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Nordhausen bleibt dabei

Sonntag, 08. Mai 2011, 18:10 Uhr
Morgen werden sich Menschen in Nordhausen wieder in den bundesweiten Reigen der Mahnenden und Wachenden einreihen. Rings um den Verkehrskreisel, zwischen dem „Nordbrand-Mammut“ und dem Sankt-Jakob-Haus (Rautenstraße/Neustadtstraße) sind alle Interessierten dazu eingeladen...,


...sich hierfür zu einer Mahnwache einzufinden – das Mitbringen von Kerzen, Transparenten, Plakaten und anderen kreativen Ausdrucksformen wird von den Veranstaltern erbeten. Die Mahnwache wird durch Redebeiträge sowie Symbole des Gedenkens und die Einforderung einer verantwortungsbewussten Energiepolitik, ein deutliches Zeichen setzen: "Wir in Nordhausen wollen keine Mogelpackungen populistischer Hinhaltetaktik. Denn es schadet uns die Verunglimpfung der sehr rational begründbaren Konsequenz aller, die „von oben nach unten“ ein Abschalten der Atommeiler fordern und sagen: Die Regierung muss die europäische (und weltweite) Perspektive auf die die konsequente und schnellstmögliche (aus der Maßgabe der Gefährdung entschieden) Form der Abschaltung und Sicherung der Reste der AKW voranbringen", sagte Organisator Peter Kube der nnz.

Menschen werden dabei sein, die „von unten nach oben“ ein Abschalten, Umdenken und klares AKW-freies Energiekonzept unter Maßgabe der Ressourcen schonenden eigenen Energiepolitik mitgestalten wollen. Bürgernähe ist nicht nur ein Preisfrage, sondern eine Verantwortungsfrage regionaler Energieanbieter. Ein regionaler ENERGIE-TISCH, der in einiger Zeit Szenarien regionaler Energiekonzepte und ihrer Folgen einsehen ließe, der private, öffentliche und weitere Investitionen und ihre Folgen vorstellt, das wäre doch etwas, das die Bürgerinnen und Bürger interessieren dürfte.

"Morgen also werden wieder Menschen davon sprechen und zeigen, dass eine kleine Zahl zur Fürsprecherin einer großen Entwicklung werden kann. Wir brauchen kein riskiertes 3.Tschernobyl", so Kube.
Autor: nnz

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