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Fr, 10:42 Uhr
18.06.2021
nnz-Reihe: Klimaschutz geht alle an / Teil 3:

Jeder Bissen zählt

In unserer Reihe zum Klimaschutz vom Nordhäiuser Professor Viktor Wesselak und seiner Seminargruppe dreht sich heute alles um klimabewusste Ernährung...

Es gibt viele Möglichkeiten sich täglich für den Klimaschutz einzusetzen und einen Teil beizutragen. Neben dem Rad als Fortbewegungsmittel, ist der Esstisch eine weitere Option, den CO2-Fussabdruck zu verringern. Eine klimabewusste Ernährung, die den Fleischkonsum verringert und den Konsum von regionalen, saisonalen Lebensmitteln unterstützt, muss nicht unbedingt schlechter sein als der tägliche Thüringer Braten mit Klößen.

Die deutsche Durchschnittsperson könnte, durch eine radikale Ernährungsumstellung, den jährlichen ernährungsbedingten CO2-Abdruck halbieren. Eine weltweite Umstellung trägt erheblich dazu bei, wenn wir Umwelt und Klima auch für unsere Kinder und Enkelkinder schützen wollen.

Die Umstellung von fleischbetonter zu saisonaler, regionaler, veganer Kost ist durchaus radikal. Durch kulturelle Prägung ist Fleisch jedoch fester Bestandteil der Essgewohnheiten, welche sich gesamtgesellschaftlich nicht sofort verändern lassen.

Dabei ist eine radikale Ernährungsumstellung aber nicht der einzige Weg Treibhausgase zu reduzieren. Dem „nie wieder“ sind flexible Pläne vorzuziehen. Die Grafik zeigt gut, dass eine Ernährungsumstellung eine Reduktion der CO2-Äquivalente hervorruft. Je mehr auf die Ernährung geachtet wird, desto weniger Treibhausgase werden durch diese eigene emittiert.

Grafik (Foto: V.wesselak) Grafik (Foto: V.wesselak)


Ein gesunder Mittelweg, der auf Regionalität, Saisonalität und Fleischreduktion setzt, ist ein bewusster Schritt in Richtung klimabewusstere Ernährung. Bei einer rein pflanzlichen Ernährung könnte die landwirtschaftliche Nutzfläche in Zukunft um die Hälfte reduziert werden. Diese können anderweitig genutzt und z.B. für den Artenschutz eingesetzt werden. So kann man sich selbst fragen, wie oft Wurst zum Frühstück oder das Schnitzel in der Kantine wirklich sein muss. Denn wir entscheiden mit jeder Mahlzeit darüber, wie Lebensmittel produziert, wie viele Ressourcen dafür benötigt werden und woher diese stammen.

Wir Thüringer sind mit 132 Gramm Fleischkonsum pro Tag Deutschlands Spitzenreiter. Um unsere Fleischeslust zu stillen, werden rechnerisch jährlich ca. 1.000.000 Millionen Schweine allein für Thüringen geschlachtet, das meiste davon aus Massentierhaltung. Tierhaltung in Europa ist in hohem Maße von Importfuttermitteln abhängig. So werden dafür allein 2 Millionen Hektar Agrarfläche für den Anbau von Soja in Südamerika benutzt.

Die Nachfrage regelt den Markt, so kann mit unserer Unterstützung wieder eine lokal angepasste Tierhaltung erfolgen, welche nicht von Internationalem Handel abhängig ist und den Thüringer Braten so regional machen wie sein Name impliziert. Zudem werden in Europa nur 1 Prozent der Schweine ökologisch gehalten. Und jeder Nordhäuser weiß wie allein ein paar tausend konventionelle Schweine riechen können, nicht wahr?

Saisonalität ist jedem Kleingartenbesitzer bewusst und der Verzicht auf Lebensmittel außerhalb ihrer Saison klingt erstmal wieder nach Einschränkungen. Jedoch gibt es heute keinen Lebensmittelmangel mehr und es besteht die Möglichkeit leckeres regionales und saisonales Gemüse, das ganze Jahr über zu kaufen.

