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Fr, 12:05 Uhr
29.05.2009

nnz-intern: Interesse an nnz

Parteiarbeiter haben in diesen Zeiten viel zu tun. Kandidaten in Stellung bringen, Wahlkampf organisieren. Eine Partei in Nordhausen hat sogar noch Zeit, sich mit der nnz zu beschäftigen...


Um genau zu sein – es ist die Kommentarfunktion der nnz. Mit diesem „Auswuchs der Meinungsfreiheit“ beschäftigte sich der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE in Nordhausen. Für die alten und jungen Genossen schien es nicht mehr hinnehmbar, dass in dieser Kommentarfunktion jeder die LINKE und ihre handelnden Personen verunglimpfen könne. Insbesondere Loni Grünwald sei das Opfer von ungebetenen Meinungsäußerungen gewesen.

Wo kommt denn die LINKE da hin, wenn jeder seine Meinung sagen darf. In Nordhausen haben der Mief und der Kleingeist diese Partei scheinbar nicht so ganz verlassen. Oder schlimmer – er ist wieder eingekehrt. Mit Jungrevolutionären unter anderen, wie sie namentlich auch auf diversen Kandidatenlisten zu finden sind.

Da beteuert Rainer Bachmann zwar, dass man hinsichtlich des künftigen Umgangs mit der nnz noch keinen Beschluss gefasst habe, das jedoch sei lediglich dem Umstand geschuldet, dass es momentan wichtigere Dinge gebe. Dem Wahlkampf zum Beispiel. Für Alexander Scharff, einem der Sprecher der LINKE in Nordhausen, gibt es nichts Wichtigeres. Der schickt der nnz-Redaktion keine Meldungen oder Einladungen mehr. Bitteschön, Herr Scharff. Das müssen Sie auch nicht. Und ehrlich gesagt, ich lege darauf auch nicht mehr viel Wert.

Aber zum Ende nur ein Vergleich. Kommentarfunktionen gibt es in fast jedem Online-Medium. Ob der Bundesvorstand der LINKE jemals auf die Idee gekommen wäre, der Redaktion von Spiegel-Online keine Meldungen oder Einladungen zu schicken, nur weil den Herren Gysi oder Lafontaine einige Forum-Beiträge nicht passen? Ich glaube nicht. Aber wie oben geschrieben: Hier unten, in den provinziellen Parteiniederungen, da regiert vermutlich der Kleingeist und einige Nervenstränge liegen blank.

Schlimm ist allerdings nur, dass die LINKEN Scharf(f)-Macher vielleicht künftig sogar in Stadtrat und Kreistag sitzen und sich als Demokraten feiern lassen. Drum sollte jeder nachdenken, bevor er sein Kreuz hinter einem Namen macht. Das wiederum, liebe Leser der nnz, soll keine Wahlempfehlung sein. Auf Reaktionen Ihrerseits bin ich trotzdem gespannt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
Der Roland
29.05.2009, 13:18 Uhr
Abschreckend
Sollte das, was hier geschrieben steht, auch nur annähernd zutreffen, dann ist diese Partei in dieser Region nicht mehr wählbar. Vielleicht reißt so ja auch der pseudo-demokratische Schleier, den sie sich in den vergangenen 19 Jahren verpasst hat.
Der Kümmerer
29.05.2009, 13:38 Uhr
Naja
... eine solche Einstellung zur Presse ist noch gewöhnungsbedürftig. Kein wunder aber, dass den Kommunisten damals das Volk abhanden gekommen ist...
Stewart
29.05.2009, 14:53 Uhr
Klicken ohne Probleme
Die LINKE in und um Nordhausen hat es gut. Aus ihrer Sicht scheinen alle ja hiesigen gesellschaftlichen und parteilichen Probleme gelöst zu sein. Anders kann man sich nicht erklären, wie dort momentan Zeit und Muße aufgebracht werden können, sich mit dem Umgang einer lokalen Online-Zeitung zu befassen – ja diesen Umgang sogar per Beschluss manifestieren zu wollen. Gibt es wirklich nichts Wichtigeres zu tun?

