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Fr, 08:51 Uhr
26.02.2021
Ein superschwerer Zug schafft die Steigung Richtung Oberspier nicht

Bahnübergang auf Bundesstraße ist blockiert

Ein Güterzug blockiert derzeit den Bahnübergang auf der B4 zwischen Sondershausen und Oberspier. Der 800 Tonnen schwere Zug schaffte die Steigung in Richtung Oberspier nicht...

Momentan blockiert ein Schwerlastzug den Bahnübergang (Foto: S.Dietzel) Momentan blockiert ein Schwerlastzug den Bahnübergang (Foto: S.Dietzel)


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Die zweite, am Zug angeschlossene Lok durfte nach Informationen der nnz durch das mitfahrende Personal nicht gestartet werde, weil es sich bei der Lok um einen anderen Betreiber handelt. Deshalb musste erst ein anderer Lokführer angefordert werden.

Es kam zu Behinderungen auf der Bundesstraße, PKWs konnten über Hohenebra ausweichen, LKW mussten warten. Mit Stand jetzt, kurz vor 9:00 Uhr ist der Bahnübergang noch nicht freigegeben. Autofahrer Richtung Erfurt sollten den Bahnübergang möglichst umfahren.
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Kommentare

26.02.2021, 09.12 Uhr
N. Baxter | wie bitte?
ach du je...?!?!?

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26.02.2021, 09.15 Uhr
Heimathistoriker | Versteh' ich niche...
Nur weils ein anderer Betreiber ist, durfte der zweite Zug nicht angekoppelt werden und damit wissentlich der Schwerlastzug so starten und die Straße blockieren? Gibt es da eine gesetzliche Grundlage für sowas? darf man da jetzt rechtliche Konsequezen erwarten?

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26.02.2021, 09.28 Uhr
emmerssen | Das ist Deutschland
Bürokratismus ohne Ende. Ist eben der Bahnübergang blockiert. Aber man hat die Vorschriften eingehalten. Einfach nur zum heulen.

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26.02.2021, 10.09 Uhr
Kritiker1 | Baureihenberechtigung
Man hätte es besser schreiben können. Für jede Lokbaureihe muss ein Lokführer eine Einweisung haben, welche ihm im Beiblatt bescheinigt wird.
Schleppen darf er die Lok, jedoch nicht in Betrieb nehmen. Dem Lokführer ist nichts vorzuwerfen.
__________________________________________________
Anm. d. Red.: Wir haben dem Lokführer nichts vorgeworfen.

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26.02.2021, 10.12 Uhr
Fönix | Unglaublich, aber wahr. Deutschland 2021!
Was ich auch nicht verstehe:
Wenn die Steigung Richtung Erfurt zu steil ist (weiß man das nicht vorher ????), warum fährt der Zug dann nicht wenigstens soweit zurück, dass der Bahnübergang (einer Bundesstraße!!!!) wieder frei ist? Alle "Rettungsmaßnahmen" könnte man dann in Ruhe organisieren....

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26.02.2021, 10.22 Uhr
Tommy_35 | Der bleibt bestimmt bis morgen so stehen
um sämtliche Zufahrten nach Erfurt zu blockieren. Soll ja schließlich keiner zur Demo nach Erfurt kommen, welche übrigens in letzter Instanz noch nicht abgesagt ist!

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26.02.2021, 10.38 Uhr
urbach44 | 2.Lok
Wozu wird denn dann überhaupt eine 2.Lok mitgeschleppt, wenn diese im Bedarfsfalle nicht gestartet werden darf? Die 2.Lok macht doch den ohnehin schon überschweren Zug bei Steigungen noch anfälliger. Ein vernünftiger Sinn ist hier absolut nicht erkennbar. Aber so ist eben die deutsche Bürokratie !

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26.02.2021, 10.38 Uhr
urbach44
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
26.02.2021, 11.13 Uhr
diddi72
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
26.02.2021, 12.26 Uhr
ThomasBN | Ich verstehe nicht...
...was hier einige Leute wieder für Kommentare schreiben. Was hat denn der Fall hier mit Bürokratie zu tun??? Fakt ist, hier ist ein Zug eine Steigung nicht hoch gekommen. Die Steigung ist natürlich bekannt. Fakt ist anscheinend auch, dass eine zweite Lok mitgeführt wurde. Wenn ich mir die Waggons anschaue, dann könnte (!) das Ziel des Zuges Ebeleben sein, auch hier gibt es Steigungen sowohl hin wie auch rückzu. Aus diesem Grund wird dort oft mit einer Zuglok vorne und einer Schublok hinten gefahren. Teilweise sind die Loks auch von unterschiedlichen Bahnunternehmen.

Als Beispiel: erst neulich fuhr ein Zug aus Tschechien dorthin. Bis Erfurt wurde der Zug von einer "Ludmilla" der Triangula Logistik gezogen, ab Erfurt hat das Unternehmen Erfurter Bahnservice mit einer Lok "Stadler Eurodual" unterstützt, auch weil man ja aus Erfurt kommend in Hohenebra kehrt nach Ebeleben machen muss. Sehr wahrscheinlich hat damals die Triangula Logistik diese Unterstützung auf dem Teilstück Erfurt-Hohenebra-Ebeleben angemietet. Verantwortung für den Zug wird das Unternehmen Triangula gehabt haben.

