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Do, 07:56 Uhr
29.04.2021
Veggie-Burger-Patties

Die Hälfte ist empfehlens­wert

9 von 18 fleischlosen Veggie-Burger-Patties sind empfehlens­wert und können selbst Fleisch­essern Appetit machen. Einer der fleisch­losen Bratlinge erreichte sogar die sensorische Traumnote 1,0. Die Tester der Stiftung Warentest fanden keine kritischen Keime, kein zugesetztes Glutamat, nichts Tierisches in Vegan-Varianten...

Veggie-Burger (Foto: Stiftung Warentest) Veggie-Burger (Foto: Stiftung Warentest)
Fünf Produkte sind aber auffällig schad­stoff­belastet, eines so stark, dass das Qualitäts­urteil nur mangelhaft lautet.

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Patties und Grill­gut auf Basis von Soja, Seitan und Co sind der meist­verkaufte Fleisch­ersatz, vor Veggie-Würst­chen. Von den 18 Veggie-Patties im Test haben 9 das Qualitäts­urteil gut, acht sind befriedigend, ein Produkt ist insgesamt nur mangelhaft. In ihm wiesen die Tester gleich vier Schad­stoffe in kritischen Mengen nach. Vier weitere Burger-Patties waren ebenfalls mit Schad­stoffen belastet.

Der Testsieger kostet 1,70 Euro pro 100 Gramm und sieht aus, als bestünde er aus rosig-rotem Rind­fleisch. Er riecht und schmeckt auch danach und ist besonders aromatisch. Laut Anbieter wird er inzwischen über­arbeitet verkauft, genauso wie zwei weitere gute Produkte. Mancher Veggie-Patty enthält etwas mehr Kalorien und Fett als ein Patty aus Rind­fleisch, dafür punkten etliche Veggies mit gesunden Omega-3-Fett­säuren aus Pflanzenöl und Ballast­stoffen aus Pflanzenfasern. Die pflanzlichen Alternativen haben darüber hinaus einen deutlich kleineren CO2-Fußabdruck als Fleisch.

Der Test Veggie-Burger-Patties findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/veggie-burger abruf­bar.
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Kommentare

29.04.2021, 08.17 Uhr
Der-NDH-Mann | Veggie-Burger-Patties
So etwas kommt bei mir nicht auf dem Tisch !!!
Und wer so etwas iss,naja. Zu faul zu richtig zu Kochen. (Spaß)

9   |  4     Login für Vote
29.04.2021, 09.17 Uhr
Mando | "Zu faul zu kochen"
Was für ein selten dämlicher Kommentar. Als gäbe es nur vegetarische Patties in der Fertigabteilung. Die Schnellfressabteilung quillt über vor antibiotikaverseuchtem Massenhaltungsfleisch. Wenn man Glück hat, bekommt man sogar mal Haltungsform 2 zu greifen. Aber wer als Alternative dazu, dann zu veggie Patties greift, ist natürlich zu faul zum richtig kochen. Da kann da am Ende noch 5x "(Spaß)" stehen - es ist ernst gemeint, sonst würde es nicht da stehen.
Ich esse liebend gern Fleisch. Ich greife auch zu den Fertigprodukten. Ich war in meiner Jugend- und jungen Erwachsenenzeit auch für 10 Jahre Vegetarier.
Von daher kann ich beide Seiten gut und differenziert betrachten. Es sind auch bei weitem nicht alle Veggie-Produkte so toll, wie sie gemacht werden.
Aber unter jedem Artikel, der sich auch nur entfernt mit diesem Thema beschäftigt, liest man fast ausschließlich nur so eine Grütze wie die vom NDH-Mann.
Vegetarier / Veganer sind wohl die Bevölkerungsgruppe, die sich noch am aller meisten mit richtigem Kochen auseinandersetzt.
Und so manch ein eingeschworener Fleischfresser und ewig gestrig alles Vegetarische konsequent Ablehnender würde sich wundern, wenn er mal einen richtig guten Veggie Patty vorgesetzt bekommen würde. Im Blindtest vielleicht.
Ich hör schon die "Gemüse soll nicht nach Fleisch schmecken!" Kommentare... Lasst mal sämtliche Gewürze aus eurer Wurst weg. Da lacht ihr aber nicht mehr.

4   |  9     Login für Vote
29.04.2021, 09.44 Uhr
Flitzpiepe | Schaut euch bitte mal
in der ZDF-Mediathek den Beitrag 'Nelson Müllers großer Burger-Check' an (43 Min)
Der Untertitel ist 'Die Deutschen lieben Burger - aber muss es immer einer mit Fleisch sein? Diese Frage stellt Sternekoch Nelson Müller und vergleicht die Alternativen: Was ist gesund, nachhaltig und günstig? '

Mir ist schlecht geworden bei der langen Liste der Zutaten (ca. 20) bei den Veggie Patties. Alles nur um Fleisch Patties nachzubilden. Fleisch Patties haben ZWEI Zutaten!