Man darf gespannt sein, ob die eigenen Parteigänger dann per Selbstverpflichtung angehalten werden, diese Seiten hier auf keinen Fall und niemals mehr anzuklicken. Kurzer Blick auf die Geschichte: Der Sputnik wurde 1988 in der DDR auch verboten. Und? Die Mauer fiel trotzdem!
Peppone
29.05.2009, 19:59 Uhr
Reaktion
Und was macht ihr jetzt liebe nnz – Macher? Das dürfte es dann ja wohl für euer Baby gewesen sein! ;-)

@Mitglieder Kreisvorstand LINKE
Glauben Sie denn im Ernst, dass seit der Erfindung des Buchdruckes irgendein Presseboykott dem Boykottierer geholfen hat? Aber tun sie, was sie nicht lassen können. Es ist schließlich Ihre Partei, die sie da gerade der Lächerlichkeit preis geben.
Peter59
29.05.2009, 21:18 Uhr
Intoleranz und Engstirnigkeit
Das, was dort geschieht, ist aus meiner Sicht wenig verwunderlich. Scheinbar wird die "Linke" wieder einmal von ihrer Vergangenheit eingeholt. Das Erscheinungsbild ist immer das gleiche: Anderen Intoleranz vorwerfen und selbst dem Dogma der Intoleranz verfallen.

Pressefreiheit scheuen solche Leute scheinbar wie der Teufel das Weihwasser. Erinnert an alte Zeiten, als das "Neue Deutschland" die Monopolstellung in der kläglichen Zeitungslandschaft hatte. Willkommen im 21. Jahrhundert. Hier scheinen wirklich die Nerven etwas blank zu liegen. Jeder outet sich so gut er kann...
H.Buntfuß
30.05.2009, 14:00 Uhr
Alles für die Karriere oder?
Herr Bachmann ist verärgert darüber, dass Frau Grünwald so oft zur Zielscheibe der nnz-Kommentatoren wird. Ja, wen wundert das? Die Partei tritt auf mit den Slogan „Hartz IV muss weg!“, aber Frau Grünwald verlangt im Kreistag immer wieder mal die Kürzung von Hartz-IV-Leistungen und dabei ist ihr so manches Mittel recht. Da wird schon mal behauptet, dass es sich hier um Bundesgesetze handelt. Das, Herr Bachmann, sind nun mal Tatsachen und die können Sie nicht unter den Teppich kehren!

Frau Haase geht den gleichen Weg. Nach außen heißt es „Hartz IV muss weg!“, aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Ich gebe Herrn Greiner Recht. Die Linkspartei in Nordhausen hat sich meiner Meinung nach zu einer populistischen Partei entwickelt. Die Kandidaten haben nur ihre Karriere im Kopf. Die Hartz-IV-Empfänger sind für sie nur interessant, wenn sie ihrer Karriere förderlich sind.

Kann man so eine Partei wirklich wählen? Sie geben sich sozial, unterstützen aber Parteimitglieder, die eigentlich gegen das Prinzip der Partei arbeiten. Ja, Herr Bachmann, diesen Fragen müssen Sie und Ihre Partei sich schon stellen!

Das sind so die Probleme, die eine Partei mit ihren Mitgliedern hat, deren Karriere vor allem anderen kommt. Der über alle Prinzipien hinweggehende Karrierismus scheint auch in Ihrer Partei das Grundübel zu sein.
Totaldemokrat
30.05.2009, 15:44 Uhr
Pustekuchen Linke oder: Wer zu arrogant ist - den bestraft der Wähler!
Endlich kriegt die Linke das, was sie verdient. Schelte ohne Ende. Seit Jahren leiden die doch an Selbstüberschätzung und Machtgier. Die einzige linke Alternative (WASG) wurde bedingungslos gefressen, anschließend mit den Hartz IV Sozis gemeinsame Sache gemacht, als es um die Bürgermeister- und Landratswahlen ging. Die brauchen bei den nächsten Wahlen einen Dämpfer ohne Ende.

Nicht, dass der Rest der so genannten Volksparteien besser wäre, nein, mit Sicherheit nicht. Aber die "Linken" wollen uns ständig weismachen das sie die "Guten" wären und sie die besten Vertreter der sozial Benachteiligten in den Parlamenten wären.
Pustekuchen, so wie Werner, Peter59 und all die anderen es schreiben, genauso ist das.

Bürger, geht wählen, macht Eure Stimme ungültig, malt auf den Wahlzettel eine weinende Sonne!!!
Macht mit!
Real Human
30.05.2009, 15:53 Uhr
Versuch einer Schadensbegrenzung
Der obige Artikel mit seinen Kommentaren und weitere Lesermeinungen (Peter Wilhelm und Jürgen Nagel) zeigen, welche Schäden eine ideologisch völlig inkompetente Führung der Nordhäuser Partei DIE LINKE dem Ansehen eines Demokratischen Sozialismus zugefügt hat.

