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Fr, 11:38 Uhr
10.07.2020
Bürgerinitiative „August“:

Parkhaus bedeutet Aus für größere Veranstaltungen

Die kürzlich gegründete Bürgerinitiative am August-Bebel-Platz hat bislang zwei Ziele. Erstens möchte man den überstürzten Neubau eines Parkhauses verhindern. Zweitens schwebt den Mitgliedern eine Neugestaltung des Platzes vor, welche sowohl Veranstaltungen als auch Parken zulässt und die Wohn- und Lebensbedingungen deutlich verbessert...

Luftbild vom August-Bebel-Platz (Foto: SWG) Luftbild vom August-Bebel-Platz (Foto: SWG)

Mit der Frage der Großveranstaltungen hat sich die Initiative nun näher beschäftigt und sowohl die vorgestellte Präsentation als auch den Internetauftritt der SWG unter die Lupe genommen. In beiden kommt eine Luftaufnahme des seit vielen Jahren etablierten Jahrmarktes vor. Während der Vorstellung des Bauvorhabens und auf der Internetseite verspricht die SWG, dass trotz Parkhaus auch zukünftig Großveranstaltungen wie der Jahrmarkt möglich sein werden.

„Die Luftaufnahme der SWG spricht für sich. Würde ein Drittel des Parkplatzes einen Parkhausneubau zum Opfer fallen, wären Großveranstaltungen zukünftig nicht mehr möglich. Während des Jahrmarktes wird circa ein Drittel des Platzes als Parkfläche genutzt - Damit hat die SWG recht. Jedoch handelt es sich um die PKW sowie Wohnwagen der Schausteller sowie der LKW, welche die Fahrgeschäfte transportieren, die zukünftig keinen Platz mehr finden würden“, stellt die Bürgerinitiative in einer Pressemitteilung fest.

Die Bürgerinitiative appelliert: „Der Stadtrat müsse sich genau überlegen, ob sie das Potential des Platzes, ohne ein bestehendes Gesamtkonzept, tatsächlich derart einschränken wollen. Für uns steht fest, größere Veranstaltungen werden zukünftig schwierig bis unmöglich.“
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Kommentare

10.07.2020, 12.08 Uhr
Rieke11.11.11 | Hm...
Ein Parkhaus passt dort optisch schon mal garnicht hin und ist auch viel zu weit vom Zentrum weg. Aber wie überall geht es nur ums Geld und die Anwohner werden außen vor gelassen. Ich hoffe, dass es noch viel mehr Nordhäuser gibt, die gegen das Parkhaus sind und es auch schaffen es durchzusetzen, dass dort nicht so ein Unsinn gebaut wird.
In manche Städte passt nun mal so nen neumodischer Kram nicht.

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10.07.2020, 12.11 Uhr
mussmalsagen | dass es ein langer Weg wird.
Als erstes wünsche ich den Mitgliedern viel Erfolg, denn die hier angesprochenen Ziele scheinen tatsächlich dem Gemeinwohl zu dienen.
Da bereits verschiedene Bürgerinitiativen erfolgreiche Strategien entwickelten, sollte man:
1. Kontakt zu diesen ehemaligen BI's aufnehmen,
2. Quer durch alle Parteien über seine gewählten Vertreter oder Bekannte das Gespräch suchen,
3. Ablehnungen nicht persönlich nehmen,
4. Aktionen mit einer breiten Öffentlichkeitseinbeziehung planen ( Demokratie funktioniert nur dann, wenn auch eine Mehrheit offensichtlich dafür ist...in doppeltem Sinn),
5. Vor allem in den Medien sachlich und nicht persönliche Unstimmigkeiten berichten.

Ich drücke die Daumen, die Mehrheit der Stadtpolitiker ist für die Interessen der Einwohner da.

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10.07.2020, 12.20 Uhr
Oberlehrer | Respekt für die Anwohner...
... Dass Sie sich so für den Jahrmarkt vor Ihrem Schlafzimmerfenster einsetzen.... Wahnsinn! Kann mich erinnern, dass das mal anders war. Da wohnen offenbar lauter Party-People am Bebelplatz...

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10.07.2020, 12.30 Uhr
Pusteblume1 | Ich bin auch dagegen, ...
... dass am Bebelplatz ein Parkhaus entsteht. Jedes Mal werden einem nur Klötze vor die Nase gesetzt. Kann man nicht einfach und vielleicht auch kostengünstiger den Bebelplatz grundsanieren, ggf. auch pflastern? Dann würden doch auch die Mengen Parkplätze entstehen, die im Parkhaus vorhanden wären. Wenn ich am Bebelplatz vorbei fahre oder auch mal dort parke ist jedes Mal nur das Drittel gegenüber der Rolandstuben belegt (wenn überhaupt). Die anderen Bereiche sind ja immer schön mit Löchern verziert, so das man schon Slalom fahren muss... Mit dem Pflastern wäre hier schonmal Abhilfe geschaffen und die vorderen Plätze finden sicher auch schnell Abnehmer. Man könnte ja auch mit andersfarbigen Steinen die Parkflächen markieren, so wie es z.B. unten beim Rolandtor auf dem Parkplatz ist.

