Weitere EHEC-Fälle
Donnerstag, 09. Juni 2011, 19:20 Uhr
Die Zahl der Infektionen mit dem EHEC-Virus ist in Thüringen in den vergangenen Tagen weiter gestiegen. Hier die aktuellen Zahlen...
Demnach gibt es keinen weiteren Anstieg bei Fällen mit HU-Syndrom in Thüringen. Insgesamt verzeichnen die Gesundheitsbehörden im Freistaat derzeit 5 HUS-Fälle. Betroffen sind vier Frauen. Darunter ist eine 42-jährige Erfurterin, die im Universitätsklinikum Jena behandelt wurde. Wie heute bekannt wurde, hatte die Frau die Klinik bereits gestern verlassen können. In der amtlichen Statistik wird sie, aber auch die bereits verstorbene 80-jährige Frau aus Nordhausen, die sich während einer Kur an der Ostsee infiziert hatte, weiterhin als HUS-Fall geführt.
Mittlerweile gibt es mit Stand 16:00 Uhr insgesamt 36 bestätigte Fälle von Infektionen mit EHEC-Erregern im Freistaat. Das ist ein Anstieg um 2 Fälle im Vergleich zu gestern. Zudem gibt es 3 EHEC-Verdachtsfälle.
Trotz des geringeren Anstiegs bei bestätigten EHEC-Fällen im Vergleich zum Wochenbeginn gibt die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), noch keine Entwarnung. Die Fallzahlen müssen dauerhaft zurückgehen. Dann erst können wir von einem positiven Trend sprechen. Die nächsten Tage entscheiden, ob wir den Scheitelpunkt der EHEC-Welle überwunden haben. Solange die Infektionsquelle noch nicht gefunden und zweifelsfrei bestätigt wurde, müssen wir noch vorsichtig sein. Die Warnungen vor rohen Tomaten, Gurken, Sprossen und Salaten gelten demnach weiter.
Besonders freut sich die Thüringer Gesundheitsministerin über die Entlassung der 42-jährigen Erfurterin aus dem Universitätsklinikum Jena. Ich habe Anke J. in der letzten Woche am Krankenbett besucht und konnte mich längere Zeit mit ihr unterhalten. Sie hat mir sehr anschaulich von der EHEC-Infektion und der darauffolgenden Erkrankung am hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erzählt. Sie war der Meinung, dass ihr die verabreichten Blut- und Plasmakonserven das Leben gerettet haben. Gut, dass so viele Menschen Blut spenden. Lassen Sie bitte nicht nach in Ihrer Bereitschaft. Die EHEC-Infektionswelle zeigt, wie wichtig Blutspenden für die medizinische Versorgung im Freistaat sind, sagte Heike Taubert.
Autor: nnzDemnach gibt es keinen weiteren Anstieg bei Fällen mit HU-Syndrom in Thüringen. Insgesamt verzeichnen die Gesundheitsbehörden im Freistaat derzeit 5 HUS-Fälle. Betroffen sind vier Frauen. Darunter ist eine 42-jährige Erfurterin, die im Universitätsklinikum Jena behandelt wurde. Wie heute bekannt wurde, hatte die Frau die Klinik bereits gestern verlassen können. In der amtlichen Statistik wird sie, aber auch die bereits verstorbene 80-jährige Frau aus Nordhausen, die sich während einer Kur an der Ostsee infiziert hatte, weiterhin als HUS-Fall geführt.
Mittlerweile gibt es mit Stand 16:00 Uhr insgesamt 36 bestätigte Fälle von Infektionen mit EHEC-Erregern im Freistaat. Das ist ein Anstieg um 2 Fälle im Vergleich zu gestern. Zudem gibt es 3 EHEC-Verdachtsfälle.
Trotz des geringeren Anstiegs bei bestätigten EHEC-Fällen im Vergleich zum Wochenbeginn gibt die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), noch keine Entwarnung. Die Fallzahlen müssen dauerhaft zurückgehen. Dann erst können wir von einem positiven Trend sprechen. Die nächsten Tage entscheiden, ob wir den Scheitelpunkt der EHEC-Welle überwunden haben. Solange die Infektionsquelle noch nicht gefunden und zweifelsfrei bestätigt wurde, müssen wir noch vorsichtig sein. Die Warnungen vor rohen Tomaten, Gurken, Sprossen und Salaten gelten demnach weiter.
Besonders freut sich die Thüringer Gesundheitsministerin über die Entlassung der 42-jährigen Erfurterin aus dem Universitätsklinikum Jena. Ich habe Anke J. in der letzten Woche am Krankenbett besucht und konnte mich längere Zeit mit ihr unterhalten. Sie hat mir sehr anschaulich von der EHEC-Infektion und der darauffolgenden Erkrankung am hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erzählt. Sie war der Meinung, dass ihr die verabreichten Blut- und Plasmakonserven das Leben gerettet haben. Gut, dass so viele Menschen Blut spenden. Lassen Sie bitte nicht nach in Ihrer Bereitschaft. Die EHEC-Infektionswelle zeigt, wie wichtig Blutspenden für die medizinische Versorgung im Freistaat sind, sagte Heike Taubert.