Eines der zentralen Elemente – auch einer sozialistischen Demokratie – nämlich die Meinungsfreiheit der Bürger wird, wenn man Peter-Stefan Greiner glauben darf, von den Nordhäuser SED-Nachfolgern infrage gestellt!

Daraus kann ein d e m o k r a t i s c h e r Sozialist nur eine Schlussfolgerung ziehen: Er/Sie sollte zumindest diese lokale Parteiorganisation schnellstens verlassen. Wer meint, dies sei nur eine – von wem auch immer – gesteuerte Pressekampagne, möge dieser Organisation beitreten und versuchen, diese von innen zu reformieren.

Er/Sie wird – vor allem wegen der gegenwärtigen Mitgliederstruktur – kläglich daran scheitern. Mehrere Versuche diese Parteigliederung auf einen sozial-revolutionär-demokratischen Kurs zu bringen sind bereits misslungen. Ich erinnere dazu nur an die AG „Neue Linke“ oder die Gründung neuer BO's!

Mangels Mitgliederzahl und interner Zielkonflikte mussten diese innerparteilichen Korrekturversuche immer an der von Herrn Bachmann und anderen kontrollierten Abnick-Seniorenschaft und an Jung-Karrieristen scheitern. Mehr oder weniger konstruktive Ansätze zu den brennenden gesellschaftlichen Fragen gibt es – nicht allein hier – nur in außerparteilichen Gruppierungen. Wenn es sie innerhalb der Partei gibt, so haben sie dort keine Chance. (Um diese zu finden, muss sich jedoch jeder selbst mühsam durchs Netz „googeln“.)

Schadensbegrenzung: Dringend notwendig wäre eine unabhängige demokratisch-sozialistische Webseite mit einer ideologischen Ausrichtung in Richtung auf eine „Demokratische Marktwirtschaft“ zur Überwindung des parasitären und faulenden Kapitalismus, der gerade dabei ist, unser noch-demokratisches Gemeinwesen zu zersetzen. Zur scheindemokratischen Misere der etablierten Parteien habe ich mich bereits in anderen Kommentaren geäußert.

Die Führungsriege der Nordhäuser Linken um Herrn Bachmann, Frau Grünwald und andere hat durch ihre mehrfach unter Beweis gestellte mangelnde Glaubwürdigkeit als Vertreter von zunehmend verarmenden Leistungsträgern und durch ihren letzten Angriff auf „den Auswuchs von Meinungsfreiheit“ dem Ansehen der Partei DIE LINKE in Nordhausen und Umgebung einen unkalkulierbaren Schaden zugefügt. Es waren nicht die nnz und ihre Kommentatoren, es waren diese Personen selbst!

Fazit:
Die einzige „Alternative“ zu den „bürgerlichen“ Parteien (einschließlich SPD und Grüne) ist in Nordhausen keine Alternative mehr!
eccehomo
30.05.2009, 16:46 Uhr
nnz ist nur Ersatz-Arena
Je länger ich die Debatten in der nnz verfolge (ausgenommen jene z.B. zum Vogel-Ei) wird mir immer klarer, dass vieles, was hier debattiert wird, eigentlich in die Gremien - Stadtrat, Kreistag - gehört. Insofern ist die nnz eine - wichtige - Ersatz-Arena, ähnlich, wie es die Talkshows für den Bundestag auf Bundesebene sind.

Laufen die Diskussionen im Stadtrat noch halbwegs lebhaft und oft im Sinne der Sache ab, so ist dies im Kreistag allzu häufig Fehlanzeige.

Warum dort dieses Manko herrscht, habe ich endgültig noch nicht herausgefunden. Derzeit bin ich bei der Mutmaßung angelangt, dass dort über fast alle Fraktionen hinweg Netzwerke gewoben sind, deren Entstehen zum einen weit zurückreicht bis in die DDR (in diesem Falle ist es an Personen gebunden, die sich schon lange kennen - insbesondere CDU / Linke) und zum anderen, weil es ähnlich gelagerte Interessen gibt. In beiden Fällen will man sich gegenseitig nicht wehtun.

Zum Beispiel könnte dies der Fall sein bei den im Kreistag vertretenen Landtagsabgeordneten, die kein Interesse an einer Gebietsreform haben dürften, weil dann Wahlkreise wegfallen. Hinzu tritt noch die zumindest für mich unklare gemeinsame Front gegen die städtischen Parteifreunde.

