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Di, 08:38 Uhr
28.09.2021
SVC-Herren gehen in Leipzig leer aus

Noch nicht bei 100 Prozent

Die lange Spielpause durch Corona in der Regionalliga ist den Nordhäuser Volleyballern nicht gut bekommen. Zum Auftakt der neuen Saison haben die Südharzer Männer in der Messestadt bei weitem nicht ihr ganzes Potential ausgeschöpft und mussten durch das 0:3 bei der Zweitliga-Reserve der L.E.Volleys ohne Zählbares die Heimreise antreten...

Dabei zeigten sie durchaus gute Ansätze, jedoch fehlte die Konstanz. In der noch nicht wirklich aussagekräftigen Tabelle findet sich der SVC nach dem ersten Spieltag auf Platz zehn wieder.
Aus unerklärlichen Gründen begann der Nordhäuser Sechser nervös in seinen Spielaktionen, bis zum 5:9 hatte man den Kontrahenten noch halbwegs im Blick. Auch danach wackelte die Annahme der Thüringer Gäste ein ums andere Mal, sodass sich kein gefährlicher und wirkungsvoller Druck im Angriff entwickeln konnte. Dadurch begünstigt zogen die L.E.Volleys immer weiter auf und davon, in lediglich 16 Minuten zogen die Südharzer dagegen deutlich 10:25 den Kürzeren.

Für den im Urlaub befindlichen Cheftrainer übernahm Gunnar Schürer die deutliche Pausenansprache und fand offensichtlich die passenden Worte. Fortan wurde mit druckvollen und präzisen Aufschlägen die Annahme der Hausherren immer wieder in Bedrängnis gebracht, sodass diese in der Folge mit ihren Angriffen nach hohen Pässen immer wieder ihren Meister im Nordhäuser Block oder der jetzt deutlich verbesserten Feldabwehr fanden. Urplötzlich lagen Kapitän Chris Kampmeyer, Bartosz Nowak, Lars Hüser, Willy Suhr, Patrick Ohm, Andre Kretzschmar, Tobias König, Thomas Riemekasten und Libero Jaspar Gemperlein mit dem Kontrahenten gleichauf, bis zum 22:22 schwankte die Führung Hin und Her und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In einer packenden Schlussphase machte die einen Tick bessere Athletik der durchweg jüngeren Leipziger Spieler den kleinen Unterschied zum etwas unglücklichen 23:25 Satzverlust aus Sicht des SVC.

Im dritten Abschnitt lieferten sich beide Mannschaften zunächst erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis zum 13:15 lagen die Messestädter für den SVC in direkter Schlagdistanz. Danach schlich sich bei den Nordhäusern trotz Spielwechsel und taktischer Veränderung wieder zunehmend der Fehlerteufel ein, die Probleme in der Feldabwehr konnten ein uns andere Mal wiederum nicht gelöst werden. Beim Spielstand von 18:25 ertönte der Schlusspfiff nach 69 Minuten, die Nordhäuser Volleyballer mussten sich in Sachsen unter Wert geschlagen geben. Während die Aufschläge und Blockarbeit unter Wettkampfbedingungen bereits für einige Punkterfolge sorgen konnten, muss die Annahme bis zur nächsten Partie in zwei Wochen beim Dresdner SSV weiter intensiv trainiert und verbessert werden.
Jens Moldenhawer
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