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Vor schwerem Spiel in Borsch

Freitag, 26. August 2011, 06:29 Uhr
Wenn am Sonntag Schiedsrichter Lutz Laube (Vachdorf) um 14.30 Uhr das Spiel SV Borsch 1925 gegen den FSV Wacker 90 Nordhausen anpfeift, werden seit langer Zeit auch wieder Fans aus Nordhausen in einem Bus angereist sein...

Szene aus der vorigen Saison (Foto: nnz) Szene aus der vorigen Saison (Foto: nnz)

Denn um 10.00 Uhr begeben die sich von Hauptbahnhof aus auf die rund 200-km-Tour. Natürlich wollen sie mit einem guten Ergebnis die weite Rückreise antreten. Schon unmittelbar nach Bekanntgabe meldeten sich etwa vierzig Fans an, um sich ein Platzanrecht zu ergattern. Da auch etliche Familien immer privat zu den Auswärtsspielen mitreisenden, sollte ein mindestens fünfzig Mann starkes Unterstützerpotenzial Wackers in der Rhön aufkreuzen.

Die ersten beiden Punktspielgegner Altenburg (3:1-Auswärtserfolg) und Mühlhausen (2:1 im AKS) konnten, wenn auch jeweils erst in der Endphase, geschlagen werden. In der Begegnung am Sonntag um 14.30 Uhr beim SV Borsch 1925 hat es Wacker mit einer Mannschaft zu tun, die vorige Woche bei einem Staffelfavoriten, dem SV SCHOTT, Jena ein bemerkenswertes 1:1-Unentschieden holte und auch schon am 1. Spieltag den FC Einheit Rudolstadt beim 4:2 keine Chance ließ.

Auch Wacker tat sich in der Rhön immer schwer. In den letzten drei Punktspielen gegen Borsch konnte nicht gewonnen werden (2010: 1:0 für den SV, 2010/2011 2:2 und 1:1). Da zählen die ersten drei erfolgreichen Begegnungen gegeneinander nur noch für die Statistiker.

Die Gesamtbilanz sieht also noch positiv aus: drei Siege, zwei Remis, eine Niederlage. Wenn die Südharzer im Vorderfeld bleiben wollen, sollte ein Unentschieden zwar das Minimalziel sein.

Doch wer das Trainergespann kennt und miterlebt hat, wie die Mannschaft die oben genannten Siege errungen hatte, weiß, dass auch in Borsch ein voller Erfolg angestrebt wird und sicher bis zum Abpfiff eventuell darum gekämpft werden muss. Borsch wird von Anfang an ähnlich wie gegen Rudolstadt aus der Konterstellung heraus mächtig Dampf machen auf dem relativ kleinen Sportplatz.

Am Mittwoch hinterließen alle eingesetzten Spieler einen guten Andruck. Jonas Heidrich, Damian Raczka, Jan-Philipp Rose, Stephan Hoffmann, Lars Pohl und Tino Steinberg kamen aus den verschiedensten Gründen nicht zum Einsatz. Auch die Borscher beklagen das Fehlen einiger Stammkräfte.

Die zweite Wacker-Vertretung, die ebenfalls mit zwei Siegen in die Saison startete, empfängt am Sonnabend um 15.00 Uhr BSV Germania Großfurra als Gast im Albert-Kuntz-Sportpark und möchte gegen den bislang sieglosen Gegner möglichst wieder punkten.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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