Müntzerstädter kommen
Freitag, 19. August 2011, 07:35 Uhr
143 Zuschauer beim 5:0-Testspielsieg über Eschwege – und beim ersten Heimpunktspiel? Diese und andere Fragen, zum Beispiel ob der FSV Wacker 90 Nordhausen mit zwei Auftaktsiegen in eine Saison gehen kann, müssen beantwortet werden…
In der Thüringenliga gelang das Wacker noch nie. Wir mussten bis ins Jahr 1999 zurückblättern, um einen erfolgreichen Doppelstart der Nordhäuser zu finden. Das war noch in der Oberliga, der der Verein gern wieder angehören möchte. Der FC Anhalt Dessau wurde damals 1:0 geschlagen und beim SV JENAer Glas siegte Wacker eine Woche darauf mit 3:0. Nach zwölf Jahren wäre das einmal wieder an der Reihe. Man darf die Rechnung aber nicht ohne den Wirt machen. Und der heißt FC Union Mühlhausen.
Im genannten Spieljahr 1999/2000 spielten Frank Schneider und Heiko Otte noch bei Wacker. Wenn am jetzigen Sonntag (21. August) um 14.30 Uhr Schiedsrichter Konrad Götze aus Arnstadt den Anstoß vollziehen lässt, stehen beide Strategen, die inzwischen 39 Jahre alt sind, wahrscheinlich im Anfangsaufgebot des FC Union Mühlhausen. Viele Fans werden sich sicher noch an beide erinnern. Erinnern muss man sich aber an die letzten beiden Heimspiele mit den Unionern, denn die gingen unentschieden aus.
2008 hieß es im April 2:2. Lars Pohl und Torsten Klaus waren die Torschützen. Im Vorjahr bildete das 1:1-Spiel ebenfalls den Auftakt für Wacker. Wieder war Klaus der Torschütze, der aber in dieser Saison für Wacker Gotha auf Torjagd gehen will. Das müssen bei Wacker nun andere Akteure übernehmen. Auch der Nordhäuser Kapitän dieser Jahre und 1999 einstige Mannschaftskamerad der Schneider und Otte ist nicht mehr dabei. Denn Sven Pistorius hängte die Fußballschuhe an den berühmten Nagel. Aber am Sonntag soll es noch einmal ein Wiedersehen mit Piste geben. Wer sich würdig von ihm verabschieden will, sollte pünktlich im Albert-Kuntz-Sportpark sein.
Die Konstellation ist für das eigentliche Spiel eindeutig: Wacker will aufsteigen und sollte zu Hause möglichst wenig Punkte abgeben. Im Vorjahr blieben nur 24 der möglichen 48 Punkte in Nordhausen. Union war letzte Woche gegen einen Mitfavoriten, den SV SCHOTT Jena, zu Hause 0:1 unterlegen und muss nun verlorenen Boden wiedergutmachen. Wacker dagegen will das gute 3:1-Auswärtsergebnis von Altenburg bestätigen.
Bleibt abzuwarten, wie die neue Truppe von Trainer Jörg Goslar vor hoffentlich großer Kulisse mit der Erwartungshaltung vieler Fans umgehen kann. Eins muss klar sein, ein Selbstläufer wird das nicht, auch wenn Wacker im März bei den Müntzer-Städtern mit 1:0 gewann, denn den glücklichen Siegtreffer erzielt Jan-Philipp Rose erst in der 90. Minute.
Dem souveränen 6:0-Startsieg in der Regionalklasse gegen Oldisleben will die Wackerreserve im Auswärts-Ortsderby gegen den SV Bielen am Sonnabend, den 20.08.2011 ab 15.00 Uhr möglichst einen weiteren Dreier folgen lassen. Die Gastgeber verloren vorige Woche in Bad Frankenhausen 1:2.
Klaus Verkouter
Autor: nnzIn der Thüringenliga gelang das Wacker noch nie. Wir mussten bis ins Jahr 1999 zurückblättern, um einen erfolgreichen Doppelstart der Nordhäuser zu finden. Das war noch in der Oberliga, der der Verein gern wieder angehören möchte. Der FC Anhalt Dessau wurde damals 1:0 geschlagen und beim SV JENAer Glas siegte Wacker eine Woche darauf mit 3:0. Nach zwölf Jahren wäre das einmal wieder an der Reihe. Man darf die Rechnung aber nicht ohne den Wirt machen. Und der heißt FC Union Mühlhausen.
Im genannten Spieljahr 1999/2000 spielten Frank Schneider und Heiko Otte noch bei Wacker. Wenn am jetzigen Sonntag (21. August) um 14.30 Uhr Schiedsrichter Konrad Götze aus Arnstadt den Anstoß vollziehen lässt, stehen beide Strategen, die inzwischen 39 Jahre alt sind, wahrscheinlich im Anfangsaufgebot des FC Union Mühlhausen. Viele Fans werden sich sicher noch an beide erinnern. Erinnern muss man sich aber an die letzten beiden Heimspiele mit den Unionern, denn die gingen unentschieden aus.
2008 hieß es im April 2:2. Lars Pohl und Torsten Klaus waren die Torschützen. Im Vorjahr bildete das 1:1-Spiel ebenfalls den Auftakt für Wacker. Wieder war Klaus der Torschütze, der aber in dieser Saison für Wacker Gotha auf Torjagd gehen will. Das müssen bei Wacker nun andere Akteure übernehmen. Auch der Nordhäuser Kapitän dieser Jahre und 1999 einstige Mannschaftskamerad der Schneider und Otte ist nicht mehr dabei. Denn Sven Pistorius hängte die Fußballschuhe an den berühmten Nagel. Aber am Sonntag soll es noch einmal ein Wiedersehen mit Piste geben. Wer sich würdig von ihm verabschieden will, sollte pünktlich im Albert-Kuntz-Sportpark sein.
Die Konstellation ist für das eigentliche Spiel eindeutig: Wacker will aufsteigen und sollte zu Hause möglichst wenig Punkte abgeben. Im Vorjahr blieben nur 24 der möglichen 48 Punkte in Nordhausen. Union war letzte Woche gegen einen Mitfavoriten, den SV SCHOTT Jena, zu Hause 0:1 unterlegen und muss nun verlorenen Boden wiedergutmachen. Wacker dagegen will das gute 3:1-Auswärtsergebnis von Altenburg bestätigen.
Bleibt abzuwarten, wie die neue Truppe von Trainer Jörg Goslar vor hoffentlich großer Kulisse mit der Erwartungshaltung vieler Fans umgehen kann. Eins muss klar sein, ein Selbstläufer wird das nicht, auch wenn Wacker im März bei den Müntzer-Städtern mit 1:0 gewann, denn den glücklichen Siegtreffer erzielt Jan-Philipp Rose erst in der 90. Minute.
Dem souveränen 6:0-Startsieg in der Regionalklasse gegen Oldisleben will die Wackerreserve im Auswärts-Ortsderby gegen den SV Bielen am Sonnabend, den 20.08.2011 ab 15.00 Uhr möglichst einen weiteren Dreier folgen lassen. Die Gastgeber verloren vorige Woche in Bad Frankenhausen 1:2.
Klaus Verkouter
