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Mo, 10:05 Uhr
03.05.2021
Ein Blick in die Statistik

Hochschulen verlieren Hälfte ihrer Gasthörer

Für das Wintersemester 2020/21 meldeten die Thüringer Hochschulen neben den vorläufigen Studierendenzahlen auch 156 Gasthörer, darunter 67 Frauen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik insgesamt 185 Gasthörer bzw. 54,3 Prozent weniger als im Wintersemester 2019/20...

Die Anzahl der mit ausländischer Staatsangehörigkeit eingeschriebenen Gasthörer sank im Vergleich zum Vorjahr um 58,3 Prozent (-28 Personen).

Die meisten der Gasthörer (99 Personen bzw. 63,5 Prozent) erweiterten ihr Wissen an der Friedrich- Schiller-Universität Jena. Darauf folgten die Universität Erfurt (23 Gasthörer bzw. 14,7 Prozent) und die Fachhochschule Erfurt (14 Gasthörer bzw. 9,0 Prozent). In den von den Hochschulen angebotenen Fachrichtungen können Gasthörer auch ohne Nachweis einer Hochschulreife einzelne Kurse oder Lehrveranstaltungen besuchen.

Wie in den Jahren zuvor entschied sich im Wintersemester 2020/21 der größte Anteil der Gasthörer in der ersten Fachrichtung für die Fächergruppe Geisteswissenschaften (68 Personen). Die beliebteste Fachrichtung war mit 23 Hospitanten Geschichte. Weitere beliebte Fachrichtungen waren Philosophie (13 Personen) und Rechtswissenschaften (10 Personen). Insgesamt belegten 59 Gasthörer Veranstaltungen aus mindestens 2 verschiedenen Fachrichtungen, 34 Personen sogar aus 3 verschiedenen Fachrichtungen.

Das Durchschnittsalter betrug 51,5 Jahre. Im Wintersemester 2020/21 waren 44,9 Prozent 60 Jahre und älter, wobei sich die Anzahl dieser Personengruppe von 207 im Vorjahr auf 70 reduziert hat. Da- runter waren 16 Personen 75 Jahre und älter. An den Thüringer Hochschulen waren 28 Gasthörer (17,9 Prozent) jünger als 30 Jahre. Die Zahl der Gasthörer im Alter von 30 bis unter 60 Jahren sank im Vergleich zum Vorjahr von 87 auf 58 Personen. Die Jüngsten waren 20 und die Ältesten 85 Jahre alt.
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