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Mi, 09:34 Uhr
27.05.2020
Infektionsschutz auch in Freibädern wichtig

Freibäder werden kommende Woche geöffnet

Wie können die Freibäder der Region trotz Corona wieder sicher öffnen? Darüber haben jetzt die Kommunen und Betreiber der Schwimmbäder auf Einladung des Landratsamtes Nordhausen gemeinsam beraten. Am kommenden Montag sollen die ersten Bäder öffnen...

Unter welchen Bedingungen eine Öffnung der Bäder möglich ist, dazu geben das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz und die Deutsche Gesellschaft für das Bäderwesen zahlreiche Hinweise bzw. einen Leitfaden vor. Denn jedes Bad braucht ein eigenes Infektionsschutzkonzept, je nach den Gegebenheiten vor Ort. „Diese Konzepte müssen nicht von uns als Landkreis genehmigt werden, aber wir haben den Betreibern zugesagt, gemeinsam die jeweiligen Schutzkonzepte vorabzustimmen“, sagte Hannelore Haase, 2. Beigeordnete des Landkreises, nach der Beratung. „Wir appellieren an die Badegäste, ihren eigenen Schutz und den der anderen Besucher vor Augen zu haben und auf die Regeln zu achten. Dabei werden auch Hinweisschilder und die Mitarbeiter in den Bädern helfen.“

digital
So wird auch in den Freibädern die schon bekannte Abstandsregel von mindestens 1,50 Meter oberste Priorität haben. Ziele der Schutzmaßnahmen sind es, die Kontakte der Besucher untereinander zu reduzieren, die Badegäste und das Personal vor Infektionen zu schützen und möglichen Schmierinfektionen über Gegenstände und Geräte vorzubeugen. „Deshalb kann es in den Bädern auch zu Einschränkungen kommen. Es werden in einigen Bädern bestimmte Bereiche nur eingeschränkt nutzbar sein, wie beispielsweise Spielplätze, Umkleiden oder Volleyballfelder“, so Hannelore Haase.

Ab kommender Woche sollen die Freibäder im Landkreis geöffnet werden (Foto: Nicole Mattern) Ab kommender Woche sollen die Freibäder im Landkreis geöffnet werden (Foto: Nicole Mattern)

„Außerdem sind bei einem hohen Besucheraufkommen Einlassbeschränkungen notwendig, denn je nach der zur Verfügung stehenden Freifläche ergibt sich durch das Abstandsgebot eine Höchstanzahl von Besuchern. Einbezogen wird dabei auch der Erfahrungswert, dass sich immer etwa ein Drittel der Badegäste im Wasser aufhalten.“ Um die Anzahl der Gäste zu erfassen, hat sich zum Beispiel die Gemeinde Harztor für das Freibad in Niedersachswerfen ein digitales Zählsystem angeschafft. Damit werden nun auch die Besucher gezählt, die das Bad wieder verlassen und es wird bereits am Eingang angezeigt, wie viele Gäste noch ins Bad hineindürfen.

In ihrer Beratung haben die Betreiber festgelegt, dass die drei Bäder in Harztor, neben Niedersachwerfen noch Ilfeld und Neustadt, sowie das Bielener Kiesgewässer in Nordhausen am 1. Juni öffnen und damit quasi einen Testlauf beginnen. Ab 5. Juni werden dann schrittweise die anderen Freibäder im Landkreis Nordhausen in die Saison starten. Auch die Kioske werden dann mit den entsprechenden Infektionsschutzvorgaben wieder Essen und Getränke anbieten. Über die genauen Saisonstarttermine der einzelnen Schwimmbäder werden die Betreiber noch informieren.
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Kommentare

27.05.2020, 10.59 Uhr
harz59 | Bin mal gespannt
….. wie das funktionieren soll?!

Abstand auf der Liegewiese 1,50m und im Wasser?
Toiletten müssten ständig gesäubert und desinfiziert werden, ob das alles so gewährleistet wird?
Im " Normalzustand" sind die Toiletten schon kaum benutzbar!
Eintrittspreiserhöhung? Sind ja zusätzliche Kosten!
Wie viele Personen überwachen das ganze Geschehen?
Das Zählsystem bringt allein auch nichts!
Darf man nur eine bestimmte Zeit im Bad bleiben?
Vielleicht kann man das im Vorfeld mal erläutern, so dass man sich nicht umsonst oder nur mit sehr
langer Wartezeit , nach Harztor auf den Weg macht.