Wenn denn aber schon unbedingt gebaut werden muss, warum kann man dann nicht nur eine Tiefgarage konstruieren? Dann ist oben immernoch ausreichend Platz für z.B. den Jahrmarkt, Weihnachtsmarkt, Zirkus etc. und man hat nicht den Klotz vor der Nase...

Ich bin jedenfalls immernoch der Meinung, dass man "einfach" nur den Bebelplatz mal grundsanieren sollte!!

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10.07.2020, 13.22 Uhr
ndhmann | @ Oberlehrer
Vielleicht gibt es noch eine nicht geringe Anzahl Nordhäuser für die kulturelle Vielfalt nicht allein eine italienische und afrikanische Bedienung in der Eisdiele , ein russisches Ehepaar am Nebentisch oder ein arabisch aussehender Gast der mit ,,Hallo" grüßt bedeutet.
Es soll Menschen geben , die z.B. das Stadtfest, Rolandfest, den Jahrmarkt u ä. auch als eine Bereicherung für ihre Freizeitgestaltung empfinden.
Deshalb die Bewohner des Bebel Platzes als Party- People zu bezeichnen ist ja wohl sehr weit hergeholt.
Auf eines können aber die Nordhäuser und auch die Anwohner des Bebel-Platzes ganz sicher verzichten.......die Partyszene aus z.B. Stuttgart , die eine ,,Umgestaltung" der umliegende Häuser und Geschäfte , der Rautenstr., Bahnhofstr. usw. als einbringen von Kulturgut verstehen würden.

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10.07.2020, 14.35 Uhr
Peterchen1983 | Könnte man nicht..
Das Parkhaus eine Etage in die Tiefe bringen, die Deckenplatte so dick bauen das darauf der Jahrmarkt oder weitere Parkplätze und Events stattfinden können? Diese Deckenplatte könnte man dann multifunktional mit Strom und Wasseranschlüssen ausstatten!?

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10.07.2020, 16.16 Uhr
Hans Dittmar | Bebelplatz wieder mehr für Großveranstaltungen nutzen!
Das finde ich auch eine tolle Idee. Ich kann mich noch an die Messen in den 1990er Jahren erinnern. Viele Unternehmen und Händler stellten sich dort vor. Sowas könnte man bestimmt wiederbeleben?!
Auch Autokino oder kleine Events zur EM oder WM wären Klasse. Der Platz liegt mitten im Zentrum der Stadt. Toiletten sind auch da und somit bullert keiner in die Büsche.
Es gab ja auch schon Ideen, ähnlich wie Erfurt, Jena oder andere Städte den Weihnachtsmarkt auf diesen Platz zu bringen. Das wäre wirklich mal ein richtiger Markt, wie er für eine Kreisstadt angemessen ist.
Ich kann da die Anwohner, welche sich in dieser Initiative gegründet haben völlig verstehen. Was für ein trostloser Platz. Der muss mit Leben gefüllt werden!

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10.07.2020, 20.30 Uhr
DDR-Facharbeiter | Es soll Menschen geben , die den Jahrmarkt als Bereicherung empfinden
NDHmann schreibt :"Es soll Menschen geben , die z.B. das Stadtfest, Rolandfest, den Jahrmarkt u ä. auch als eine Bereicherung für ihre Freizeitgestaltung empfinden." Das galt auch für junge Nordhäuser in den sonst ziemlich öden Jahren des vorigen Jahrhunderts. Scheint aber heute auch noch zu gelten.
Abends kamen die Burschen an, wenig später tauchte eine Clique Mädchen auf. Nach und nach mischte sich das. Damals zog die Schiffsschaukel mit Überschlag wagemutige Knaben an. Wer den Überschlag schaffte, also eine volle Drehung nach vielen Kniebeugen und den Füßen in einem dünnen Lederriemen war natürlich der King. Man konnte auch in einen Boxring steigen und sich mit dem Karussell-Bremser einen Schlagabtausch liefern. Wer den zu Boden schickte, bekam angeblich 20 Mark. Wie man sich heute bei den "Weibern" hervortut, weiss ich nicht. Heute gehen wir lieber mit Bekannten zum Stand mit Thüringer Rostbratwurst. Aber hingehen tun wir immer..

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10.07.2020, 21.04 Uhr
Wolfi65 | Das kann ich Ihnen schreiben
Autospiegel abtreten.
Schaufensterscheiben einschlagen.
Leute beklauen und zusammenschlagen und noch zutreten, wenn der Unterlegene schon am Boden liegt.
Irgendwo einbrechen.
Häuserwände mit Farbe besprühen.
Dann ist man heute der King.
Und zum Thema.
Ich weiß in dieser verzwickten Situation am Bebelplatz keine Lösung, ohne die Interessen einer Seite der Anderen nicht unterzuordnen.
Da sollen sich die aus Steuergeldern gut bezahlten Lokalfürsten, einen Kopf machen.

