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nnz-Rückspiegel: 6. August 2002

Mittwoch, 06. August 2003, 06:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Partner, Hoffnung und Krankenhaus


10 Jahre Städtepartnerschaft
Zum 10. Mal jährt sich in diesem Jahr die Partnerschaft mit der israelischen Stadt Bet Shemesh. Das Jubiläum wird mit einem öffentlichen Festakt im Theater feiert am Sonntag gefeiert. Die Feier beginnt um 18 Uhr im Theater. Alle Nordhäuser und ihre Gäste sind herzlich eingeladen – insbesondere die Teilnehmer der zahlreichen deutsch-israelischen Begegnungsreisen, die die Stadt Nordhausen, Schulen bzw. das Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. organisiert haben. Nach dem offiziellen Festakt wird es ein Programm auf dem Theaterplatz geben.

Gast beim Festakt ist Mordechay Lewy, Gesandter der israelischen Botschaft in Berlin, der ein Grußwort sprechen wird. Zum Jubiläum der Städtepartnerschaft kommt eine neunköpfige Delegation aus Israel in den Südharz, die von Daniel Vaknin, dem Bürgermeister von Bet Shemesh angeführt wird. Zu den Gästen zählen Mitglieder der Stadtverwaltung und des Stadtrates von Bet Shemesh...ausführlich im nnz-Archiv


Hoffnung bei Zwangsversteigerungen?
Erneut ist die Zahl der Zwangsversteigerungen in den ersten sechs Monaten gestiegen. Trotzdem signalisiert der Argetra-Verlag – zuständig für die Erfassung der Zahlen dieses Immobiliensektors - verhaltenen Optimismus. Um 10,4 Prozent auf 44 237 Termine kletterten die Zwangsversteigerungen in diesen ersten sechs Monaten des Jahres 2002. Wenn diese Entwicklung anhält, könnte dieses Jahr zu einen neuen Rekord führen. Die Ratinger Argetra sieht allerdings „durchaus Aspekte, die Anlass zu Optimismus auf dem Immobilienmarkt sein können“, meint Sprecher Winfried Aufterbeck. Die Abnahme des Anstiegs der Zwangsversteigerungen – 2001 waren es plus 40 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2000 – lasse auf eine bevorstehende Normalisierung hoffen. Die man sich ja auch wirklich wünscht...ausführlich im nnz-Archiv


In Sondershausen für Nordhausen
In Sondershausen wird heute mobil gemacht. Am Vormittag wird informiert, am Nachmittag demonstriert. Das Kreiskrankenhaus in Sondershausen kann nicht mehr finanziert werden. Darüber sind sich die Mitarbeiter der Einrichtung einig mit dem Kreistagsmitgliedern. Deren Mehrheit hatte sich vor der Sommerpause jedoch für die Möglichkeit einer Privatisierung ausgesprochen. Die Befürworter dieser Variante sind vor allem im Altkreis Artern auszumachen. Dort hat das DRK das Sagen. Anders sieht die Situation in und um Sondershausen aus. Eine Interessengemeinschaft „Pro Krankenhaus“ hat sich gebildet. Gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft verdi wollen die Macher der IG heute Nachmittag in Sondershausen für eine Fusion der Sondershäuser Einrichtung mit dem Südharz-Krankenhaus in Nordhausen auf die Straße gehen.

Natürlich werden diese Vorgänge auch in Nordhausen, vor allem im Landratsamt, beobachtet. Wie Landrat Joachim Claus (CDU) der nnz sagte, ist das Fusionsthema aus Nordhäuser Sicht nicht vom Tisch. „Sollte es Signale aus Sondershausen geben, dann werden wir Gespräche nicht ablehnen, im Gegenteil“, so Claus. Der Landrat verwies auf langjährige Kooperationen zwischen beiden Einrichtungen in den Bereichen Labor, Röntgen und Schwesternausbildung...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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