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27.05.2020, 11.08 Uhr
Paulinchen | Auweija...
... darf man fragen, wann das Freibad im Ernst - Thaelmann- Stadion wieder öffnet? Gibt es überhaupt Pläne bei der Stadtverwaltung Nordhausen, ein Freibad für die Bevölkerung zu bauen, oder haben jetzt nur Parkhäuser oberstes Priorität?
Das Straßennetz marode, das Schienennetz im Knoten Stolbergerstr und Töpferstr. eine Katastrophe für die Fußgänger und Autofahrer, die Bäume in der Stadt rufen nach einem FACHMANN, der sie beschneiden müsste u. u. u.

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27.05.2020, 11.15 Uhr
-Insider- | Auweija,
Kann man nur zu manchen Dauerkommentatoren sagen, die in erster Linie nur hetzen und sticheln wollen und dabei ihre pure Ahnungslosigkeit offenbaren.

Wem die städtischen Freibäder am Kiesschacht und in Salza nicht reichen, muss wohl mit dem goldenen Löffel im Mund geboren sein.

Manchmal macht mich dieser Kommentarbereich ob ihrer Kommentatoren wirklich fassungslos.

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27.05.2020, 12.15 Uhr
DDR-Facharbeiter | Nordhausen braucht ein wettkampffähiges Schwimmbad
Paulinchen, Ernst-Thälmann- Stadions gibt es laut google earth nur noch in Wittenberge und Zeitz. Auch ich schätze das Salza-Quellbad und den Kiesschacht. Aber beide sind nicht wettkampffähig. Das ist zu wenig für eine Industrie- und Hochschulstadt.
Im Dezember 2019 lasen wir im nnz- Forum:" Die Nordhäuser Hochschule, die regionalen Unternehmer und auch der Landkreis sähen es gerne, wenn mehr junge Menschen in der Region blieben und fragen jetzt den Nachwuchs, was hält hier und was treibt weg?"
Ich schrieb damals, dass neben dem Arbeitsplatz zu guten Konditionen auch sogenannte "weiche Faktoren" wie "Sportstätten in erreichbarer Nähe" eine Rolle bei der Wahl der Niederlassung spielen.
In der Hochschulstadt Darmstadt hat z.B. das Hochschulstadion mit Schwimmbad, Fußball- und Tennisplätzen usw. manchen Absolventen bewogen, sich im sonst wenig attraktiven Darmstadt niederzulassen.
Ein Mehrzweck- Stadion neben dem Salzaquellbad mit guter Verkehrsanbindung an Straße und Elektrische in der Nähe eines zeitgemäss renovierten AKS könnte zu einem Nordthüringer Tourismus- Anziehungspunkt werden.
Kühne Idee ! Woher nehmen und nicht stehlen ? Wo sprudeln jetzt die Milliarden? Zapfen wir für ein Stadion den Milliarden Corona -Fond an.

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27.05.2020, 13.27 Uhr
nordhäuser85 | @DDR Facharbeiter
Der Vergleich mit Darmstadt hinkt in vielerlei Hinsicht. Darmstadt ist im Vergleich zu Nordhausen eine Großstadt mit über 150.000 Einwohnern, kreisfrei und Sitz des größten hessischen Regierungsbezirkes. Der Vergleich der Städte im Bezug auf den Hochschulstandort ist aber am abwegigsten. In kaum einer Stadt spielen Studierende so eine große Rolle wie in Darmstadt. Jeder 3. Einwohner ist Student an einer der Hochschulen, in Nordhausen ist es nur jeder 20.

