts) und sein Stellvertreter Thomas Gassmann (2. von links, neben Hans Rumpf, Leiter der Schulverwaltung)
Das gilt auch für das Schiller-Gymnasium, die in diesem Jahr beispielsweise einige neue Türen bekommen. Besonders der Eingangsbereich der Schule, mit deren Bau in den 30er Jahren begonnen wurde, ist durch die Investitionen im Konjunkturpaket attraktiver geworden. Ich freue mich, wenn ich sehe, wie viel sich getan hat. Und die Resonanz ist positiv. Denn schließlich machen wir das ja für die Kinder, sagt Loni Grünwald. Nun müssen wir die Kreistagsmitglieder auch in Zukunft überzeugen, dass wir Geld in die Hand nehmen müssen, um in unsere Schulen zu investieren.
In Bleicherode sind alle Schulformen vertreten, von der Grundschule bis zum Förderzentrum. Der Einzugsbereich ist groß und reicht bin ins Eichsfeld hinein. 425 Schüler besuchen momentan das Schiller-Gymnasium, Tendenz ebenso wie bei der Löwentorschule steigend. Bei derart gut besuchten Klassenzimmern sind die Investitionen aus dem Konjunkturpaket gut angelegt. Es sei wichtig gewesen, die Mittel aus dem Paket auf viele Schulen zu verteilen, statt nur einige wenige zu konzentrieren, waren die Vertreter des Landkreises heute überzeugt.