Durch eine bewusste Ernährung leisten wir einen großen Beitrag, sodass wir es selbst in der Hand haben! Jeder Bissen zählt und kann signifikant zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen. Der WWF empfiehlt maximal 25 Prozent des Eiweißbedarfs durch tierische Produkte zu decken. Thüringen - wir schaffen das! Auch in der Grill-Saison! Wie wäre es also mit nur einem Steak, dazu Salate oder auch mal der Veggie-Wurst eine Chance geben?

Seminargruppe Nachhaltigkeit an der Hochschule Nordhausen
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Kommentare

18.06.2021, 12.15 Uhr
grobschmied56 | Mal wieder grüne Propaganda ...
... vom Feinsten! Wenn ich eine Bratwurst esse, dann schade ich dem Klima! Was für ein Nonsens. Da rechnet einer aus, wieviel CO2 so ein Schwein von sich gibt und macht daraus 'klimafeindlich'.
In einer Veröffentlichung einer bekannten Tageszeitung verstieg man sich gar zu der Aussage, eine Kuh sei 'klimaschädlicher als ein Geländewagen'! Gehts noch?die Leute kennen offenbar nicht den Unterschied zwischen einem dieselbetriebenen Rennpanzer und pflanzenfressenden Tieren.
Haustiere geben Co2 ab, ist richtig, das tun wir Menschen übrigens auch. Entscheidend ist aber, woher der Kohlenstoff im CO2 kommt! Bei pflanzenfressenden Tieren (die leben vegan, Tatsache!) kommt der Kohlenstoff aus den Futterpflanzen. Die wiederum haben den Kohlenstoff aus dem CO2 gewonnen, das sie bei ihrem Wachstum der Atmosphäre entziehen.
Pflanzenfresser geben also das CO2 an die Luft wieder ab, welches die Futterpflanze der Luft vorher entzogen hat. Im wesentlichen ein geschlossener Kreislauf.
Der Motor eines Geländewagens wird mit Diesel oder Benzin betrieben. Aus Erdöl gewonnen, enthält dieses FOSSILEN Kohlenstoff, der lange Zeit untertage gespeichert war. Das ist der Unterschied! Hier wird nämlich etwas zusätzlich in die Luft gepustet.
Das Schwein, aus dem meine Bratwurst gemacht wird, verursacht keine 'Klimaschäden', weil es mit Pflanzenkost gefüttert wird.
Wer will, der kann sich ja mal auf die Lauer legen, ob er vielleicht einen Landwirt beobachtet, der seine Kühe oder Schweine an der Tankstelle mit Super 95 oder Premium-Diesel betankt. Viel Erfolg!

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18.06.2021, 12.37 Uhr
BigBen | Schau an
Und wir wundern uns, dass so viele Studierte im Anschluss ihres Studiums keinen Job bekommen. Dabei haben sie doch so gute Gedanken und viele Ideen, wie man die Welt retten kann, oder vielleicht auch ganz zerstören. Darüber sollte man einmal etwas genauer nachdenken.

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18.06.2021, 14.13 Uhr
diskobolos | Man sollte meinen, dass heute schon jeder weiß,
dass das Klimaproblem der Rinderhaltung nicht CO2 sondern Methan ist. Methan ist um ein Vielfaches klimaschädlicher. Rinder erzeugen große Mengen davon, weil sie Wiederkäuer sind. Ihre Bratwurst ist also weniger schädlich, wenn sie aus Schweinefleisch ist. Noch besser, weil gesünder, wäre es natürlich den Fleischkonsum zu verringern. (Das trifft auf mich übrigens genau so zu.)