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27.05.2020, 15.44 Uhr
DDR-Facharbeiter | Attraktivität Nordthüringen erhöhen, durch wettbewerbsfähiges Schwimmbad.
Attraktivität Nordthüringen  erhöhen durch wettbewerbsfähiges Schwimmbad.
 Sage keiner, das geht nicht.
Bei Lörrach gibt es ein Freibad in Grenzach, am Ufer der Hochrheins gelegen .  Sein Ruf  ist sogar bis zu einer  Wirtin  in Herreden gedrungen.
Dieses idyllische Bad hat ein 50 x 22,5 m wettbewerbsfähiges Schwimmerbecken, ein Nichtschwimmerbecken, ein Planschbecken und Grill und Spielplätze. Grenzach hat mit seinen 15`000 Einwohnern keine Hochschule, aber viele  Arbeitsplätze und ein hohes Gewerbe-  und Einkommensteuer-Aufkommen. Deshalb ist  es auch hier belanglos, ob 3 oder 20 Studenten der nahen Universitäten Basel und Freiburg/Brgs. auf einen Einwohner kommen.
Das Freibad macht nicht allein dieses alte Fischerdorf anziehend.
 Wichtig ist und war, wieviele Arbeitnehmer mit guten Einkommen sich im Gemeindeverbund  Grenzach mit noch preiswertem Grundstücksangebot, Gymnasium, Schwimmhalle , Fußballplatz und Veranstaltungs-Zentrum mit Bühne  niederlassen.
Sie nehmen sogar lange Wege zur Arbeitsstätte in Kauf.

Fazit. Ein gut ausgestatteter  Wohnort zieht attraktive Arbeitgeber an, die mit gut bezahlten Arbeitsplätzen qualifizierte Arbeitnehmer mit ihren Familien anziehen. So kann eine Verwaltung die Einwohnerzahl erhöhen.

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27.05.2020, 16.36 Uhr
Flitzpiepe | Als DDR-Facharbeiter
müssten Sie aber wissen, dass dieser Vergleich von Nordhausen und Grenzach so was von hinkt.
Im Südwesten Deutschlands hat man für diesen Lebensstandard Generationen gebraucht. Die früheren Bedingungen dort sind einfach besser (Dreiländereck, fast keine Kriegszerstörung, keine Reparationen, keine DDR - dafür einen Marschallplan,...) Das können wir nicht aufholen. Im Gegenteil - der Abstand wird wieder größer.
Hier ist erst die Industrie kaputt gemacht worden. Neue signifikante Industrie ist nicht wieder gekommen. Damit zogen die Jugendlichen weg und kommen nicht wieder.
Das 'Goldene Aue' IG ist jetzt nicht leer, weil es hier kein größeres Schwimmbad (oder ...) gibt sondern weil die Karawane der Investoren in den letzten 30 Jahren einfach weiter gen Osten gezogen ist.
Finden wir uns damit ab, dass der Zug für uns abgefahren ist. Nordthüringen wird so immer tiefste Provinz bleiben. Nur halt mit neuer Infrastruktur, damit man schneller durch fahren kann. Also zumindest mit dem Auto. Mit dem Zug kam man zu DDR Zeiten zwar unbequemer aber dafür schneller nach Nordhausen. Aber selbst im Altkreis Osterode ist es nicht viel besser. Wir sind zwar geografisch in der Mitte Deutschlands aber viel zu weit weg von einer boomenden Region, die uns im Speckgürtel mit ziehen würde.

Träumen sie weiter DDR-Facharbeiter.

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27.05.2020, 16.58 Uhr
Wolfi65 | Dummes Zeug
Das muss alles bezahlt werden können.
Und NDH braucht kein Olympia Schwimmbecken.
Durch Corona wird sowieso in nächster Zeit kein Geld für Neu-und Wunschbauten da sein.
Man sollte da mal den Focus auf die Städte und Gemeinden richten, die sich von Vorturnern aus den gebrauchten Bundesländern, Millionen teure Spassbäder andrehen ließen, welche zum finanziellen Kollaps geführt haben.

