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So, 08:57 Uhr
10.10.2021
Ermittlungen gegen Bundeswehrsoldat

Illegales Munitionslager bei Nordhausen entdeckt

Bereits im August sind bei einer Durchsuchung in Nordhausen mehrer tausend Schuss Munition gefunden worden, darunter auch Gefechts- und Manövermunnition aus den Beständen der Bundeswehr. Nun wird gegen einen Soldaten ermittelt…

Munition, Symboldbild (Foto: john-silver/Pixabay.com) Munition, Symboldbild (Foto: john-silver/Pixabay.com)


Wie die Deutsche Presseagentur meldet, waren die Patronen bereits im August bei dem Vater des Soldaten gefunden worden. Dies teilte das Verteidigungsministerium am Freitag im Verteidigungsausschuss des Bundestages mit. Anlass für die Durchsuchung sei demnach der Verdacht auf ein illegales Munitionslager gewesen.

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Unter anderem wurden ingesamt 160 Gefechtspatronen und 659 Stück Manövermunition sichergestellt. Gegen den Soldaten sei ein Strafverfahren wegen Hehlerei, Verstoß gegen das Waffengesetz und Unterschlagung der Bundeswehrmunition eingeleitet worden.

Am Mittwoch vergangener Woche seien zudem die Dienstunterkunft des Soldaten und sein Auto durchsucht worden. Weitere Munitionsfunde wurden hier aber wohl nicht gemacht. Die Unterrichtung der Obleute im Verteidigungsausschuss lag der Deutschen Presse-Agentur vor.
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Kommentare

10.10.2021, 10.53 Uhr
Gehard Gösebrecht
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Verstoß gegen AGB
10.10.2021, 10.57 Uhr
Echter-Nordhaeuser | "O ja wie hieß es früher"
Es ist noch viel mehr aus den Firmen raus zu holen.
Heute ist es noch immer,sogar bei der Bundeswehr es wird alles geklaut was nicht Niet und Nagelfest ist selbst Munition. Frage mich nur wie so etwas geht eigentlich dürfte gegen den Soldaten nicht ermittelt werden sondern gegen die Obersten die den Laden unter sich haben, so und soviel Schuß bekommen und so und soviel Schuß verschossen.

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10.10.2021, 14.01 Uhr
Leser X | Wer weiß...
... wie viel von dem Kram noch ohne Kenntnis der Behörden gebunkert wird. Vornehmlich von gewissen Kreisen mit Gewaltfantasien und der Geilheit nach einem schon länger herbei geredeten Bürgerkrieg.

Es ist an der Zeit, aufzuräumen und solche Leute wegzusperren.

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10.10.2021, 18.41 Uhr
henry12 | Munition
Was bedeutet "Munition gefunden worden, darunter auch Gefechts- und Manövermunnition" ? Ziemlich schwammig, also waren auch Artilleriegranaten dabei ?
Ganz klar, das ist verboten, aber die gemachten Angaben sind sehr effektheischend.
Manövermunition dürften Platzpatronen sein, oder ? Das sowas gleich wieder Wegsperrphantasien weckt, war ja klar.
Oberst Klein hat in Afghanistan 120 Zivilisten wegbomben lassen und ist dafür General geworden. Schütze A.... klaut Platzpatronen und dürfte gehöhrig Ärger bekommen. Typisch.

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10.10.2021, 20.51 Uhr
Teja | Kreise und Leser x
Was meinen Sie denn ,wie viele sogenannte schwarze Waffen in Deutschland existieren?
Vor allem nicht primär in der von Ihnen angesprochenen Klieentel,sondern in der Organisierten Kriminalität.
Dagegen sind Polizeiwaffen Spielzeug.
Unsere DDR Kriegswaffen wurden nach der Wende angeblich auch alle verschrottet.
Im bald folgenden Balkankrieg kamen bestimmt andere Waffen zum Einsatz......

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10.10.2021, 21.26 Uhr
Heimathistoriker
Der Beitrag wurde deaktiviert – Urheberrecht?
11.10.2021, 07.48 Uhr
mutschy | @Echter Nordhäuser,
hast du gedient? Ich ja. Mit Stolz. Bei uns wurde jedes Munitionsteil penibelst bei der Ausgabe notiert. Aber: Nach Übungen hatte ich immer so 20...40 Schuss "Peng-Mun" im Strumpf. Keine Lust, das "Sturmgewehr G3" vom Keim der Manövermunition (quasi Platzpatronen) zu reinigen. (Das Gewehr als "Flinte" zu bezeichnen brachte mir 24 h gesiebte Luft im Café Viereck, daher die "...) Es war vor gut 25 Jahren nicht schwerer oder leichter, an Munition zu kommen, als heute. _Gewusst, wie._ Ich hab die Mumpeln für 1 DM/Stck an Kameraden verkauft, die rumballern wollten. An scharfe Munition zu kommen, war schwieriger, aber auch nicht unmöglich. Beim MG merkt keiner, ob der (Zerfall-)Gurt wirklich 50, oder nur 46...48 Schuss hatte. Bei wiederverwendbaren wars anders. Die gabs nur mit 50 Schuss, und da hat man ne fehlende Patrone schnell gesehen...
Bei unseren Waffenbrüdern aus Nordamerika läuft das auf Übungen anders: da wird mitm Stahlhelm in ner Kiste ne Menge "rausgeschöpft" - weggetreten und Magazin(e) befüllen...

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11.10.2021, 12.49 Uhr
Heimathistoriker
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
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