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Fr, 13:35 Uhr
20.05.2022
Aus der Arbeit der Autobahnpolizei

Autoschmuggel verhindert

Gestern Nachmittag fiel einer Streife der Autobahnpolizeiinspektion ein Autotransporter mit Berliner Kennzeichen auf, welcher mit einem Ferrari beladen war. Bereits während der Anhaltung des Fahrzeuges überkam die Beamten das Gefühl, dass sie den Transporter bereits kennen...

Einen Ferrarischmuggel verhinderte gestern die Autobahnpolizei (Foto: Autobahnpolizei) Einen Ferrarischmuggel verhinderte gestern die Autobahnpolizei (Foto: Autobahnpolizei)


Nach der ersten Prüfung vor Ort war klar, das Fahrzeug wurde bereits durch die selben Kollegen ein gutes Jahr zuvor am 30 März letzten Jahres einer Kontrolle unterzogen. Damals hatte der Mercedestransporter ebenfalls ein hochwertiges Fahrzeug -eine G-Klasse von Brabus- geladen. Der Fahrer hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis, keine Fahrerkarte und das vorgeschriebene digitale Kontrollgerät hatte einen elektrischen Defekt.

Dieses Mal war es ein anderer Fahrer, dieser hatte die erforderliche Führerscheinklasse C1, eine Fahrerkarte und das Kontrollgerät schien auf den ersten Blick zu funktionieren. Doch nach genauerer Prüfung konnte festgestellt werden, dass die regelmäßige 2-Jahresprüfung des digitalen Fahrtenschreibers noch immer seit 2017 abgelaufen ist und das Gerät nicht ansatzweise funktionierte. Die gewerbliche Fahrt, die von München nach Leipzig und dann weiter via Flugzeug nach Hongkong gehen sollte, war somit für den 39-jährigen vietnamesischen Fahrer vorbei. Der Fahrer bekommt nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz und muss mit etwa 250 EUR rechnen.

Der Halter hingegen, der scheinbar nichts dazu lernte, erhält ebenso eine Anzeige bzgl. Fahrpersonalgesetz und muss mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 EUR rechnen, da von vorsätzlichen Handeln auszugehen ist. Die Anzeigen werden dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt zugeleitet. Mängelscheine für die abgelaufene Hauptuntersuchung sowie für das defekte digitale Kontrollgerät gab es kostenlos oben drauf.
Autor: red

Kommentare
Flitzpiepe
20.05.2022, 14.00 Uhr
Die Überschrift
passt nicht zum Text.
Im Text steht nichts davon, dass der Ferrari eine illegale Fracht ist.
Trixie Kuntze
20.05.2022, 14.34 Uhr
Maximal 1250 Euro Strafe...
Das ist doch ein Witz, oder?

Was hätte der denn für den Ferrari bekommen, wenn der den verschickt, egal ob nun legal oder illegal, verschickt hätte? Bestimmt sehr viel mehr als 1250 Euro, oder?

Aber: Wenn man auf der Straße einen Furz lässt, bekommt man, zumindest in Österreich, ein Strafe über 500 Euro aufgebrummt. Möchte nicht wissen, was in "good old Germany" bei sowas passiert, wenn einem mal einer versehentlich(!) entfleucht...
Kobold2
20.05.2022, 18.07 Uhr
wie soll man
auch bei diesen Strafen dazu lernen.......
Lizenzentzug für den gewerblichen Güterverkeher , da Wiederholungstäter....
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