Genau 398 Radelnde in 34 Teams haben im Juli beim ersten Stadtradeln des Landkreises Nordhausen teilgenommen. Die Radfahrerinnen und Radfahrer sind zusammen ganze 95.176 Kilometer gefahren. Das entspricht einer Ersparnis von gut 14 Tonnen CO2 im Vergleich zum Autofahren...
Beim "Stadtradeln" kamen in Nordhausen über 95.000 Kilometer zusammen (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)
Damit haben wir schon bei unserer ersten Teilnahme am Stadtradeln fast die Marke von 100.000 Kilometern geknackt – das wollen wir nächstes Jahr natürlich toppen., sagt Christian Schelauske, der die Aktion im Landratsamt Nordhausen betreut hat.
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In Kooperation mit dem ADFC Nordhausen und dem Südharz Klinikum Nordhausen hat die Landkreisverwaltung heute die beiden erfolgreichsten Teams geehrt. Mit 12.653 km ist das Team eldorado & Freunde beim Stadtradeln die meisten Kilometer gefahren. Jedes der 25 Teammitglieder erhält dafür als Preis einen Fitnesstracker fürs Handgelenk. Auf Platz zwei folgen die SCHACHTBAUer mit 11.011 km.
Das Unternehmen Schachtbau hatte mit 51 aktiven Fahrerinnen und Fahrern das mitgliederstärkste Team, erhält dafür den Stadtradeln-Wanderpokal des Landkreises Nordhausen und jedes Teammitglied zudem eine hochwertige Trinkflasche. Die Preise hat das Südharz Klinikum zur Verfügung gestellt.
Zurzeit läuft das Stadtradeln der Stadt Nordhausen - noch bis zum 26. September kann hier jeder teilnehmen, der in der Stadt Nordhausen wohnt, arbeitet oder zur Schule geht. Seit 2008 lädt das europäische Klima-Bündnis Kommunen und Regionen zur Aktion Stadtradeln ein, bei der jeweils 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden sollen, auch um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.
wenn man sich die Aktion ganz gespart hätte. Wer gern Rad fährt soll es doch tun. Dazu benötigt man doch nicht gleich wieder einen Koordinator vom Landratsamt.
Dass ein Kreistagsmitglied so einen Müll absondern kann, ist wirklich beschämend. Ich glaube der Mann wundert sich selbst jeden Tag, wie er an diesen Posten kommen konnte.
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Frank Paarmann
17.09.2021, 14:23 Uhr
Leider
muss man sich bei den Kommentaren hier , immer öfter die Frage stellen , wo der Bezug zum Artikel besteht , wenn man lediglich einen Kommentar kommentiert. Am verwendeten Vokabular merkt man dann aber, das die Schreiber, sicher schon an ihren Grenzen des normlen Umgangs miteinander, angekommen sind.
Eine sachliche Meinungsäußerung ist doch noch lange kein Grund, gleich so primitiv zu werden. Herr Paarmann hat doch Recht, es ist wirklich erstaunlich, womit heutzutage Personal des öffentlichen Dienstes beschäftigt wird. Das schafft auch Arbeitsplätze..
14 Tonnen CO2 wurden also eingespart. Ob da wohl der erhöhte CO2-Ausstoß durch angestrengtes atmen und die Stromerzeugung für das Laden der E-Bikes mitgerechnet wurde?
Ich habe heute auch ne Menge CO2 eingespart, weil ich nicht nach Hamburg oder Berlin gefahren bin - wüsste auch nicht, was ich dort sollte - bekomme ich dafür trotzdem einen Pokal? Das ist doch zumindest politisch korrekte Grünen-Logik!
Da ich lieber in der Realität lebe, fahre ich Auto, wenn ich muss und Fahrrad, wenn ich will. Dazu benötige ich nicht einmal irgend ein windiges Vermeidungsnarrativ.
Aber ich finde es auch schön, dass die Menschen wieder Spaß am Fahrradfahren finden.
Wer Radeln will soll Radeln. Wer Auto fahren will soll es tun. Schöne Aktion, aber was soll der Vergleich mit dem CO2? Das nervt- immer dieses ins Gewissen Gerede. Die Kuh gegenüber auf der Wiese hat auch gerade gefurzt, die spinnt wohl. Die weiss wohl nicht wieviel CO2 das im Jahr ist?
Wiederkäuer setzen Methan beim Verdauen frei - und rülpsen und furzen es in die Welt hinaus: Spätestens alle drei Minuten entweicht einer Kuh ein Wind - im Jahresdurchschnitt macht das über 100 Kilogramm Methan. In der klimaschädigenden Wirkung entspricht dies einem CO2-Ausstoß von 18.000 gefahrenen Autokilometern.
Echt, soviel fahre ich im Jahr nicht. Auch nicht mit dem Fahrrad.
Wie viele "Koordinatoren" beschäftigt der hiesige öffentliche Dienst denn für den Autoverkehr? Das dürften allein auf der Zulassungsstelle mehrere Dutzend sein.
Aber immerhin weiss ich jetzt, mit welchen "Problemen" Kreistagsmitglieder der Blauen und ihre Claqueure täglich beschäftigt sind.
Ich weiß zwar nicht wann die Leute alle durch Nordhausen hin und her gefahren sind. Fakt ist, dass ich sehr wenig Radfahrer gesehen habe. Ich gehe meine Wege vorwiegend zu Fuß und bin daher länger unterwegs als ein Radler. Ich hoffe, dass man auch zu Fuß gehen darf. Hm, wieviel CO2 stoße ich dann eigentlich aus. Batterien verbrauche ich ja nicht. Hoffentlich nehmen die Radler nicht die Straßenbahn Richtung Nord in Anspruch.
Dafür noch Pokale oder Preise zu verteilen ?
Ich hoffe, dass das auch im Winter so gut durchgeführt wird. Vielleicht fällt den Erfindern bis dahin noch etwas anderes ein.
Ich kann das Radeln nur empfehlen. Egal ob in der Stadt oder über Land. Das macht den Kopf frei. Und vertreibt trübe Gedanken. Und ist sogar unpolitisch. Dachte ich jedenfalls bis zum Lesen einiger Kommentare.
- Angst vor den Grünen haben, wenn der stellvertretende Fraktionsvorsitzende gleich als erstes kommentieren muss, wie doof die Aktion sei.
Lasst die Grünen doch radeln, wem tun sie damit weh?