Die sechste Auflage (4)
Samstag, 20. August 2011, 09:09 Uhr
Zum sechsten Mal nun absolvierte Bodo Schwarzberg die Überquerung des Harzes. Zum vierten Mal von West nach Ost. In der nnz berichtet der Wanderer über die Tour, die vom 12. bis 14. August stattfand. Im diesem Teil der Reportage wird der erste Abschnitt der Tour, vonTrautenstein nach Wippra...
Von West nach Ost (Foto: privat)
Der für mich typische chronische Schlafmangel schlug in der zweiten durchwanderten Nacht akut zu, so dass ich mich mit meinen Begleiter mehrfach für einige Minuten unter Bäumen niederlegte. In der zweiten Nachthälfte, zwischen Dankerode (km 101) und Wippra (km 118) ließ ich ihn vorausgehen und packte mich für eine weitere halbe Stunde in meinen Biwaksack. Damit rettete ich wenigstens für mich die Tour. Aus Erfahrung wusste ich zudem, dass die bleierne Müdigkeit mit den ersten Sonnenstrahlen verfliegt. Munter und gut gelaunt traf ich Dieter in Wippra wieder.
Er hatte sich mittlerweile zur Aufgabe entschlossen und begründete dies mit dem zermürbenden Verlaufer am vorherigen Tag und mit der für ihn nicht sehr erhebenden Aussicht, noch weitere 29 km bis zum Ziel wandern zu müssen. Er ließ sich von einer Verwandten abholen. Ich selbst genoss in Wippra ein ausgiebiges Frühstück mit dem unvermeidlichen Wippraer Bier und begab mich, nunmehr allein, gegen 12:00 auf den letzten Abschnitt der Wanderung.
Autor: nnzTrautenstein-Wippra 50 km
Dieter H. und ich gingen, mächtig verspätet, in die zweite Nacht. In Güntersberge (km 86) hatten wir gegen Mitternacht (13./14.8.) das Glück, Gäste einer kleinen Dorfparty werden zu können. Dort empfing man uns mit Respekt, Mitleid und Unverständnis, spendierte uns Getränke und Bratwürste und wünschte uns kopfschüttelnd viel Glück.
Von West nach Ost (Foto: privat)
Der für mich typische chronische Schlafmangel schlug in der zweiten durchwanderten Nacht akut zu, so dass ich mich mit meinen Begleiter mehrfach für einige Minuten unter Bäumen niederlegte. In der zweiten Nachthälfte, zwischen Dankerode (km 101) und Wippra (km 118) ließ ich ihn vorausgehen und packte mich für eine weitere halbe Stunde in meinen Biwaksack. Damit rettete ich wenigstens für mich die Tour. Aus Erfahrung wusste ich zudem, dass die bleierne Müdigkeit mit den ersten Sonnenstrahlen verfliegt. Munter und gut gelaunt traf ich Dieter in Wippra wieder.Er hatte sich mittlerweile zur Aufgabe entschlossen und begründete dies mit dem zermürbenden Verlaufer am vorherigen Tag und mit der für ihn nicht sehr erhebenden Aussicht, noch weitere 29 km bis zum Ziel wandern zu müssen. Er ließ sich von einer Verwandten abholen. Ich selbst genoss in Wippra ein ausgiebiges Frühstück mit dem unvermeidlichen Wippraer Bier und begab mich, nunmehr allein, gegen 12:00 auf den letzten Abschnitt der Wanderung.