Aber wie gesagt, es sind alles nur Mutmaßungen.
Sebastian Drechsler
30.05.2009, 18:37 Uhr
Zum Boykott...
Die Kommentarfunktion der NNZ ist eine gute Form Meinungen auszutauschen, andere Meinungen anzuerkennen. Die NNZ selbst ist hier bei uns das inhaltliche stärkste Medium. Das meine Partei die Linke. die NNZ nun ignorieren möchte, kann ich teilweise nachvollziehen. Ich hatte bereits (als S.D.) Loni Grünwald´s "Funktion" dem geneigten Kommentarschreiber näher gebracht. Das man die "Revolution" aus dem Amt heraus erwartet ist schlichtweg schitzophren. Aus diesem Aspekt heraus kann ich die Reaktion der beiden Sprecher gut verstehen.

Das was hier alles gesagt wird, scheint auch in Bezug auf meine Partei - etwas von "Hinterzimmermentalität" zu haben, die Anonymität liefert viel freien Rederaum. Es ist gut viele Meinungen mitzuteilen und "zu zu hören" aber letztenendes bleibt es an dem Platz wo es geschrieben wird. Für mich ist dies eine völlig falsche Haltung, sie ist passiv. Glauben Sie mir, die Sorgen um Hartz IV und Co. erfuhr ich selbst, nur können Sie effektiv nur etwas verändern wenn Sie aus Ihren "Hinterzimmern" heraus kommen. Das muss dann nicht etwas mit einer Partei zu tun haben, aber demokratische Möglichkeiten sollte man auch Ihrerseits "auskosten". Das dabei nicht immer alles reibungslos abläuft dürfte verständlich sein.
H.Buntfuß
01.06.2009, 20:58 Uhr
HINTERZIMMERMENTALITÄT
Sehr geehrter Herr Drechsler,
Sie unterstellen den Kommentarschreibern eine Art Unseriosität. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, warum das so sein könnte? Sie machen den Vorschlag, die Kommentarschreiber sollen aus den Hinterzimmern kommen und sich der Öffentlichkeit stellen, nur so könne man etwas ändern. Glauben Sie das wirklich?
Sie sagen doch selber, dass man nicht erwarten dürfe, dass die „Revolution“ vom Amt ausgeht. Für mich heißt das, Sie geben damit zu, dass auch Ihre Partei kein Interesse an Veränderungen hat. Ich selber glaube allerdings, dass die Mitglieder im Kreistag und Stadtrat mehr Mut aufbringen müssten, wenn sie etwas verändern wollen. Hier hat man immer mehr das Gefühl, die Mitglieder verstecken sich hinter irgendwelchen Floskeln, um ja nicht anzuecken.
Was machen sie stattdessen, Sie verlangen von den Bürgern, die sie gewählt haben, dass sie ihre Arbeit machen, ja der Bürger soll verlangen, was Sie sich nicht trauen – etwas überspitzt formuliert. Dann kommen Sie mit Sprüchen: Kommt doch in die Partei, nur so könnt Ihr etwas ändern. Aber ist das auch die Wahrheit?
Ich selber kenne Personen, die den Schritt gewagt haben, sie sind voller Optimismus in die Partei eingetreten. Sie wollten mithelfen etwas zu verändern, wollen Sie wissen was aus ihnen und ihren Ideen geworden ist, sie haben resigniert. Warum? Ja, ihre Ideen waren den Parteigurus nicht geheuer. Es hätte ja sein können, dass sie von ihrer absoluten Macht etwas verlieren könnten, und so etwas darf auf keinen Fall geschehen. „Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder mit neuen Ideen kommt, wir sind doch ein eingefahrenes Führungsteam!“ Und genau aus diesen Grund sucht man Personen, die sich nur zu gern unterordnen. Kratzt jemand an der Stellung der Gurus, oder stellt jemand gar ihren Führungsstil in Frage, so wird er kaltgestellt – siehe Bleicherode!
Ich brauche mir nur ihre Kandidatenlisten zur Wahl anzusehen, Mir fällt auf, dass die Partei mehr als genug Kandidaten hat. Wieso erscheinen dann acht Kandidaten auf beiden Listen. Nehmen wir Frau Haase: Sie ist auf beiden Listen vertreten, und zwar auf solchen Plätzen, die ihr einen Platz in beiden Gremien sichern. Ist die Frau so machtgierig, oder hängt das damit zusammen, das sie Chefin der Lift gGmbH ist? Ja, da hat man sicher einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, wenn es um Ausschreibungen der öffentlichen Hand geht – oder?
Die Frage ist: Wozu stehen dann Kandidaten auf der Liste, die gar nicht benötigt werden, letzten Endes sind sie doch nur Blendwerk? Auch die Funktion von Frau Grünwald ist mehr als fragwürdig. Da hilft es auch nicht, wenn Herr Bachmann oder Sie, Herr Drechsler, Ihre Genossin mit großen Worten und Paragraphen verteidigen. Wie sagt Herr Bachmann sinngemäß immer? „Ohne Frau Grünwald wären die Hartzgesetze noch viel schlimmer!“ Aber genau diese Äußerungen machen Ihre Partei immer unglaubwürdiger. Noch eins zum Schluss: Auf die wenige Öffentlichkeitsarbeit, die die Partei bisher geleistet hat, können wir auch ganz verzichten.
Sebastian Drechsler
02.06.2009, 22:01 Uhr
Re: HINTERZIMMERMENTALITÄT
Sehr geehrter Herr....,