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10.07.2020, 21.38 Uhr
Paul | Parkhaus
Also der Jahrmarkt und andere Veranstaltungen sind mir aber auch 10 mal lieber als so ein total sinnloses Parkhaus.
Und da würde ich als Anwohner auch lieber mal ein paar Tage den Jahrmarkt ertragen als die dauernde Lärm- u. Dreckbelästigung durch so einen Parktempel. Warum werden vorhandene Parkhäuser nicht effektiver genutzt ??? Günstige Gebühren und eine ganzjährige Nutzung für ALLE wären da wohl einfacher und besser. Und da Nordhausen ja ständig wegen Geld jammert, kann auch noch ein haufen Geld gespart werden !!!

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11.07.2020, 06.28 Uhr
Kritiker86 | Wir...
brauchen kein Parkhaus. Das Ordnungsamt sorgt schon für genügend Einnahmen. Da sie kontrollieren ohne Ende in gefühlten Stundentakt vor meiner Tür. Als erstes sollte man die Plätze und Straßen frei machen von Parkgebühren. Jeder Tourist der sich nur kurz traut im Parkverbot zu stehen...ist nach weniger als ein paar Minuten sein Geld los. Das Parkhaus wird für die Einwohner auch wieder teurer wenn sie ein Stellplatz möchten. Der August-Bebel-Platz sollte ja damals kostenfrei werden nach Aussage von Herrn Buchmann. Passiert ist bis heute nix. Bei Entlastungen des Bürgers tuen sich Politiker besonders schwer. Die SWG hat ständig nur verrückte Ideen. Aber für ihre Mieter haben sie kein Offenes Ohr. Da sollten sie lieber ihr Geld reinstecken. Da der Service da Katastrophal ist.Ich war mal Mieter. Nie wieder sag ich nur.

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11.07.2020, 17.38 Uhr
ottilie | geplantes Parkhaus der SWG auf dem A.-Bebelplatz
Eins will nicht in meinen Kopf, und zwar da macht man eine Rundfrage bei der Bevölkerung, die bestätigt, dass auf dem August Bebel-Platz kein Parkhaus entstehen soll bzw. erwünscht ist. Die Mehrheit war dagegen, was gibt es dann noch für eine weitere Diskussion? Dann sollte man sich doch das Befragen ersparen, wenn man doch macht, was man will, ohne die
Entscheidungen der Menschen zu respektieren. Nur Schein? Mal ehrlich, so einen Klotz, den man vorstellte, will man doch wohl nicht ins Zentrum setzen? Da gibt es ganz bestimmt Möglichkeiten, diesen Klotz an eine andere Stelle zu setzen, wo er nicht so ins Auge fällt.
Was will man den Menschen eigentlich noch alles sperren, jegliches Vergnügen?
Und es wäre auch richtig, dorthin den Weihnachtsmarkt zu verlegen, als diese vielen Fleckchen in der Stadt. Man sollte sich mal ein Auge an anderen Städten nehmen.
Warum muss man den Menschen immer etwas aufzwingen, was sie gar nicht wollen? Dieser Platz ist der richtige für bisschen Vergnügen in der Stadt, wo ist sonst etwas los?

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14.07.2020, 10.14 Uhr
Phantom92 | Meine Meinung dazu:
Den A.-B.-Platz in seiner jetzigen Form empfinde ich leider wirklich als Schandfleck für die Stadtmitte. Ein Schlagloch nach dem anderen und an Regentagen bleibt man auch bei den viel gelobten Veranstaltungen alles andere als Sauber und sollte nicht die Gummistiefel scheuen.
Die oben genannten alternativen Veranstaltungen wären schön und gut, aber im Falle von Public Viewing wäre es doch die selbe Bürgerinitiative, welche dann wegen Lärmbelästigung etc. auf die Straße geht.
Und da die Stadt ja lieber mehrere Weihnachtsmärkte mit 2 - 3 Buden favorisiert, da einige Lokal-"Helden" der Meinung seien, ein Monopol auf Glühwein zu haben, wird doch sicher auch aus dieser alternative nichts.
Dementsprechend glaube ich hier nicht an eine "gute" Lösung.
Man sollte aber aufhören den Platz als Nordhäuser Wahrzeichen zu stilisieren. Für einen 1-A Veranstaltungsplatz, liegt der Bebel einfach falsch im Wohngebiet-Zentrum. Das verträgt sich nicht mit dem heutigen "Mimimi-Tum". In seiner jetzigen Form finde ich den Platz nicht tragbar und bin daher für eine Grundsätzliche Umwandlung. Ob Parkhaus oder großzügige Grünanlage sei dahingestellt.

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