Brutaler Überfall
Ein 71 Jahre alter Jäger wollte am Samstagnachmittag in einem Wald im Landkreis Nordhausen seine Hochsitze kontrollieren. Dabei wurde der Mann überfallen und zusammengeschlagen. Wir haben die Einzelheiten...
Die Tat ereignete sich am Samstag gegen 15 Uhr. Der Mann aus Ellrich war mit seiner Frau im Wald bei Appenrode unterwegs, als er sieben Motorradfahrer mit ihren Crossmaschinen beobachtete. Einen davon sprach er an und verwies auf das Fahrverbot im Wald. Plötzlich fielen drei der Cross-Biker über den alten Mann her. Mit Knüppeln prügelten sie auf ihn ein und traten immer noch zu, als der 71jährige bereits am Boden lag. Der Mann erlitt durch den Angriff einen Bruch der Kieferhöhle und des Nasenbeins. Im Südharz-Krankenhaus wurden weitere Verletzungen diagnostiziert.
Die Polizei ermittelt gegen die Motorrad-Bande wegen gefährlicher Körperverletzung. Noch heute sollen genaue Beschreibungen der Fahrer und der Motorräder veröffentlicht werden.
Autor: nnz
Kommentare
Luftikus
11.04.2011, 13:21 Uhr
Diese Kriminellen zum Kampfsport schicken
Es gibt in Nordhausen und Umgebung genug Kampfsportvereine. Diese sind bestimmt gern bereit den Tätern mal in Aktion die Sicht des Opfers darzustellen.
Können die kriminellen Motocrossfahrer nur hoffen, dass sich die Jäger nicht formieren!
Denn wie man in den Wald rein ruft, so schallt es dann raus!
Wolfi65
11.04.2011, 13:45 Uhr
Verwerflich...
ist die Sache schon, wenn drei junge Männer im Top fitten Alter auf einen 71 jährigen Jäger losprügeln. Ohne Ehre und Verstand wurde dem Mann der Schädel eingeschlagen.
Mich wundert bloß, das hier nur wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt wird. Mit dem Verletzungsbild wäre auch ein versuchter Totschlag zu begründen. Aber auf Grund des jugendlichen Alters, geht die Sache wohl wieder vor den Jugendrichter, mit all seinen milden Strafen.
Rubberduck
11.04.2011, 18:01 Uhr
Armseelig!
tolle leistung so nen greisen jäger platt zu machen!
vielleicht mal appenrode und ilfeld näher unter die lupe nehmen, da gibt es mehr als nur einen.
crossfeind
11.04.2011, 21:19 Uhr
brutal
hier sollten amerikanische Gesetze greifen.schade das er keine Waffe zum wehren dabei hatte.!Notwehr wäre da ja am richtigen § gewesen für solche feigen Leute gehören Abschußprämien gezahlt.. ..wo kommen wir den hin.? nicht nur Spaziergänger sind durch solche Chaoten schon angegriffen und fast umgefahren wurden.!ich hoffe die Täter werden gefaßt und gehen für einige Jahre hinter Gitter wegen versuchten Totschlag, das war es, wie ich von bekannten hörte.. gute Besserung an das opfer dieser brutalen Bande..
Janko
11.04.2011, 22:43 Uhr
ich befürchte...
...selbst wenn die täter gefasst werden (ich habe im radio gehört, die maschinen sollen keine kennzeichen gehabt haben), findet irgend ein staatlich vorgeschriebener verteidiger in der ach furchtbar rauhen vergangenheit der täter mildernde umstände, welche sie gleichsam selbst zum opfer machen- durch häusliche gewalt, misshandelung in kinderheimen, schwieriges soziales umfeld oder was weiß ich, was immer da den rechtsanwälten einfallen wird.
selbst eine nachträgliche "entschuldigung" (ist derartiges "verhalten" überhaupt zu entschuldigen?) beim opfer wird als strafmildernd angesehen werden- so sind die gesetze nun einmal. und falls die täter betrunken gewesen sein sollten- noch besser, dann wussten die armen schweine ja gar nicht, was sie taten: also gleich freisprechen.
ich könnte- liebe nnz, verzeih bitte die wortwahl, aber ich könnte es WIRKLICH - kotzen.
glanzleistung, in der gruppe auf einen über 70-jährigen loszugehen und ihn krankenhausreif, ja, halbtot zu schlagen. großes kino. derart gewissenloses vorgehen von völlig enthemmten bestien in menschengestalt sollte mit lebenslanger haft bestraft werden.
wird es aber nicht, selbst wenn die täter gefasst werden. darf ich mich wiederholen? ich finde es zum kotzen.
donjoga
02.05.2011, 21:53 Uhr
Betroffener
Was die Jungens dort veranstaltet haben finde ich nicht gut. Das mal zum Anfang.
Ein Freund hatte mir am Telefon davon erzählt und ich habe mir mal die Kommentare und die Hexenjagd angeschaut.
Ich wurde selbst 1996 von meiner Geländemaschine(das wäre wohl der richtige Ausdruck) bei voller Fahrt von einem Jäger, der hinter einem Baum hervortrat, gestoßen. Mit ca. 50km/h durch die Bäume zu fliegen, nicht gegen einen Baum zu knallen und sich das Genick zu brechen ist auch nicht jedermanns Sache. Da der Jäger bewaffnet war und ich nur meinen Auspuff eventuell zur Hand hätte, bin ich weitergefahren.
Das Aggressionspotenzial war wohl eindeutig auf der Grünen Seite der Macht.
Ich erinnere mich auch noch an einen Schäfer in der Heringer Flur, der, trotz seines Alters sich unbedingt mit einigen Enduro Kollegen anlegen wollte und einen Hubschrauberflug zum Krankenhaus bekam.
Die Geländefahrer bekamen übrigens Recht und keine Strafverfolgung, darunter auch bekannte Gesichter aus NDH.
Schade, dass die Vollidioten, die den Jäger niedergestreckt haben, sich nicht mal durchringen können und eine glaubwürdige Erklärung abgeben. Feiglinge halt und keine wahren Enduristen.
Ich bin am WE auch durch den Wald gefahren. Wo sage ich natürlich nicht und auf keinen Fall in Thüringen. Wir haben sogar noch mit einen Jäger und Förster gesprochen, weil wir da schon Jahre fahren und einer den anderen respektiert und anerkennt, das solche Aktionen wie in NDH absolut nichts bringen und diesen aufregenden Sport in einen Misskredit bringen, der wohl noch Jahre anhalten wird. Fahrt in Hamma und lasst dort die Luft raus!
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