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18.06.2021, 14.23 Uhr
Paulinchen | Ist bei den Grünen....
.... eine Seuche ausgebrochen?
Die Chefin ist nicht in der Lage, einen ehrlichen Lebenslauf zu schreiben, versichert hoch und heilig vor laufenden Kameras, jetzt ist alles die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Da berichtet die Freie Universität, das Fr. Baerbock seit 2015 exmatrikuliert sei. Und sie spricht von einem Studium zur Doktorandin an der Universität.
Wir haben uns künftig damit abzufinden, dass wir in Zukunft mit dem dem Eselskarren zur Arbeit und in den Urlaub fahren müssen. Jetzt kommt der nächste Punkt, das freie Entscheiden über die Ernährung soll eingeschränkt werden.
Wann kommt die Atemsteuer und ab welchem Jahr und Alter müssen wir Menschen zum Abgastest?
Im Wahlprogramm der (das fand ich toll) Schnittlauchkommunisten steht nichts davon, wann wir Rentner endlich die Angleichung der Ost /Westrenten bekommen. Hierzu meine Rechnung :Monatlich fehlen mir 350 Euro zur Westrente. Seit dem Erstbezug sind es bis heute 42000 Euro geworden. Wann kann ich mit der Ausgleichszahlung rechnen? Denn bis jetzt habe ich noch nichts von Ihnen gehört, was durch ihre Politik preiswerter werden soll.
Dieses chemische Ernährungsgemix ist ja auch noch teurer, als die Nahrung, für die die wir Menschen geschaffen wurden. Deshalb schlage ich vor, die gesamte Grünecofamilie sollte es sich auf dem Mars bequem machen und uns zeigen, wie man ohne Arbeit, in Saus und Braus leben kann und am Ende sogar noch Geld verdient ohne auf etwas zu verzichten.
Nichts ist unmöglich, Annalena schafft das. Sollte aber etwas nicht ganz realisiert werden, dann hat sie es zumindest versucht. Damit kommt ja auch durchs Leben..........

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18.06.2021, 14.28 Uhr
Harztorer | grobschmied56
Jetzt aber mal nicht zu grob werden!
Geht es hier tatsächlich nur um die Treibhausgase, welche von den Tieren abgegeben werden?

Antworten gäbe es zB hier:
- ISO-Normen 14040 & 14044
- ISO/TS 14067
- ..., sofern man diese tatsächlich sucht. ;)

Kleiner Tipp am Rande:
Auch der Traktor, welcher das Futter ausbringt und wieder einholt wird mit "FOSSILEN Kohlenstoff" betrieben. Der Viehtransport zum Schlachter,...usw.

Wenn man natürlich nur polemisch Schimpfen möchte, reduziert man wissenschaftliche Betrachtungen auf...

...DAS FURZEN DER TIERE!!!

Und...

@BigBen deshalb studieren Mensch, um Sachen zu verstehen, die einem in der Schule niemand beibringt und um Andere davor zu schützen, die geistigen Flatulenzen aus "gröberen" Betrachtungen zu glauben. ;)

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18.06.2021, 15.12 Uhr
Kama99 | Ist doch ...
kein Wunder das wir uns studierte Fachkräfte aus dem Ausland holen müssen. Bei uns scheint man sich ja nur noch mit Klimaschutz und anderen Unsinn zu beschäftigen.

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18.06.2021, 15.22 Uhr
diskobolos | Wie das, Paulinchen?
"Monatlich fehlen mir 350 Euro zur Westrente".
Wie kommen Sie denn auf diesen Betrag?
Die Rechnung interessiert mich wirklich.

