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Auf Energietour im Südharz

Mittwoch, 27. Juli 2011, 12:46 Uhr
Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) macht heute im Rahmen ihrer „Energietour“ einen Abstecher nach Nordhausen. Auf dem Programm standen bis zum Mittag ein Einblick in die Rotorproduktion von Windrädern und ein Besuch der Fachhochschule. Ein erster Zwischenbericht.


Der kleine Energiemarathon der Thüringer Ministerpräsidentin begann am Morgen mit dem Besuch der SINOI GmbH am Rand von Niedersachswerfen. Die Firma hat sich auf die Produktion von Rotorblättern spezialisiert und fertigt in erster Linie für den deutschen und europäischen Markt.

Der Betrieb begann nach Angaben des Technischen Leiters Niels Ludwig 2005 mit dem Bau der Windkraftteile. Mehr oder weniger aus dem Nichts schaffte die Firma, die der chinesischen Unternehmensgruppe China National Building Material Group (CNBM) angehört, eine stetige Weiterentwicklung der Bauteile. Für das Jahr 2011 rechnet SINOI bereits mit der Produktion von 7.500 Rotorblättern.

Zweite Station auf der Tour war die Fachhochschule, deren zentrale Forschungsfelder auf den Gebieten der regenerativen Energie sowie der Umwelt und Recyclingtechnik liegen. Neben der Präsentation einiger Werkstoffe wurde auch das Projekt „Leichtstofftechnik“ im August-Kramer-Institut von Christine Lieberknecht gestartet. Der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Jörg Wagner, zeigte im Tandem mit Prof. Dr. Viktor Wesselak aus dem Bereich der Regenerativen Energietechnik, einige innovative Neuheiten aus den einzelnen Forschungsgebieten.

Die Reise in die Rolandsstadt wird am frühen Nachmittag mit dem Besuch der FUGRO Consult GmbH und der Besichtigung einer Solaranlage auf dem Kiesteich fortgesetzt. Ein ausführliches Resümee folgt auf nnz. Hier schon mal die ersten Eindrücke.
Tobias Wendehost
Autor: tw

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