Anzeige
nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Fr, 12:37 Uhr
09.04.2021
Zahl der Sozialwohnungen in Thüringen um 27 Prozent gesunken

„Sozialen Wohnungsbau sträflich vernachlässigt“

Laut einem aktuellen Bericht der Nachrichtenagentur dpa ist die Zahl der Sozialwohnungen in Thüringen zwischen Ende 2015 bis Ende 2019 um 27 Prozent gesunken...

„Rot-Rot-Grün sorgt für Mietendruck und soziale Schieflagen beim Wohnen in Thüringen. Das Versagen der Landesregierung beim sozialen Wohnungsbau produziert hohe Mieten, weniger Eigentumsbildung und schwächt Familien im Freistaat“, erklärte dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Mario Voigt. Gleichzeitig ergab eine aktuelle Anfrage der Sprecherin für Bau und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion, Christina Tasch, dass die erfolgreichen Wohnungsbauförderrichtlinien des Landes, die zum 31. Dezember 2020 außer Kraft getreten sind, noch immer nicht verlängert wurden. „Bis heute hat Rot-Rot-Grün die zentrale Voraussetzung für den Bau von Sozialwohnungen in Thüringen nicht wieder geschaffen. Durch die Untätigkeit der Landesregierung geht dem sozialen Wohnungsbau im Freistaat ein halbes Jahr verloren“, zog Tasch die traurige Bilanz der linken Wohnungsbaupolitik.

„In der Folge konnte bislang keine einzige Bewilligung für 2021 erteilt werden“, so Tasch weiter. Dies wiege umso schwerer, als der Landtag 15 Millionen Euro an zusätzlichen Fördermitteln für den Wohnungsbau bereitgestellt habe. „Warum die rot-rot-grüne Minderheitsregierung dieses Geld lieber bunkert, statt es einzusetzen, ist völlig unverständlich. Statt sich um die grundlegenden Dinge zu kümmern und ihre Arbeit zu machen, führt die linke Landesregierung lieber populistische Debatten über gesetzlich verordnete Höchstmieten und Mietendeckel“, sagte die CDU-Politikerin. „Angesichts dieser fehlgeleiteten Politik ist der dramatische Rückgang beim Bestand der Sozialwohnungen in Thüringen kaum überraschend und ein Armutszeugnis für eine Landesregierung, die sich das Soziale groß auf die Fahnen geschrieben hat“. Schon im vergangenen Jahr konnten zahlreiche Bauprojekte in Thüringen nicht umgesetzt werden, weil Infrastrukturminister Hoff eigentlich für den sozialen Wohnungsbau bereitgestellte Gelder in andere Landesprogramme umgelenkt hatte.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

09.04.2021, 13.13 Uhr
sputnik | CDU und sozialer Wohnungsbau
Herr Voigt hat offenbar vergessen, wer vorher in Thüringen regiert hat und für vieles bereits die Weichen gestellt hatte, natürlich auch die von ihm beklagte Vernachlässigung des Sozialen Wohnungsbaus zu verantworten hat.
Offenbar will er jetzt im abgespeckten Wahlkampfgetümmel versuchen mit dem Thema zu punkten.
Auch in der Vergangenheit hatte die CDU immer die Möglichkeit und Gelegenheit sich für das Thema sozialer Wohnungsbau einzubringen und Vorschläge zu machen und Anträge, Gesetze zu unterstützen. Wo waren sie denn??????

4   |  1     Login für Vote
09.04.2021, 14.11 Uhr
tannhäuser | Nicht aufregen...
...bei den Blockflöten verwesen nach 40 Jahren "Nationale Front" soviele Leichen im Keller, dass der frische Wind der letzten Jahre auch schon müffelt wie ein importierter Vogel oder Eichsfeld-Althaus.

Die Partei zerlegt sich gerade in Thüringen wegen einer eventuellen Bundestsgskandidatur vom Merkel-Antichristen Schorsch Maassen.

Wo ist eigentlich Mohring abgeblieben? Exiliert nach Chile, um für Mutti Merkel die Gräber von Margot und Erich zu pflegen?

6   |  2     Login für Vote
09.04.2021, 21.32 Uhr
Halssteckenbleib | Sozialwohnungen
bringen kein Profit. Die Geldgier vernichtet alle Wohnungen die nicht gewinnoptimiert werden können.Wer will schon solche Wohnungen unterhalten.Abbau ist da gewinnträchtiger.Immerhin leben wir in einen Sozialstaat. Ist auch billiger.

1   |  2     Login für Vote
10.04.2021, 15.30 Uhr
grobschmied56 | Wer soll denn auch...
... noch was investieren, wenn nichts bei rauskommt? Wer sein Erspartes irgendwo anlegen will, der achtet natürlich darauf, wenigstens minimale Gewinne zu machen, zumindest soviel, daß Geldverlust durch Inflation ausgeglichen wird. Wer sein Geld auf einem 'normalen' Bankkonto liegen hat, kann zusehen, wie es durch die Inflationsrate von derzeit 1.7% weniger wird. Selbst bei den 'guten' Banken gibt es Zinsen nur in homöopatischen Dosen: 0.1% sind schon das große Los. Bei einigen drohen gar 'Negativzinsen'. Der Sparer wird bestraft!
Eine zeitlang waren Immobilien ein Ausweg. Mit Mietpreisbremsen, Mietendeckeln u.ä. wird dem ein Ende gemacht. Also wird dort auch nicht mehr investiert.
Wer will schon sein Geld anlegen, wo es nicht mehr sondern immer weniger wird?

4   |  2     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Anzeige MSO digital
 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.