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18.06.2021, 16.45 Uhr
objektiv | Objektiv:Diktatur der Grünen
Mann kann es eigentlich nicht mehr anhören wie sich der grüne Wahnsinn ausbreitet. Nur zum Verständnis, ich bin auch grün und das seit meiner Lehre im Osten. Wir haben Alles auf dem Grundstück was mann grün bezeichnen kann, und wirtun Alles dafür. Mann kann aber die Liste bald nicht mehr erweitern was sich dan Alles an unsinn bei dieser Partei abzeichnet. Auch ein Professor möchte wohl jetzt noch ein Glocke über Deutschland hängen!!Ihm sei gesagt dass zur Herstellung der Batterien für PKW hunderte von Kindernin den 3. Ländern arbeiten müssen, dafür dass hier klimaneutral gefahren werden kann. Wie abgefahren, und noch was , es ist schon in Arbeit das Wasserstoffgetriebene Auto( 1979 im Osten , ein Wartburmotor) aber so viel am Rande. Der Herr Professor will nun auch beider Ernährung der Bevölkerung vorschreiben was in den Mund kommt, wie lustig oder traurig. Es wir höchste Zeit das die Grüne "Partei" vom Vervassungsschutz reglementiert/beobachtet wird. Lesen Sie nach im obigen Diagramm steht "radikal" und so ist es auch mit andern Themen der Grünen. Solarpflicht auf den Dächern, LeichFlugzeuge ins Stadion und Menschen gefährten (Entschuldigung) Panikerzeugung unter der Jugend mit Klima und Betonradwege durch Naturschutzzonen (Kyffhäuser)
Weiter so in der demokratischen Grundordnung!!!

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18.06.2021, 17.11 Uhr
Fönix | Und wieder das gleiche Strickmuster!
Von den Protagonisten des Ökowahns werden die bedrohlichen Zahlen großgezogen:

1. Zitat aus dem Beitrag:

"Tierhaltung in EUROPA ist in hohem Maße von Importfuttermitteln abhängig. So werden dafür allein 2 Millionen Hektar Agrarfläche für den Anbau von Soja in Südamerika benutzt."

Und die Projektion der Verantwortung für die daraus resultierenden Missstände wird dann auf eine vergleichsweise kleine, aber gut greifbare Gruppe vollzogen:

2. Zitat aus dem Beitrag:

"Wir THÜRINGER sind mit 132 Gramm Fleischkonsum pro Tag Deutschlands Spitzenreiter. Um unsere Fleischeslust zu stillen, werden rechnerisch jährlich ca. 1.000.000 Millionen Schweine allein für Thüringen geschlachtet, das meiste davon aus Massentierhaltung."

So wird uns Verbrauchern auf der Basis nicht direkt in Zusammenhang stehender Zahlen ein schlechtes Gewissen eingeredet. Diese Methode hat System und wird seit mehreren Jahren in vielen umweltpolitischen Diskussionen vom Dieselbashing bis hin zur Ernährungsumstellung angewandt. Die Zielstellung liegt auf der Hand: Die geplanten umweltpolitisch-ideologisch motivierten grundlegenden Veränderungen greifen tief in die Taschen der Bürger, auf daraus resultierende finanzielle Nöte breiter Teile der Bevölkerung wird keinerlei Rücksicht genommen. Die derzeit auf Hochtouren laufende Kampagne zur sozialen Ausgestaltung der sogenannten "Ökowende" sollte uns Warnung genug sein!

Um die wahren Hintergründe der Ökowende zu durchschauen, braucht man sich eigentlich nur die bekannte Frage zu stellen:

Wem nutzt es?

Oder etwas neuzeitlicher:

Wer verdient damit seine Brötchen? !!!

Das eigentliche Problem liegt in der Tatsache, dass der permanente Fortschritt in Wissenschaft und Technik alle Voraussetzungen dafür bietet, die tatsächlich notwendigen Veränderungen auch wirklich nachhaltig sprich im globalen Maßstab zu gestalten.

Die GRÜNEN und Reichen dieser Welt wollen das aber gar nicht. Der dafür erforderliche Paradigmenwechsel wäre für sie mehr als nur unbequem und aufwändig, denn das in die eigene Tasche wirtschaften wäre unter diesen Vorzeichen schwierig bis unmöglich.