In dem jetzigem Fall wird das Unternehmen mit der Zuglok die Verantwortung gehabt haben und dieses Unternehmen muss sich fragen lassen, warum man nicht die Steigung hochgekommen ist. Es gibt ja Gesetze, was welche Lok an Gewichten auf welchen Strecken (Steigungen) ziehen darf. Der Fall ist natürlich ein Eingriff und könnte ein Fall für das Eisenbahnbundesamt sein. Und natürlich wird auch die Frage aufkommen warum man eine tonnenschwere 2.Lok in den Zug einreiht, die man nicht einsetzen darf. Die bringt ja ausser zusätzlichem negativen Gewicht dann nichts an Steigungen. Vielleicht hat man sie aber auch für Rangierarbeiten am Zielbahnhof mitgenommen und dort hat der Lokführer für diese Lok gewartet:-) Hier ist viel hätte, wenn und aber. Fakt ist, hier ist was gehörig schief gelaufen und hier wird der Lokführer und das verantwortliche Bahnunternehmen Fragen beantworten müssen.

PS: ist denn bekannt um welche 2 Loktypen es sich handelt und um welche Unternehmen?

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26.02.2021, 12.37 Uhr
Wolfi65 | Man hätte Loks...
Der Firma Model und Steiner Logistik nehmen sollen.
Die hätten jede Steigung geschafft und bis zum letzten Tropfen Diesel geschoben.

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26.02.2021, 13.10 Uhr
tannhäuser | Dieses Hügelchen ist eine...
...gütertransportbehindernde Steigung? Dann sollte man wieder auf Dampfloks umsteigen.

Mit den heutigen Keuchhustern wäre Lenin wahrscheinlich immer mit Wilhelms Duldung aus dem Exil auf dem Gebiet des Deutschen Kaiserreichs unterwegs und die Oktoberrevolution ein feuchtkommunistischer (Alp)Traum.

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26.02.2021, 16.33 Uhr
Schlaubert | @Kritiker1
Der sich vor Ort befindliche Zugführer/Lokführer hatte eine Berechtigung für den anderen Lok Typ. Nur war diese Lok nicht von seiner Transport Firma sondern von einer anderen. Aus diesem Grund durfte eher, so seine Aussage, diese nicht in Betrieb setzen.Aus diesem Grund musste von der anderen Firma ein Lokführer angefordert werden

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26.02.2021, 18.18 Uhr
Wolfi65 | Das ist die schöne neue Bahnwelt
Die eine Lok gehört Firma X und die andere Lok Firma Y.
Jeder schreibt der anderen Firma Rechnungen für irgendwelche Arbeitsleistungen, welche erbracht wurden oder auch nicht.
Die Bahn selbst hat auf dieser Strecke wohl nicht genug Personal, um die Stellwerke zu besetzen und deswegen bleibt die Strecke tagelang einfach zu.(oder ist wird einfach ein Behelfsbetrieb mit schriftlichen Befehlen eingerichtet?)
Stundenlang bleibt die B4 wegen des liegengebliebenen Güterzuges gesperrt, weil der Lok an der Spitze die Puste ausgegangen ist und die vermeintliche Schiebe-Lz in Wirklichkeit nur eine Überführung ist.
Tja so wird das nix mit dem Börsengang Herr Lutz.
@Kritiker1
Die Firmen Model und Steiner sind von mir frei erfunden worden.
Zwar gibt es eine Fa. Model in Deutschland und eine Fa. Steiner in Österreich, haben aber wohl keine Loks im Schuppen, sondern "nur" LKW.

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26.02.2021, 19.11 Uhr
tannhäuser | Der Taigatrommel....
...wäre das auch nicht passiert, stimmt's Wolfi?

Sorry, da fährt nach Schneechaos und erkrankten Stellwerkern mal wieder ein Güterzug auf der Strecke und dann sowas...

Kennt jemand die TV-Serie "Railroad Alaska"? Die haben dort wirklich Probleme, den Bahnverkehr aufrechtzuerhalten und würden ein Hügelchen vor Hohenebra nicht mal als Problemfällchen in ihrem Dienstplan berücksichtigen.

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26.02.2021, 19.52 Uhr
Wolfi65 | Fahrstufenregler auf und gut ist
Das sind doch jetzt alles keinen Loks mehr.
Die Ludmilla (BR 132 alt) hätte das schon geschafft.
Zwar wären da bei der Anfahrt in Sondershausen schon 100 Liter Diesel durch den Schornstein geblasen worden und das Pfeifen des Diesels wäre bis Hohenebra zu hören gewesen, aber wo gehobelt wird.....
Schönen Abend noch.

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26.02.2021, 22.40 Uhr
DNGRS | Was einst..
.. Leistung gebracht hatte, wurde der Bahn zu teuer im Unterhalt. Daher hatte man sich dazu entschlossen, eben diese Leistungsbringer erst zum Stillstandsmanagement und letztendlich auf die Schrottplätze (wie Mukran) zu verteilen, wo sie letztendlich jämmerlich verschrottet, mit Bagger auseinander gerissen wurden. Auf diese Art und Weise entledigt sich die Bahn, Ihrem unbequemen Reichtum.

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