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Do, 14:29 Uhr
04.08.2022
Hoher Besuch im Kreissportbund Nordhausen

Ehrenamt als zentrale Säule der Gesellschaft

Frau Dr. Klisch, Vorsitzende des Landtagsausschusses für Gesundheit und Soziales besuchte gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Frau Merz und Landrat Matthias Jendricke den Kreissportbund Nordhausen...

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Sie wollten sich über Projekte, Aufgaben und Tätigkeitsfelder des organisierten Sports vor Ort zu informieren. Die Gäste wurden vom Präsidenten des KSB, Gert Störmer, dem Präsidium und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle herzlich in Empfang genommen. Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde standen das Ehrenamt und die Arbeit der Sportvereine mit Kindern und Jugendlichen.

Die Vertreter des Kreissportbundes erläuterten verschiedene Förder- und Unterstützungsprogramme des Freistaates und des Landessportbundes. Es wurde deutlich, dass verschiedene Programme gute Zielvorgaben bieten, aber nur schwer zu handhaben sind.

So werden beim Landesaktionsprogramm „Stärken-Unterstützen-Abholen“ Vereine als Anbieter von zusätzlichen Bewegungs-und Sportkursen in Schulen gefördert. Ein gutes Programm. Doch bei der Durchführung stellte sich heraus, dass die Antragstellung und die Nachbereitung gerade für Menschen im Ehrenamt viel zu kompliziert ist und der bürokratische Aufwand viele Vereine abschreckte. Auch der zweite Durchlauf des Projektes verlief holprig, die Möglichkeit der Antragstellung kam zu spät und kollidierte mit anderen Förderprogrammen. In beiden Fällen konnten bereitgestellte Gelder nicht abgerufen werden.

Der KSB regte an, dass die Akteure an der Basis des Sports, Kreissportbünde und Vereine, bei der Vorbereitung des Landesaktionsprogramm mit einbezogen werden. Die Landtagsabgeordneten stimmten dem zu und versprachen Verbesserungen des Projektes weiter zu beeinflussen.

Viel Zuspruch findet das Förderprogramm „Kinder in die Sportvereine“. Mit diesem Projekt werden 1.000 außerschulische Maßnahmen von Sportvereinen im Kinder- und Jugendsport mit jeweils 500 Euro gefördert. Die Antragstellung ist vereinfacht, wodurch mehr Maßnahmen von Vereinen durchgeführt werden konnten. Das verhalf den Sportvereinen zur Gewinnung neuer Mitglieder und der Stärkung bestehender Strukturen vor Ort.

Auch der „Neustartbonus“ für die Vereine, die unterstützt werden sollen, den negativen Folgen der Pandemie entgegenzuwirken, wird im Sportkreis sehr gut angenommen. Auch hier ist der bürokratische Aufwand für das Ehrenamt gering und die Beteiligung entsprechend hoch.

Mit großem Interesse stellte Frau Dr. Klisch die Frage in den Raum, wie genau die Kinder und Jugendlichen für den Sport erreicht werden. Patrick Börsch erläuterte die verschiedenen Projekte, mit denen die Vereine des KSB arbeiten. Er verwies auf das langjährige Programm KITA-Schule-Sportverein“, das Projekt „Bewegte Kinder – Gesündere Kinder“ an den Grundschulen und die „Tage des Sports und der Gesundheitsförderung“.
Alle Maßnahmen haben gemeinsam, dass auf vielen Ebenen eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindern und dem organisierten Sport gefördert wird, mit dem Ziel, mehr Kinder in die Sportvereine zu integrieren.

In diesem Jahr startete im Landkreis das Modellprojekt „Fit ist Cool“, ein Bewegungs- und Ernährungsprojekt, welches sich an Kinder richtet, bei denen motorische Auffälligkeiten festgestellt wurden und das zur nachhaltigen positiven Beeinflussung des Bewegungsverhalten führen soll.

Nach einer ausführlichen Diskussion resümierten die Landtagsabgeordneten Klisch und Merz übereinstimmend: „Der Sport wird maßgeblich durch ehrenamtliche Strukturen gestützt. Dafür verdienen die Menschen Anerkennung! Die Bilanz des Kreissportbund Nordhausen und seiner Vereine ist bei der Umsetzung ehrenamtlicher Aufgaben vorbildlich.“

Dieses Engagement dient als zentrale Säule im organisierten Sport. Exakt diese Anerkennung wird bei der diesjährigen Ehrenamtsveranstaltung am 16. September vom KSB Nordhausen mit zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen gewürdigt.
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
05.08.2022, 12.38 Uhr
Es ist für mich immer...
... wieder erstaunenswert, dass es unter uns Bürgern welche gibt, welche ehrenamtlich ihre Freizeit und zum Teil auch ihr Leben riskieren, um uns Normalos zu schützen oder gar zu retten.
Es sei mir dennoch gestattet, ein Kritik dazu los zu werden.
In den vielen Bereichen der Ehrenaemter schlummern aus meiner Sicht, auch viele hauptberufliche Möglichkeiten. Denn der Staat verlässt sich auf die lieben Menschen, welche wie oben genannt und macht sich einen schlanken Fuß.
Warum finde ich das nicht so gut? Die neue Regierung, hat seit der Amtsuebernahme ca. 10.000 neue Stellen erfunden, welche eine gigantische Summe Geld erhalten. Für mich ist es mehr als eine Schande,aber zugleich ein Beweis dafür, dass die Obersten in der Tat nicht in der Lage sind, ihren Posten sach und fachgerecht zu erfüllen. Da muss es doch wohl möglich sein, den Ehrenamtlichen zu mindest eine monatliche Summe von 150 Euro zukommen zu lassen. Das motiviert bestimmt auch den Nachwuchs. Die Baerbock hat doch auf Bali eine Frau zur Staatssekretaerin ernannt. Die macht es bestimmt nicht für lau....
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