man kann viel miteinander reden, nur dann sollte man wissen mit wem man es zu tun hat. Darin liegt die Unseriosität.

Und ich erkenne, wie im Übrigen auch beide Sprecher der Linke.Nordhausen, die Möglichkeiten des Internetzeitalters an. Selbst Rainer Bachmann und Alexander Scharff, wollen und können über den Kreisvorstand nicht frei entscheiden. Zumal Rainer Bachmann sich letzte Woche erst einen "Schlagabtausch" mit Andreas Wieninger lieferte. Da müsste doch Ihrerseits schon mal ein fettes Fragezeichen bei Ihnen entstehen.

Sie haben mich nicht verstanden. Die "Revolution aus dem Amt" heraus bezog ich auf die nicht nur von Ihnen ins Gefecht gezogene Loni Grünwald. Bei den SGB II Gesetzen handelt es sich um Bundesgesetze. Das was hier von der ARGE betrieben wird, ist also eine übertragene Aufgabe. Sie erwecken eben auch jenen Eindruck, dass alles Ihnen zugeneigt gesagte, unnütz ist – da Sie sich nicht darauf einlassen. Ich denke wer die Dinge in unserem Lande harsch kritisiert, in diesem Falle auch noch auf Die Linke. „rein trischt“ – sollte sich von vornherein mit dem unsrigen Staat im Allgemeinen auseinandersetzen.

Veränderung kann nur außerhalb von Parlamenten, Gemeinderäten, Kreistagen stattfinden. Solange Leid was beklagt wird, nicht zum Ausdruck gebracht wird und Die Linke. immer nur eine „Stellvertreterrolle“ somit einnimmt, wird es verpuffen. Auf welches Volk soll man sich berufen, wenn es schweigt? Wir wollen jenen helfen, die nach Unterstützung suchen, unsere Infrastruktur zur Verfügung stellen. Das was sie in Bezug auf „Gurus“ und einem „eingefahrenen Führungsteam“ meinen, kann ich nicht bestätigen. Ich weiß nicht was Sie von einer Partei, welche nun mal aus Strukturen heraus agiert, erwarten: „Friede, Freude, Eierkuchen?“ Eine Partei oder sonstige Vereinigung ist dafür da sich miteinander für die Sache auseinanderzusetzen. Das man dabei auch mal ein „dickes Fell“ benötigt, scheint Ihnen gefühlsmäßig nicht bekannt.

Sie fragen nach Persönlichkeiten die auf unseren Listen stehen. Wir möchten z. B. auch Sie am Donnerstag von 16 bis 20 Uhr einladen. Unmittelbar in der Nähe unserer Geschäftsstelle in der Barfüßerstraße gibt es dann bei guten Dingen für den Magen, die Möglichkeit mit Kandidaten zur Kommunalwahl ins Gespräch zu kommen.
H.Buntfuß
03.06.2009, 21:13 Uhr
Paragraphen
Werter Herr Drechsler,
Sie sollten sich die Hartzgesetze schon einmal durchlesen bevor Sie darüber schreiben. Ist es nicht so, dass allein der Kreistag über die Höhe der Mieten und Heizkosten zu entscheiden hat? Oder liege ich da falsch? Sie versuchen mit Ihrer Argumentation bei den Leser den Eindruck zu vermitteln, dass Frau Grünwald nur das macht, was ihr der Bund vorschreibt und das ist sachlich falsch. Auf Ihre Einladung möchte ich dann doch verzichten, da ich mir meine Meinung auch so bilden kann.
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