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Fr, 08:22 Uhr
24.09.2021
Hilfsmittel gegen Schnarchen

Nicht alle sorgen für stille Nächte

Die Stiftung Warentest hat Hilfsmittel ausgewählt, die Schnarchen lindern sollen. Von Mundschienen und Nasenspreizern über Anti-Schnarch-Bänder, Schlafrucksäcke und Fingerringe bis hin zum Kissen, das sich bei Schnarchgeräuschen von selbst aufbläst, war alles dabei...

Die 23 Produkte im Test versprechen Ruhe – mit einigen kann es gelingen. Voraussetzung: Die Ursache fürs Schnarchen ist geklärt. Die Preise liegen zwischen 4 Euro (Nasenstrip oder Pflaster) und 200 Euro (Brustgurt).

Hilfreich können Produkte sein, die die Rückenlage verhindern (Kissen, Westen, Brustgurte), den Naseneingang freihalten oder den Unterkiefer vorschieben. Ringe und Anti-Schnarch-Bänder halten die Warentester nach Auswertung der Studienlage dagegen für nicht geeignet.

Das Mittel der Wahl sollte zur Ursache des Schnarchens passen. Diese können Betroffene auch mit ärztlicher Hilfe abklären, etwa beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Zahnarzt. Schlafmediziner raten auch, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen – und gegebenenfalls zu ändern. So kann es helfen, mit dem Rauchen aufzuhören oder keinen Alkohol zu trinken.

Die Krankenkassen zahlen für die geprüften Hilfsmittel gegen einfaches Schnarchen übrigens nicht. Immerhin versprechen einige Anbieter: Wer nicht zufrieden ist, bekommt sein Geld – zumindest innerhalb bestimmter Fristen – zurück.

Der Test erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online www.test.de/schnarchen abrufbar.
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Kommentare

24.09.2021, 08.40 Uhr
tannhäuser | Wäre ja noch schöner...
...wenn die Kassen für solchen Mist zahlen würden.

Wer richtig laut schnarcht, hat Atemaussetzer, sollte schleunigst zum HNO (Der macht ein ambulantes Schlafscreening) und wird dann ins Schlaflabor geschickt.

Entweder kann man sich operativ das Gaumensegel straffen lassen (Die Mandeln kommen auch raus, weil eine reine Gaumensegelstraffung bizarrerweise als kosmetische OP gilt und nicht übernommen wird).

Das hilft bei starken Schnarchern und Apnoikern allerdings nicht. Also nochmal Termin im Schlaflabor, 2 Nächte "beobachtet" werden und CPAP-Maske für den Rest des Lebens.

Die Geräte sind heute nicht mehr mit den lauten Kloppern von vor 20 Jahren vergleichbar. Man schläft super und ist am nächsten Morgen fit.

Dummerweise hat der Hersteller Philips vor 3 Monaten eine Warnung rausgegeben und an die Patienten verschickt. Im Gerät können sich Partikelchen zersetzen und eingeatmet werden.

Folgen: Verstopfte Nase, Kopf- und Halsschmerzen, Lungenkrebsgefahr. Irgendwann am Sankt Nimmerleinstag bekommen die Patienten ein neues Gerät, bis dahin dürfen sie aber keinesfalls die Behandlung abbrechen, sondern müssen weiterhin Dreck einatmen, um nicht schnarchenderweise Ehefrau und Nachbarn zu terrorisieren und nicht im Schlaf zu ersticken.

Schöne Grüße an die HNO und das Schlaflabor im SHK! Ihr seid große Klasse!

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