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Zeit nehmen bei Zahnersatz

Sonntag, 03. August 2003, 18:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Gesundheitsreform bringt in den kommenden Monaten und Jahres viel Neues, viel an Mehrbelastung für die Beitragszahler. Dennoch sollte nichts überstürzt werden, meint ein Experte.


Die Barmer rät Versicherten, beim Zahnersatz nichts zu überstürzen. Gute Qualität, intensive Beratung und ein klares Preismodell sind in punkto Zahnersatz bei der gesetzlichen Krankenversicherung bekannte Pluspunkte. Diese bleiben auch im kommenden Jahr bestehen, denn die im Rahmen der Gesundheitsreform geplante eigenverantwortliche Absicherung des Zahnersatzes außerhalb des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherung soll erst ab 2005 kommen.

"Aus diesem Grund ist es nicht nötig, Zahnersatzbehandlungen jetzt vorzuziehen", so Peter Behrschmidt, Bezirksgeschäftsführer der Barmer in Nordhausen. "Entscheiden sollte die medizinische Notwendigkeit, und die richtet sich nicht nach gesundheitspolitischen Diskussionen". Auch private Zusatzversicherungen brauche jetzt niemand übereilt abzuschließen. Die Krankenkassen werden ihre Versicherten rechtzeitig informieren, wann vorsorglich welche Maßnahmen zu treffen sind.
Autor: nnz

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