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18.06.2021, 20.19 Uhr
HisMastersVoise | Halbwahrheiten !
Klimaschutz heißt Verzicht, soviel ist jedem klar geworden. Warum die Bauindustrie mit Beton und Müllverbrennung mit 25 % Emissionen in der Diskussion fehlt, ist eigentümlich. Warum das Überangebot an Nahrungsmitteln und die Vernichtung von 2 000 000 Tonnen Essen pro Jahr nicht angegangen wird, ist eigentümlich. Das jedes Jahr millionen Hektar Wald gerodet werden für noch mehr Soja und Palmöl und sichniemand darüber empört, ist eigentümlich.Da es aber einfacher ist, alle kleinen Leute ein wenig zu schröpfen, werden die großen Emittenten weiter machen wie bisher. Klimaschutz heißt Verzicht. Das muss jeder Verbraucher mit sich und dem nächsten Einkauf ausmachen.

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18.06.2021, 23.20 Uhr
grobschmied56 | Hat ja wieder mal geklappt...
... eine Debatte in Gang zu bringen! Finde ich nützlich, weil dann doch möglicherweise ein paar Leute mal mitdenken und Fragen stellen. Zu Dogmen, die uns Jahr für Jahr von Grün-Ideologen eingetrichtert werden, und obwohl offensichtlich falsch und lächerlich als allgemeine WAHRHEIT durchgehen. Hunderte Jahre lang war es eine allgemeine WAHRHEIT, daß Hexen Schadzauber verbreiten und die Juden Brunnen vergiften und damit die Pest über die Menschheit bringen. Selbst am Ausgang des Mittelalters wurde derartiger Blödsinn von 'Gelehrten' verbreitet.
Heute gilt als Wahrheit, was grüne Dogmatiker verkünden:

Wir Deutschen sind an der Klima-Katastrophe schuld!
Wir müssen unsere Industrie stilllegen!
Wir müssen vegan leben!
Wir müssen alle Kernkraftwerke abschalten (ganz schnell!)
Wir müssen alle Autos stilllegen!
Am besten wär's, wenn wir auch noch auf's Atmen und auf's Pupsen verzichten!

Wie komisch im Kopp muß man sein, um so einen Mumpitz zu glauben?

Ich esse meine Wurstsemmel zum Frühstück mit Genuß!
Die grünen Spinner, die mir das Fahren mit meinem alten, mickrigen Kleinwagen verbieten wollen, die sollen erst mal die Bundestagsfraktion der grünen Kilometerfresser bändigen, oder die Langstrecken-Luisa. Da haben sie ihr Tun.

Ansonsten gilt nach wie vor:
Ich leiste mir was! Eine eigene Meinung. Eine beschränkte aber unwiderlegbare naturwissenschaftliche Ausbildung. ( 10. Klasse, POS, DDR) Und den Luxus, tagelang nachzudenken, auch hinterrücks!
Grüne Schwurbler und Faktendreher - da habt ihr einen Gegner, klein, aber gemein.
Der macht sich nix draus, wenn man mit Dreck schmeißt.
Der ist Prügel gewöhnt, Schimpf und Schande auch.
Und schnappt zurück! Ein übler Wadelbeißer.

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19.06.2021, 10.12 Uhr
Paulinchen | Da hat ja jemand....
... beinahe das Kind beim Namen genannt. Wir werfen zu viel Lebensmittel weg.
Gestern Abend war ich im Begriff, meine Fenster zu öffnen, um die etwas kühlere Luft rein zu lassen. Pusten! Die Bude van Asten hat mir durch ihren Gestank die Luft verpestet. Denn beides gehört zusammen, so Wissenschaftler der Universität in Zürich. Unsere Lebensmittel und die Gülle entsorgen wir falsch! Die Lebensmittel dürfen nicht verbrannt und die Gülle nicht auf die Felder. Zumindest nicht in dieser Form. Beides muss kompostiert und danach gescheddert werden. Erst dann kommt beides in gemischten Verhältnissen auf die Felder!! Was passiert dann? Im Boden entsteht Leben, welches derzeit nicht mehr existiert. Der Boden ist locker und tatsächlich fruchtbarer ohne Kunstduenger geworden. Der Mensch hat dadurch den biologischen Kreislauf geschlossen und etwas für die Umwelt getan. Es geht also nichts mehr verloren und es stinkt nicht mehr.
Eben diese Wissenschaftler haben auch bewiesen, dass der Baustoff Beton der größte CO2 Verursacher auf dem Planeten ist. Zuerst bei der Herstellung und dann beim Abbinden. Und wir Idioten verscherbeln unser Holz in Ausland. Aber darauf kommen unsere Klimahuepfer nicht, weil sie ja freitags demonstrieren müssen.

