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Fr, 11:34 Uhr
20.05.2022
ifo Institut:

Deutsche Unternehmen durch Krieg verunsichert

Deutsche Unternehmen sind seit Beginn des Krieges wieder etwas unsicherer, wie ihre künftige Umsatzentwicklung verlaufen wird. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des ifo Instituts. Im Vergleich zum Schock während der Pandemie steigt die Unsicherheit jedoch nur moderat...

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„Der Krieg in der Ukraine hat bisher zu keiner Unsicherheitskrise geführt, wie es zu Beginn der Covid-19-Pandemie der Fall war. Dabei spielt es keine Rolle, wie stark die Unternehmen durch einen etwaigen Gaslieferstopp betroffen wären“, sagt ifo Forscher Manuel Menkhoff, einer der Autoren der Studie.

Im Ergebnis beurteilen Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe ihre Umsatzaussichten für das zweite Quartal 2022 etwas negativer als die Dienstleister. Der mögliche Ausfall von Gaslieferungen spielt laut der Analyse offenbar keine Rolle bei der Beurteilung der Umsatzsituation: Würden die Gaslieferungen an die Unternehmen durch ein Embargo der EU oder durch einen Lieferstopp Russlands um 10 Prozent verringert, schätzen die Befragten den Produktionsausfall im Schnitt auf 7 Prozent. „Möglicherweise schauen die Unternehmen derzeit eher auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und halten einen Ausfall der Gaslieferungen derzeit für unwahrscheinlich“, sagt Rüdiger Bachmann von der University of Notre Dame, USA, ebenfalls Mitautor des Beitrags.

Die Ergebnisse beruhen auf Angaben der Unternehmen zu einer mittleren Umsatzprognose und zu Umsatzerwartungen für das zweite Quartal 2022 im besten und schlechtesten Fall. Darüber hinaus wurden Unternehmen im April 2022 gefragt, welche Produktionsminderungen sie bei einem Gasausfall von 10 Prozent bzw. 50 Prozent erwarten, sowie welchen Anteil Gas an ihren Energiekosten hat.
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
20.05.2022, 12.22 Uhr
Wie wurde...
... die Verunsicherung denn festgestellt? Die Frage nach der Lieferung von schweren Waffen und sonstigem Kriegsgeraet in unserer netten nnz-online, wurde doch wohl ziemlich klar beantwortet. Stelle ich das Ergebnis zum Vergleich aus unseren staatlichen Medien gegenüber, da falle ich vom Glauben eher ab. Da sind angeblich weit über die Hälfte der deutschen Bevölkerung für die Waffenlieferungen. Sind wir lieben Nordhaeuser inzwischen eine autonome Republik geworden, welche von der Außenwelt längst ausgeschlossen wurde?
In der Tat, die Angst ist nicht unberechtigt, denn die Geier im eigenen Land sind für mich die tatsächlichen Unruhestifter. Sie nutzen, wenn sie die Chance haben, ihre Monopolstellung gnadenlos aus. Siehe Mineralöltruppe und Strombande. Wie vor mir schon einmal ein Kommentator schrieb, es müssten täglich mindestens zwei Tankwagen pro Tankstelle anfahren und Kraftstoffe liefern.
Ich sammele jetzt Unmengen von leeren Bierflaschen. Beim Erwerb habe ich 8 ct. bezahlt und ich gebe sie zum Jahresende für 2 Euro pro Stück ab. Denn bis dahin, sollten die Dinger noch weniger im Umlauf sein. Ist dass das Prinzip der Marktwirtschaft?? Was knapp ist, wird sündhaft teurer. Also liebe Leute halten wir die Flaschen zurück und werden am Ende davon reich........
Kobold2
20.05.2022, 18.22 Uhr
Autonom, Traumwelt
oder halt einfach ein wenig zu tief in der Provinz.
Das hat man doch hier auch deutlich an der Umfrage vor Putins Einmarsch gesehen, wie weit man hier z.T. von der Wirklichkeit entfernt ist .
Dann glauben ja auch noch einige an die Realität der Daumen.
Die Verunsicherung ist z.T. hausgemacht. Man sollte sich vorher überlegen mit wem man Geschäfte macht und vor allem was man damit langfristig anrichtet, außer sein Konto zu füllen, bzw. die Dividenden zu erhöhen.
Franz Jäger
20.05.2022, 19.15 Uhr
Verunsicherung - welche Überraschung.
Ein Völkerrechtswidriger Angriffskrieg durch Russland führt nun einmal zu Verunsicherung in Europa. Auch in der Wirtschaft. Dazu brauch es kein Ifo-Institut um das festzustellen.

Und was die hiesigen Umfragen zum Krieg gegen die Ukraine betreffen, die sind so zutreffend wie die hier in Umfragen kolportierten Wahlergebnisse der sogenannten AfD. Nicht die Region ist Autonom, sondern nur das, was sich hier tummelt.
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