Ins Gespräch kommen
Montag, 09. Mai 2011, 13:30 Uhr
Das nächste Treffen der Kita-Leiterinnen will der Runde Tisch Gesundheit nutzen, um das Angebot und die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Elternarbeit zu erfragen. Gezielt geht es dabei um Themen der Gesundheitsförderung, die im Programm der Kitas bereits eine wichtige Rolle spielen...
Es ist jedoch oft ein Problem, die Eltern dabei aktiv einzubeziehen und damit über die Kita hinaus in die Familie der Kinder zu wirken. Hier will die Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen des Rundes Tisches Gesundheit gemeinsam mit den Kitas nach neuen Wegen suchen, insbesondere die schwer zu motivierenden Eltern zu erreichen.
Um neue Ansätze zu finden, haben der Familienverein Ellrich und der Kreissportbund beim letzten Arbeitsgruppentreffen ihre Projekte vorgestellt, bei denen es gelungen ist, nicht nur die Kinder zu begeistern, sondern auch die Eltern zu aktivieren – insbesondere beim Familienverein Ellrich in einer sehr kurzen Zeit, denn schon kurz nach der Vereinsgründung haben die Mitglieder u.a. Ferienspiele auf die Beine gestellt.
Alfons Jarmuszewski und Kerstin Muth, Jugendkoordinatorin vom Kreissportbund, stellten die Projekte Kinder von der Straße – Komm wir spielen Handball, bei dem fast alle Grundschulen im Landkreis mitmachen, und Fit im Wasser, bei dem Vorschulkinder schwimmen lernen, und die Bewegungsfreundliche Kita vor. Fünf Kitas im Landkreis haben dieses Gütesiegel bereits und bis zum 30. Juli können sich Kitas beim Kreissportbund darum bewerben.
Ebenfalls getagt hat die Arbeitsgruppe Demographischer Wandel und Gesundheitsförderung. Um die Bedarfe vor Ort, insbesondere in den kleineren Gemeinden zu ermitteln, will sich die Arbeitsgruppe in Absprache mit Matthias Ehrhold, den Vorsitzenden des Gemeinde- und Städtebundes im Landkreis, in der nächsten Mitgliederversammlung vorstellen. Je nach den Erkenntnissen der Verantwortlichen vor Ort will die Arbeitsgruppe konzeptionelle Ansätze suchen, beispielsweise informelle Netzwerke der Nachbarschaftshilfe zu etablieren und die Voraussetzungen für selbst organisierte Veranstaltungen und Treffen älterer Menschen zu sichern.
Der Runde Tisch Gesundheit im Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes ist ein Modellprojekt im Thüringer Gesundheitszieleprozess. Ziel ist es, neue Wege in der kommunalen Gesundheitsförderung zu finden. Für weitere Fragen und Anregungen stehen im Fachbereich Gesundheitswesen die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Martin Hoffmann unter 03631/911-179 und Kathrin Wolff unter -186 zur Verfügung.
Autor: nnzEs ist jedoch oft ein Problem, die Eltern dabei aktiv einzubeziehen und damit über die Kita hinaus in die Familie der Kinder zu wirken. Hier will die Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen des Rundes Tisches Gesundheit gemeinsam mit den Kitas nach neuen Wegen suchen, insbesondere die schwer zu motivierenden Eltern zu erreichen.
Um neue Ansätze zu finden, haben der Familienverein Ellrich und der Kreissportbund beim letzten Arbeitsgruppentreffen ihre Projekte vorgestellt, bei denen es gelungen ist, nicht nur die Kinder zu begeistern, sondern auch die Eltern zu aktivieren – insbesondere beim Familienverein Ellrich in einer sehr kurzen Zeit, denn schon kurz nach der Vereinsgründung haben die Mitglieder u.a. Ferienspiele auf die Beine gestellt.
Alfons Jarmuszewski und Kerstin Muth, Jugendkoordinatorin vom Kreissportbund, stellten die Projekte Kinder von der Straße – Komm wir spielen Handball, bei dem fast alle Grundschulen im Landkreis mitmachen, und Fit im Wasser, bei dem Vorschulkinder schwimmen lernen, und die Bewegungsfreundliche Kita vor. Fünf Kitas im Landkreis haben dieses Gütesiegel bereits und bis zum 30. Juli können sich Kitas beim Kreissportbund darum bewerben.
Ebenfalls getagt hat die Arbeitsgruppe Demographischer Wandel und Gesundheitsförderung. Um die Bedarfe vor Ort, insbesondere in den kleineren Gemeinden zu ermitteln, will sich die Arbeitsgruppe in Absprache mit Matthias Ehrhold, den Vorsitzenden des Gemeinde- und Städtebundes im Landkreis, in der nächsten Mitgliederversammlung vorstellen. Je nach den Erkenntnissen der Verantwortlichen vor Ort will die Arbeitsgruppe konzeptionelle Ansätze suchen, beispielsweise informelle Netzwerke der Nachbarschaftshilfe zu etablieren und die Voraussetzungen für selbst organisierte Veranstaltungen und Treffen älterer Menschen zu sichern.
Der Runde Tisch Gesundheit im Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes ist ein Modellprojekt im Thüringer Gesundheitszieleprozess. Ziel ist es, neue Wege in der kommunalen Gesundheitsförderung zu finden. Für weitere Fragen und Anregungen stehen im Fachbereich Gesundheitswesen die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Martin Hoffmann unter 03631/911-179 und Kathrin Wolff unter -186 zur Verfügung.