Vielleicht sollten sich damit mal die Grünen beschäftigen, dass auf derartigen Erkenntnissen eine große Anzahl von Möglichkeiten zur Verfügung steht, etwas sinnvoll zu verändern. Aber wer von der obersten Riege bei den Grünen ist dazu fähig, wenn es schon beim Lebenslauf nicht klappen will?

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19.06.2021, 10.36 Uhr
HarzFeuer_73 | Wurstsemmel zum Frühstück
richtig, wir sind mit unserem 'Wurstsemmel zum Frühstück'-Lifestyle maßgeblich schuld.
Die Frage danach, ob die Hexenverbrennung im Mittelalter sinnvoll war, lässt sich gut mit dem Hass auf die 'Grünen' vergleichen. Ob alle Menschen, die sich für eine bessere regionale Wertschöpfung und mehr fleischreduzierte Kost einsetzen, automatisch allen kleinen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen, find ich eigentümlich. Ich will, dass die Leute ihre Brötchen damit verdienen, dass ich Semmeln und abundzu auch mal ne Thüringer Bratwurst dem Bäcker im Nachbarnest oder dem Metzger um die Ecke abkaufe. Die wiederum sollen ihr Geld dann aber auch dem Bauern vor Ort geben, indem sie die Produkte, die regional produziert werden, für die Herstellung von Brezen und Leberkäs nutzen. Dass das den Nordhäusern so schwer zu vermitteln ist, finde ich fraglich. Abschröpfen würde man hier außer riesigen Gewinnmarschen von Großproduzenten nix. Weil DAS macht mir ein schlechtes Gewissen! Dass mein Geld in Palmölfarmen und furzende Rindermastanstalten gesteckt wird, weil ich durch meinen Kauf von Produkten sowas fördere. Auch die Annahmen, dass Menschen mit einem 'grünen' Lebensstil nicht arbeiten wollen, ist eine spannende Schlussfolgerung. Propaganda vom Feinsten!

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19.06.2021, 13.11 Uhr
Tora | Seminargruppe Nachhaltigkeit an der Hochschule Nordhausen
Ich muss diese Gruppe in Schutz nehmen. Es sind schließlich Spezialisten auf dem Gebiet, genau wie so manche Minister/Innen. Nehmen wir nur die Kriegsministerin, Entschuldigung Verteidigungsministerin. Was weiß diese Person über das Militär, wie lange hat sie gedient, welchen Dienstgrad hatte sie, die sie befähigt eine Armee zu Leiten? Da wäre der Gesundheitsminister Spahn, seine Tätigkeiten hatten nie irgend etwas mit Medizin und Gesundheit zu tun. Das sind nur zwei Beispiele und wir wundern uns, das in Deutschland alles den Bach runter geht. Das Gleiche können sie in der EU verfolgen. ( Von der Leyen) mehr muss man hier nicht sagen. Noch eins Fälschung von Lebensläufen scheint mittlerweile groß in Mode zu sein, oder?

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19.06.2021, 14.17 Uhr
Debeer | sehr guter Artikel
Alles absolut zutreffend.

Aber die ewig gestrigen müssen natürlich erstmal Gift und Galle spucken...

