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Sa, 08:35 Uhr
14.05.2022
TÜV warnt vor Pollen-Gefahr

Niesanfall kann gefährliche Folgen nach sich ziehen

Es ist wieder einmal soweit: gelber Blütenstaub ist im Frühsommer nicht nur der Graus eines jeden Liebhabers sauberer Autos, er macht auch Allergikern im Straßenverkehr schwer zu schaffen. Wie gefährlich ein Niesanfall hinterm Steuer sein kann, erklärt Unfallexperte Achmed Leser vom TÜV Thüringen...

Viele Allergiker leiden derzeit verstärkt unter Heuschnupfen, häufiges Niesen ist eine der unangenehmen Begleiterscheinungen. Was in den meisten Situationen nur unangenehm und störend ist, kann im Straßenverkehr ernste Folgen haben: „Bei jedem Nieser schließen wir für zirka eine Sekunde reflexartig die Augen.

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Als Autofahrer legt man im Stadtverkehr in dieser Zeit fast 14 Meter blind zurück. Selbst in einer verkehrsberuhigten Tempo-30-Zone sind es noch rund zwei Wagenlängen, die der Fahrer ohne visuelle Aufmerksamkeit unterwegs ist. Nicht auszudenken, wenn genau in solch einem Moment ein Kind die Fahrbahn überquert und eine sofortige Reaktion des Fahrers gefragt ist“, warnt Achmed Leser vom TÜV Thüringen.

Das Problem: Ein Niesanfall ist schwer zu unterdrücken. Im Straßenverkehr kann eine Sekunde „Blindflug“ im schlimmsten Falle zu einem Unfall führen. Unfallexperte Achmed Leser empfiehlt Allergikern deshalb, sich gut auf die Pollenflugsaison einzustellen. „Wer auf Pollen allergisch reagiert, sollte in jedem Fall die Filter der Klima- beziehungsweise Lüftungsanlage im Fahrzeug regelmäßig warten und die Filter frühzeitig tauschen lassen. Ein zugesetzter Pollenfilter hat faktisch keine Wirkung“, so Leser. „Die Fenster am Fahrzeug sollten gerade bei Fahrten außerorts geschlossen bleiben. Vorteilhaft ist es, die Klimaanlage auf die Umluft-Funktion einzustellen“, meint der Fahrzeugexperte vom TÜV Thüringen. Ein weiterer Tipp des Experten: Bei Pollenflug sollte das Fahrzeug öfter gründlich gereinigt werden. „Vor allem der Innenraum braucht jetzt eine regelmäßige Säuberung. Dabei reicht es nicht, den Wagen nur auszusaugen, auch die Innenraumoberflächen wie Armaturenbrett, Mittelkonsole und Türverkleidungen sollten des Öfteren mit einem feuchten Lappen vom Staub befreit werden“, rät Achmed Leser.
Autor: red

Kommentare
tannhäuser
15.05.2022, 13.50 Uhr
2 Jahre Maulwindel...
...fordern ihren Tribut.

Dem Immunsystem wurde die Widerstandsfähigkeit abtrainiert und nun reagiert es mit allergischen Reaktionen bei Menschen, die niemals anfällig waren auf Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben.
grobschmied56
15.05.2022, 22.06 Uhr
So isses...
... aber das ist nur einer der kleineren 'Kollateral-Schäden' unserer genialen 'Pandemie-Bekämpfung'.
So tut sich Futschland ganz DICKE, 16 Prozent weniger an oder mit oder im Zusammenhang mit Corona Verstorbene zu haben, als Schweden. Muß aber kleinlaut zugeben, daß unsere Übersterblichkeit in den letzten zwei Jahren höher war als die schwedische.
Ein Grund dürfte die staatlich verordnete Angst- und Panikmache sein. (Die Urheber sind bekannt, werden aber vermutlich nie zur Rechenschaft gezogen werden).
Gründe gibt es mehrere - einer wird von >Gesundheits-Stadt Berlin< zitiert:
'Eine AOK-Analyse zeigt: Während des ersten Lockdowns wegen der Corona-Pandemie sind weniger Schlaganfall-Patienten in Krankenhäusern behandelt worden, aber mehr verstorben. Experten führen dies auf die Angst der Patienten vor Ansteckung zurück.<
Zitat Ende.
Ähnliches gab es auch bei Menschen mit ernsthaften Herz-Kreislauf-Problemen.
Die Menschen waren durch die Regierungs-Propaganda derart verängstigt und verschreckt, daß sie sich einfach zu keinem Arzt und in keine Notaufnahme mehr getraut haben.
Das wirkt wesentlich schwerer als eine Nies-Attacke mit Landung im Straßengraben.
Kobold2
16.05.2022, 12.45 Uhr
In welcher YT Vorlesung
wird denn vermittelt, wieviele Minuten tägliches Maskentragen sich so gravierenden auf das Immunsystem auswirken.
Daran sind sicher ganze Berufsgruppen interessiert.
Wenn das Immunsystem schwächelt, sehe ich größere Schwerpunkte bei der Gestaltung des täglichen Lebens. So ein Hin und Her zwischen Fernsehsessel und Autositz ist sicher schlechter, als ein paar Minuten tägliches Masken tragen. Ebenso sollte man sich bei der Auswahl seiner Lebensmittel, mehr mit deren Herstellung, Aufzucht und den Inhaltsstoffen beschäftigen, als nur mit dem Preis
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