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27.05.2020, 20.49 Uhr
Psychoanalytiker | An Wolfi und alle, die schwimmen wollen ...
... Nordhausen hatte einmal ein 50-Meter Becken und (zu seiner Zeit) ein sehr schönes und gut besuchtes Freibad. Auch gab es einen 10-Meter Sprungturm im Komplex des "Ernst-Thälmann-Stadions". In diesem Bad wurden sogar Wasserball-Meisterschaften (DDR-Meisterschaft ???) ausgetragen. Auch das Stadion selbst war eigentlich eine Rarität: Es hatte eine Aschenbahn mit Trainage (!!!) und soll von Paul Hindenburg höchst persönlich (?) eingeweiht worden sein. Auch hatte es eine Wettkampf-Radrennbahn.

Leider wurde alles nicht gepflegt, vergammelte und letztendlich wurde auch das tolle Bad beseitigt. Das Bad hätte durchaus gerettet werden können, aber wir wurden ja BRD.

Und so blieb nur der Tennisplatz übrig ...

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27.05.2020, 21.20 Uhr
Wolfi65 | Man könnte ja
Das Schwimmbecken wieder ausbuddeln, denn es wurde wohl einfach nur zugeschüttet.
Na, ja beim Sprungturm müsste wieder investiert werden.
Aber das kostet Geld und alles was Geld kostet ist schon mal sehr bescheiden.
Ja lieber Psychoanalytiker.
Ich habe dort Schwimmen gelernt, wo heute nur noch Erde zu finden ist.
Ja der Wolfi gehört zu einer Generation, welche in einem "Unrechtsstaat" groß geworden ist und diesen überlebt hat.
Und das ohne Suppenküchen und Sozialämter.
Selbstverständlich auch ohne Jobcenter und weltweiter Viruspandemien.

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27.05.2020, 21.23 Uhr
Joe 50 | Ergänzung
Zusätzlich gab es zu dem Stadion mit Schwimmbad auch noch ein "Schmuckkästchen" der DDR-Liga, den AKS. Jetzt ist der auch vergammelt, der Verein Wacker hatte ein Präsidium, was langsam auseinander fällt, nachdem es viele Dinge in den Sand gesetzt hat. Zusammen alles ganz schön trostlos. Da muss man doch mal ein bisschen träumen dürfen. Kommunalpolitiker scheint das alles nicht zu interessieren. Endlich haben sie dafür auch wieder ein Argument: Es gibt viel wichtigeres.

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27.05.2020, 23.22 Uhr
DDR-Facharbeiter | Nordhausen braucht Bürger wie unsere selbstbewussten Vorfahren.
Flitzpiepe, Sie haben recht, der Vergleich des Industriestandortes Nordhausen mit dem Industriestandort Grenzach hinkt.
Nach der Wende hat niemand in Thüringen mit seiner Tradition im Maschinenbau und gut ausgebildeten Facharbeitern die Karawane der Investoren in den Osten aufgehalten
Sie schrieben: In den Osten? Im Osten war nicht der Westen, sondern die ehemalige DDR mit Sachsen und Sachsen-Anhalt .
Warum haben Sachsen und Sachsen-Anhalt mit ihren runtergewirtschafteten, umweltvergiftenden Anlagen
dem Industriestandort Nordthüringen den Rang abgelaufen?
Weil es in Thüringen keinen Biedenkopf und keinen Öttinger gab, der
die Karawane der Investoren in Thüringen anhielt.
In Grenzach gab es Unternehmer aus Basel.
Sie bauten seit 1899 in Grenzach Fabrikationsanlagen, weil es dort billigeren Boden und
billigere Arbeitskräfte als in der teuren Schweiz gab.
Nach dem Krieg putzten Grenzacher Gemeinderäte, Bürgermeister und badische Landespolitiker Klinken in Basel, damit die Schweizer Geld in die im Krieg vernachlässigten Werke in Südbaden steckten.
Bald kamen die südbadischen Produktionen wieder in Schwung.
Man holte Arbeitskräfte aus dem Ruhrgebiet und DDR-Flüchtlinge nach Grenzach.
Sie kamen "mit einem Küchentisch".
Heute sind viele stolze Besitzer von Wohnungen und Häusern.
FAZIT: Nordhausen braucht Bürger mit Ideen wie unsere Vorfahren, die aus dem Korn der Goldenen Aue mit Kornschnaps Gold machten, ein Bürger- Theater und ein Großstadt- Stadion bauten.

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