nnz-Bemerkung: Das Google-Desaster
Mittwoch, 03. August 2011, 12:30 Uhr
Google spaltet die Netz-Nationen. Entweder man ist Fan oder man meidet den Suchmaschinengiganten und dessen Dienste. Ich gehöre zur ersteren Spezies und das seit Dezember 1998. Noch immer gibt es Institutionen, die sich Google gnadenlos verweigern. Eine davon ist das Nordhäuser Rathaus...
Und das geht so: IT-Menschen in Behörden und Verwaltungen sind mitunter die Stellvertreter Gottes. Ohne Oberbürgermeister oder Landrat bricht eine Verwaltung nicht zusammen, doch ohne IT-Menschen sofort. Denken diese zumindest.
Und jene Spezialisten im Nordhäuser Rathaus haben sich seit Jahren gegen Google verschworen. Vor allem gegen Mails mit dem Zusatz "@googlemail.com". Und da die nnz-Redaktion nun mal genau diese Mailadresse nutzt, werden Mail der nnz beharrlich abgewehrt. Sie landen in der Quarantäne, Google ist quasi machtlos gegen die IT-Mauern der Rathaus-Trutzburg.
Schickt man (eine Testmail), zum Beispiel von einer Wegwerfadresse, die schon mal als Träger von Schadstoffen herhalten kann, dann ist die kommunale Abwehr nicht so heftig. Ist alles getestet worden.
Was bleibt also: Die Millionen Google-Mail-Nutzer, von denen einige durchaus auch mal als Bürger mit dem Nordhäuser Rathaus Kontakt aufnehmen wollen, die werden erfolgreich abgewehrt. Aber vermutlich steckt dahinter ein System, das man momentan nicht durchschauen kann. Oder soll.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzUnd das geht so: IT-Menschen in Behörden und Verwaltungen sind mitunter die Stellvertreter Gottes. Ohne Oberbürgermeister oder Landrat bricht eine Verwaltung nicht zusammen, doch ohne IT-Menschen sofort. Denken diese zumindest.
Und jene Spezialisten im Nordhäuser Rathaus haben sich seit Jahren gegen Google verschworen. Vor allem gegen Mails mit dem Zusatz "@googlemail.com". Und da die nnz-Redaktion nun mal genau diese Mailadresse nutzt, werden Mail der nnz beharrlich abgewehrt. Sie landen in der Quarantäne, Google ist quasi machtlos gegen die IT-Mauern der Rathaus-Trutzburg.
Schickt man (eine Testmail), zum Beispiel von einer Wegwerfadresse, die schon mal als Träger von Schadstoffen herhalten kann, dann ist die kommunale Abwehr nicht so heftig. Ist alles getestet worden.
Was bleibt also: Die Millionen Google-Mail-Nutzer, von denen einige durchaus auch mal als Bürger mit dem Nordhäuser Rathaus Kontakt aufnehmen wollen, die werden erfolgreich abgewehrt. Aber vermutlich steckt dahinter ein System, das man momentan nicht durchschauen kann. Oder soll.
Peter-Stefan Greiner