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19.06.2021, 14.19 Uhr
grobschmied56 | Noch ein paar Punkte...
...sind klarzustellen. Häufig wird auf Futtermittelimporte hingewiesen, doch die werden wohl überbewertet.
Bei AGRARHEUTE ist zu lesen:
"Grundsätzlich ist der Anteil der Eigenversorgung aus Deutschland und der EU enorm hoch. Denn die Meinung, Unmengen an Futter werde importiert, basiert aber auf keinerlei Fakten", so der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT). Das Tierfutter setze sich aus 53 Prozent Grünlandaufwuchs (Gras und Grasprodukte) und Silagen, 25 Prozent Mischfutter und 22 Prozent hofeigenes Getreide sowie zugekaufte Einzelfuttermittel zusammen. Somit stammen 92 der Futtermittel aus heimischer Produktion. Nur acht Prozent werde laut DVT importiert. Der Importanteil besteht vor allem aus Ölkuchen und -schroten."
Der alarmistische Grundton vieler Veröffentlichungen suggeriert, daß Fleischverbrauch ein ZUNEHMENDES PROBLEM sei. Das ist unrichtig. Wahr ist hingegen, daß der Pro-Kopf Verbrauch in den letzten Jahrzehnten stetig zurückgegangen ist. Von ca 63 Kg 1991 auf etwa 57 Kg 2020.

Weiterhin wird der EINDRUCK erweckt, daß durch Weidewirtschaft große Landflächen blockiert und dem Anbau von Feldfrüchten entzogen werden. Auch das stimmt nur zum geringen Teil. Richtig ist vielmehr, daß es weite Landstriche gibt, die überhaupt nur als Weideflächen (extensiv) nutzbar sind.
Die FAO schätzt ein,daß etwa 60 Prozent der von Menschen genutzten Flächen für den Anbau von Feldfrüchten wenig bis ungeeignet sind. ( Die FAO ist eine Unterorganisation der UN, die sich mit Ernährung und Landwirtschaft beschäftigt).
Der Ausstoß von Methan nimmt vor allem in Afrika und Asien zu. Die Zeitschrift SCINEXX konstatiert:

Abnahme der Emissionen in Europa
Europa ist nach Angaben der Forscher die einzige Region, in der der anthropogene Methanausstoß in den letzten zwei Jahrzehnten gesunken ist.
So schlecht, wie man uns immer gerne macht, sind wir also nicht!
Was das Einbringen von Futter und den Transport von Fleisch und Milch anbelangt, so ist natürlich der Einsatz von Fahrzeugen notwendig. Damit verbunden eben auch CO2-Ausstoß. Aber glaubt irgendwer, man könne eine rein 'vegane' Ernährung ohne jeglichen Fahrzeug- und Maschineneinsatz organisieren?

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19.06.2021, 16.37 Uhr
diskobolos | Ach Grobschmied,
man kann natürlich der anderen Seite immer ins Absurde gsteigerte Aussagen unterstellen, die diese gar nicht gemacht hat.
Ich mache das jetzt auch mal:
1) Es gibt gar kein Klimaproblem
2) Gäbe es eins, hat das mit den Aktivitäten der Menschheit nichts zu tun. Wir können einfach auf die nächste Eiszeit warten.
3) Jedenfalls hat D daran gar keine Schuld. Deshalb müssen wir hier gar nichts ändern. Es reicht, wenn das andere machen
4) Ich persönlich bin so ein winziger Teil, dass zumindest ich so weitermachen kann. Außerdem ist mir egal, wie die Erde in 30 Jahren aussieht, weil ich das eh nicht mehr erlebe.
5) Die Wissenschaftler haben sowieso keine Ahnung. Meine 60 Jahre Erfahrung überzeugt mich mehr. (So denkt auch der Raucher über Lungenkrebs)
Schönes Wochenende noch!

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19.06.2021, 18.36 Uhr
Pe_rle | diskobolos
der letzte Beitrag von Ihnen ist perfekt ,genau so ist es richtig.
Solche Klimaverbesserer wie Sie werden meine Welt nicht verändern.
Hier meint jeder er kann anderen was aufzwingen, aber das wird nicht aufgehen das Konzept.
Die Devise ist, beim großen anfangen(Industrie) nicht den kleinen denunzieren.

