Forschung schafft Arbeitsplätze
Freitag, 08. Juli 2011, 10:57 Uhr
Im Rahmen des Förderprogramms Thüringen – GreenTech, das innovative technologieorientierte Verbundprojekte unterstützt, erhielt die Fachhochschule Nordhausen Fördermittel in Höhe von 730.000 Euro zur Durchführung eines Forschungsvorhabens im Studiengang Umwelt- und Recyclingtechnik. Einzelheiten wie immer dazu in Ihrer nnz...
Präsentiert (Foto: FHN)
Schade-Dannewitz und Poerschke präsentieren das Forschungsmodul zum Recycling von Leichtverpackungen
Das Projekt wird von Prof. Sylvia Schade-Dannewitz und Dr. Jürgen Poerschke geleitet. Die Laufzeit des Projektes ist auf zweieinhalb Jahre angelegt. Ziel des Verbundvorhabens soll es sein, Technologien und Verfahren zur Abfalltrennung zu entwickeln, die im Gegensatz zu bisher eingesetzten Systemen die Quantität und Qualität der auszusortierenden Stoffe wie Folien wesentlich erhöhen. Industrieunternehmen bevorzugen heute schlanke Technologien auf kleinstem Raum. Die neuen Verfahren sollen diesem Anspruch daher gerecht werden und zudem auch energetische Verbesserungen beinhalten. Des Weiteren soll im Projekt eine neue Entstaubungstechnologie zur Reduzierung von Staubemissionen in mechanischen Aufbereitungsanlagen entwickelt werden.
Dieses Forschungsprojekt ist aufgrund der hohen Fördersumme das bisher größte Vorhaben der Fachhochschule Nordhausen in ihrem zwölfjährigen Bestehen. Professor Schade-Dannewitz kann somit ihr Forschungsteam weiter ausbauen und z. B. auch ehemalige Absolventen ihres Studiengangs Umwelt- und Recyclingtechnik als neue wissenschaftliche Mitarbeiter gewinnen.
Um diese anspruchsvollen Zielstellungen zu erfüllen, kooperiert die FH Nordhausen mit ihrem Verbundpartner, dem Thüringer Maschinenbauunternehmen Schulz&Berger Luft- und Verfahrenstechnik GmbH in Altenburg. Darüber hinaus entwickelte ein Absolvent der Fachhochschule für die geplante Recyclinganlage im Rahmen seiner Bachelorarbeit ein innovatives System zur Öffnung von Gelben Wertstoffsäcken mittels Luftdruck. Er ist inzwischen Mitarbeiter des Verbundpartners Schulz&Berger. An diesem Beispiel kann man sehen: Forschung schafft Arbeitsplätze., freut sich Professor Schade-Dannewitz über den gelungenen beruflichen Einstieg ihres ehemaligen Studenten.
Zurzeit wird die Maschinentechnik im AUGUST-KRAMER-INSTITUT der Fachhochschule Nordhausen installiert. Die Inbetriebnahme soll Ende Juli 2011 erfolgen. Die Fachhochschule Nordhausen zählt aufgrund ihrer zahlreichen Forschungsaktivitäten zu einer der forschungsintensivsten Hochschulen Thüringens.
Autor: nnz
Präsentiert (Foto: FHN)
Schade-Dannewitz und Poerschke präsentieren das Forschungsmodul zum Recycling von LeichtverpackungenDas Projekt wird von Prof. Sylvia Schade-Dannewitz und Dr. Jürgen Poerschke geleitet. Die Laufzeit des Projektes ist auf zweieinhalb Jahre angelegt. Ziel des Verbundvorhabens soll es sein, Technologien und Verfahren zur Abfalltrennung zu entwickeln, die im Gegensatz zu bisher eingesetzten Systemen die Quantität und Qualität der auszusortierenden Stoffe wie Folien wesentlich erhöhen. Industrieunternehmen bevorzugen heute schlanke Technologien auf kleinstem Raum. Die neuen Verfahren sollen diesem Anspruch daher gerecht werden und zudem auch energetische Verbesserungen beinhalten. Des Weiteren soll im Projekt eine neue Entstaubungstechnologie zur Reduzierung von Staubemissionen in mechanischen Aufbereitungsanlagen entwickelt werden.
Dieses Forschungsprojekt ist aufgrund der hohen Fördersumme das bisher größte Vorhaben der Fachhochschule Nordhausen in ihrem zwölfjährigen Bestehen. Professor Schade-Dannewitz kann somit ihr Forschungsteam weiter ausbauen und z. B. auch ehemalige Absolventen ihres Studiengangs Umwelt- und Recyclingtechnik als neue wissenschaftliche Mitarbeiter gewinnen.
Um diese anspruchsvollen Zielstellungen zu erfüllen, kooperiert die FH Nordhausen mit ihrem Verbundpartner, dem Thüringer Maschinenbauunternehmen Schulz&Berger Luft- und Verfahrenstechnik GmbH in Altenburg. Darüber hinaus entwickelte ein Absolvent der Fachhochschule für die geplante Recyclinganlage im Rahmen seiner Bachelorarbeit ein innovatives System zur Öffnung von Gelben Wertstoffsäcken mittels Luftdruck. Er ist inzwischen Mitarbeiter des Verbundpartners Schulz&Berger. An diesem Beispiel kann man sehen: Forschung schafft Arbeitsplätze., freut sich Professor Schade-Dannewitz über den gelungenen beruflichen Einstieg ihres ehemaligen Studenten.
Zurzeit wird die Maschinentechnik im AUGUST-KRAMER-INSTITUT der Fachhochschule Nordhausen installiert. Die Inbetriebnahme soll Ende Juli 2011 erfolgen. Die Fachhochschule Nordhausen zählt aufgrund ihrer zahlreichen Forschungsaktivitäten zu einer der forschungsintensivsten Hochschulen Thüringens.
