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Do, 10:47 Uhr
14.10.2021

Nachhaltig reisen - das ursprüngliche Madeira entdecken

Nachhaltigkeit ist auch beim Verreisen ein wichtiges Thema. Dabei geht es jedoch nicht darum, die Reiselust einzuschränken, sondern bewusster und umweltschonender zu reisen. So bedeutet nachhaltig reisen, möglichst auf das Auto als Verkehrsmittel zu verzichten und das Reiseziel stattdessen zu Fuß, beim Wandern oder bei Ausflügen mit dem Mountainbike zu entdecken.


Naturräume nah und intensiv erleben
Bei der Reiseplanung wird meist nicht berücksichtigt, dass der Tourismus auch negative Auswirkungen auf die Urlaubsländer und die Umwelt haben kann. Seitdem die Problematik erkannt und die Aufmerksamkeit für Umweltthemen gestiegen ist, hat sich mit dem sogenannten nachhaltigen Tourismus eine neue Form des Reisens entwickelt, die dazu beitragen soll, die Natur zu schonen, während es gleichzeitig möglich sein soll, ursprüngliche Regionen nah und intensiv zu erleben. Dadurch sollen natürliche Ressourcen und Naturräume geschützt und die Unversehrtheit der Landschaft gewahrt bleiben.

Indem die Umweltverschmutzung reduziert wird, können die Artenvielfalt, Flora und Fauna erhalten werden. Zu den Urlaubsgebieten, in denen natürlicher Tourismus bereits praktiziert wird, gehört die portugiesische Insel Madeira. Das im Atlantik gelegene Eiland ist auch bei Urlaubern aus Deutschland populär. Mittlerweile haben auch manche Reiseveranstalter die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen ihrer Reisen im Blick. Anbieter von "grünen Reisen" sind unter anderem am CSR-Siegel erkennbar. Bei Spezialisten für Wander- und Aktivreisen findet man Ferienziele wie Madeira Calheta. einen im Südwesten der Insel gelegenen Badeort mit feinem Sandstrand. Die Gemeinde an der Südwestküste ist die ursprünglichste Ecke von Madeira und genießt den Ruf, der Sonnenbalkon der Insel zu sein. Wer auf Madeira Calheta entdecken will, findet dort neben einem kleinen Stadtzentrum mit Restaurants und Snackbars eine der wenigen Marinas auf der Insel. Außerdem gibt es vielfältige Wassersportmöglichkeiten, Hochseeangeln sowie Fahrten zur Wal- und Delfinbeobachtung. Früher besaß das Städtchen Calheta eine große Bedeutung als Zentrum der Zuckergewinnung Madeiras, da das "weiße Gold" der ganzen Insel zu ihrem Wohlstand verhalf. Eine der letzten Zuckerrohrmühlen kann heute noch besucht und die aus frischem Zuckerrohrsaft hergestellte Poncha, ein beliebtes Getränk, probiert werden.

Die Urlaubsregion kennenlernen und gleichzeitig verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgehen
Nur 20 Kilometer vom Ferienort Calheta entfernt befindet sich der Lorbeerwald bei Rabacal, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Am Forsthaus von Rabacal beginnen die meisten Levada-Wanderungen im Gebiet von Rabacal. Erfahrene Wanderer empfehlen, im endemischen Lorbeerwald im Südwesten Madeiras in den frühen Morgenstunden zu wandern, wenn die Gegend noch einsam und unberührt ist. Wer sich für Kunst und Kultur interessiert, besucht das in der Nähe von Calheta gelegene Kunstmuseum, das heutzutage das einzige Museum Madeiras ist, in dem Werke moderner Kunst präsentiert werden. Nachhaltig verreisen bedeutet, verantwortungsbewusst mit Ressourcen umzugehen. Dazu gehört, wann immer möglich, Strom zu sparen.

So muss im Apartment oder im Hotelzimmer nicht die Klimaanlage laufen, wenn man unterwegs ist und die Unterkunft nicht nutzt. Beim Zähneputzen und Duschen kann man Wasser sparen und auch die Handtücher können mehrfach benutzt werden. Wichtig ist, die Natur am Urlaubsort zu respektieren und Abfälle nicht einfach wegzuwerfen, sondern diese in der Mülltonne zu entsorgen. Da bei Flugreisen mit viel Gepäck mehr Energie verbraucht wird, sollten für den Urlaub nur Bekleidung und Utensilien, die tatsächlich benötigt werden, mitgenommen werden.
Autor: red

Kommentare
Liane Enzinger
15.09.2017, 12.33 Uhr
Ein kluger Kopf in Nordhausen, der Erholung verspricht
Ein Besuch auf dieser Veranstaltung mit Herrn Bartsch dürfte eine intellektuelle Wohltat sein bei den kleingeistigen Wahlkampfattacken, die hier seit Bekanntwerden der Stichwahl losgehen und heute wieder allfreitaglich von “unserem“ Landrat Jendricke neu angeheizt werden.

Ich freu mich auf Herrn Bartsch und grüße das “Nordhäuser System“, für das leider immer noch keine echte Alternative zu sehen ist, die wohl doch von weit, weit, weit außerhalb von NDH kommen müßte.

Liane Enzinger, M.A.
lumpi22
15.09.2017, 17.58 Uhr
Meine Alternative ist Buchmann wählen...
Frau Enzinger, diese Alternative ist einmalig möglich in dieser Stadt und sollte genutzt werden! Die Linke ist abgestraft worden, rausgefallen im Wahlkampf zum OB und konzentriert sich jetzt auf andere Dinge, nämlich im Bund Stimmen zu sammeln! Sie ruft zur Wahl auf, gibt aber keine Wahlempfehlung für die OB Wahl, was sehr unklug ist! Soll der Bürger die CDU wählen oder den parteilosen Kandidaten? Die LINKEN wollen nur wählen gehen, rufen dazu auf, aber wen? Da ist mir wohl der neue, parteilose Mann viel besser aufgestellt! Der nimmt seinen Wahlerfolg in Trainingshose ganz locker zur Kenntnis und kämpft ohne große Geldverschwendung weiter.... So einen sparsamen OB kann diese Stadt gebrauchen, der hält das Geld beisammen und wir die Schulden abbauen, wenn sich die Parteien gegen ihn stellen und zerstritten nicht mehr bestimmen können! Das werden tolle und sparsame Jahre in Nordhausen!
Liane Enzinger
15.09.2017, 20.45 Uhr
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