12   |  0     Login für Vote
29.04.2021, 10.16 Uhr
Phantom92 | Über den Tellerrand schauen
Also wie Fleisch Patties mit nur 2 Zutaten irgendeine Art von Geschmack erhalten können, bleibt mir schleierhaft.

Wichtig ist nicht die Menge der Zutaten, sondern die Art und Beschaffenheit. Ich würde jederzeit eine Produkt mit 20 Zutaten in natürlicher Qualität einem Produkt mit nur 5 im Labor hergestellten Geschmacksverstärkern bevorzugen.

Aber wie so oft, was der Koch nicht kennt, kommt nicht auf den Tisch. Aber Hauptsache zu allem erstmal den Senf dazugeben....

1   |  9     Login für Vote
29.04.2021, 10.19 Uhr
Andreas H. | "die hälfte ist empfehlenswert" !!???
im umkehrschluss ist also dann die andere hälfte müll - bzw. NICHT empfehlenswert !!! nein - so etwas macht mir definitiv KEINEN appetit darauf ! die sensorische traumnote 1,0 erreiche ich wesentlich einfacher und ohne zusatzstoffe mit einem ganz normalen und traditionellen rindfleischpattie !
aber bevor ich das (empfehlenswert und nicht empfehlenswert) verwechsle, kommt mir so ein kram lieber gar nicht auf den tisch - bzw. in topf, pfanne oder grill.
ich will meinen grill auch garnicht erst damit infizieren und dann desinfizieren müssen. !
aber trotzdem - ich bin zumindest teilzeitveganer:
ICH esse wahnsinnig gern ein blutiges rindersteak, einen zu pulledpork im smoker verabeiteteten schweinenacken, zarte putenschnitzel und gut gegrilltes spanferkel. dazu allerdings IMMER etwas veganes !!! z.b. foliekartoffeln, grillgemüse oder auch veganes sauerkraut. das ist doch so okay .... ?? fifty fifty also halbvegan ;-)
(und jetzt bitte alle daumen nach unten und shitstooooorm ;-)

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29.04.2021, 10.46 Uhr
Flitzpiepe | OK, Phantom92
Ich habe mich geirrt, es sind 3 Zutaten. Das Fleisch hatte ich vergessen. Die anderen beiden sind Salz und Pfeffer.
Mehr nicht.

Beim Veggie Burger sind es zahlreiche Stabilisatoren, Aromen und Zucker!

Es ist ok, wenn man sich entschieden hat, als Vegetarier kein Fleisch mehr zu essen.
Abartig finde ich dann aber, wenn man Fleischwaren mit vielen vegetarischen Stoffen irgendwie versucht für Vegetarier nachzubilden.
Entweder man isst Fleisch oder eben nicht.

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29.04.2021, 11.01 Uhr
Phantom92 | Warum...
... darf denn eine pflanzliche Alternative nicht wie Fleisch schmecken? Es gibt auch dutzende andere Gründe, warum man kein Fleisch essen kann, warum dann nicht dennoch den Geschmacke erhalten?
Schon aus medizinischer Sicht und durch viele Studien belegt, wird vom übermäßigen Verzehr von rotem Fleisch abgeraten. Da kommt eine pflanzliche Alternative doch nur recht. Vorausgesetzt man achtet auf seine Ernährung....

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29.04.2021, 11.20 Uhr
Andi Macht | Was für eine Diskussion
Soll doch jeder das essen, was er für richtig hält.
Ich kann es nur nicht ab haben, wenn mich Vegetarier zu einem Vegetarier erziehen wollen.

12   |  0     Login für Vote
29.04.2021, 18.01 Uhr
tannhäuser | Fleisch ist nun mal Fleisch....
...und wunderbar zubereitete Bratkartoffeln schmecken sehr lecker, sind aber nun mal ein Kartoffelprodukt und sollten nicht mit irgendwelchen geschmacksmanipuliernden Zusatzstoffen plus viel scharfem Paprika zum Gulasch umdeklariert werden.

Einer Katze, die in einem Hundezwinger geboren wurde, kann man vielleicht Schlappohren ankleben und sie an Chappie statt Whiskas gewöhnen sowie an der Leine zu laufen beibringen und verbieten, ihren Stuhlgang zuzuscharren und stattdessen auf den Zweibeiner mit der Tüte zu warten ....

Aber sie bleibt nun mal Katze und wird dadurch nicht zum Hund.

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29.04.2021, 18.40 Uhr
Pe_rle | Veggie-Burger-Patties
nichts Tierisches in Vegan-Varianten...
dafür dann aber Motoröl, das passt
eben im Internet gelesen
ach so ,Internet ist ja UNEHRLICH

6   |  0     Login für Vote
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