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19.06.2021, 22.40 Uhr
grobschmied56 | Die absurden Unterstellungen...
... kann man ja jederzeit nachlesen. Zahlreiche grün angehauchte Schreiberlinge texten uns tagtäglich zu mit Alarm-Meldungen.
Was nahezu gänzlich fehlt, sind eben die positiven Stimmen.
Grüne Schreiberlinge überhäufen uns mit Meldungen über immer schlimmere 'Luftverschmutzung'.
In Wahrheit ist die Luft in deutschen Städten in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich besser und reiner geworden.
Die Qualität des Wassers in Flüssen und Seen hat sich erheblich verbessert. Entgegen den Unkenrufen hat sich auch das Alarmgeschrei um das 'Waldsterben' als eher gegenstandslos erwiesen.
Zitat:
"Zwischen 1992 und 2008 sei die Waldfläche in Deutschland „pro Jahr durchschnittlich um 176 Quadratkilometer gewachsen“, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Das entspricht in etwa der Fläche der Stadt Karlsruhe."
(Walter Schmitt, 21.04.2010, Welt)
Wer wie ich den Braunkohlendunst und Zweitaktmotoren-Smog der 70'er und 80'er Jahre in der DDR noch in Erinnerung hat, für den hat die Luft in unseren heutigen Städten fast schon Heilbad-Qualität.
Wer dem Grobschmied nicht glaubt, der kann sich eventuell beim Bundesamt für Statistik Rat holen.
Einfach mal nachlesen, wie in den letzten Jahrzehnten sich die Lebenserwartung der Menschen ERHÖHT hat.
Typische DDR-Bürger hatten als Frau 76 Jahre, als Mann 73 Jahre zu erwarten.
Sieht heute etwas besser aus.
Durchschnittliche Lebenserwartung heute: Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt in Deutschland belief sich 2020 für Männer auf 78,9 und für Frauen auf 83,6 Jahre. (Bundesamt für Statistik)
Warum wohl?
Weil die Luft, das Wasser, die Nahrung immer mehr vergiftet und verdreckt werden?
Nachdenken. Schlüsse ziehen.
Grüne Volksverdummung als das erkennen, was sie ist:
Grüne Volksverdummung.

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20.06.2021, 09.59 Uhr
Fönix | Sehr aufschlussreiche Kommentare!
Hier wird am Beispiel Ernährung deutlich, wem es worum geht und wie die eigenen Argumente unter das Volk gebracht werden. Während die kritischen Stimmen Sachargumente vortragen und diese mit konkreten Zahlen und Fakten untersetzen, zetern die DUNKELGRÜNEN Weltverbesserer mangels faktenbasierter Gegenargumente wild drauflos. Mit viel Polemik und persönlichen Anfeindungen attackieren sie ihre Widersacher und dokumentieren so ihre eindimensionale Weltanschauung, bei der es nur scheinbar um die gute Sache geht. In Wirklichkeit geht es nur darum, Recht zu haben und die eigene Ideologie durchzupeitschen. Gottseidank durchschauen immer mehr Menschen dieses perfide Spiel, das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt und die im Sinkflug begriffenen Umfragewerte belegen das eindeutig.

Denn eines wird immer offenkundiger:

Den DUNKELGRÜNEN Weltverbesserern geht es nicht (mehr) um Umwelt- und Naturschutz, sondern in erster Linie um Macht und politischen Einfluss.

Es ist wohltuend zu sehen, wie gerade hier im nnz-Forum immer mehr Leser die Initiative ergreifen und diesen kreuzgefährlichen selbsternannten Weltverbesserern entschieden entgegentreten. Mit Sachverstand, Bodenständigkeit und einem hervorragenden Gespür für die Möglichkeiten und Grenzen bei der nachhaltigen Entwicklung hin zu einer zukunftsfesten Gesellschaft beweisen sie, dass wir nicht auf die DUNKELGRÜNEN Phantasten angewiesen sind wenn es darum geht, Wege in eine lebenswerte Zukunft in einer lebenswerten Umwelt zu entwickeln.

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