tv nt eic kyf msh nnz uhz
Fr, 14:09 Uhr
20.05.2022
INteressanter Vormittag

Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen

Rund 250 Kinder aus fünf Grundschulen des Landkreises Nordhausen sowie die Steppkes aus dem Sundhäuser Kindergarten waren heute zu Gast auf dem großen Gelände des Scheunenhofes. Und da gab es soooo viel zu bestaunen…

Sauwohl fühlen sich die kleinen Ferkel bei "Mamma" (Foto: nnz) Sauwohl fühlen sich die kleinen Ferkel bei "Mamma" (Foto: nnz)
Im Rahmen des 25jährigen Jubiläums der Van Asten Group am Standort Nordhausen hatte die Unternehmensleitung die Jüngsten eingeladen, um ihnen spielerisch, aber gleichermaßen gut erklärt, die heutige Landwirtschaft näher zu bringen. Und so staunten die Mädchen und Jungen über riesige Traktoren, große landwirtschaftliche Maschinen und Nutztiere, die heute dafür sorgen, dass die Teller in den Familien nicht leer bleiben müssen.

Anzeige MSO digital
Daneben stellten sich ein Imker, der Kreisbauernverband, der Landschaftspflegeverband oder die Kreisjägerschaft vor. “Wir wollen damit zeigen, dass Landwirtwirtschaft heutzutage kein Sologeschäft mehr ist, sondern gemeinsam mit vielen Partnern zum Erfolg geführt werden kann. Das gemeinsame Miteinander war und ist unserem Unternehmen immer sehr wichtig und genau das wollen wir heute sowie in den kommenden zwei Tagen der Öffentlichkeit zeigen”, sagt Annemarie Lübbecke-Kronberg, die bei Van Asten für die Personal sowie das Qualitätsmanagement zuständig ist.

Neugierige Kids auf dem Scheunenhof (Foto: nnz) Neugierige Kids auf dem Scheunenhof (Foto: nnz)
Die Mädchen und Jungen sind heute mit vielen Eindrücken am Mittag wieder zurück in ihren Schulen gefahren. Sie wissen nun, wie das Schnitzel auf den Teller, die Milch in die Flasche und der Honig in die Gläser kommt.

Ein großer Dank gilt den befreundeten Landwirtschaftsunternehmen aus der Nachbarschaft, die diesen Vormittag zu einem Erlebnis werden ließen.
Peter-Stefan Greiner
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Landwirtschaft zum Staunen und Anfassen (Foto: nnz)
Autor: psg

Kommentare
Trixie Kuntze
20.05.2022, 14.22 Uhr
Landwirtschaft zum Anfassen?
Man hätte lieber direkt in die "Erzeugerbetriebe" fahren und den Kindern zeigen sollen, wie das Vieh dort lebt und behandelt wird, oder?

Im Anschluss an eine Besichtigung der Erzeugerbetriebe hätte man noch, als kleinen Ausklang sozusagen, einen Schlachthof besuchen können!

So ist der Unterricht doch nur "Geplänkel", oder?

Schönes Wochenende!
summer
20.05.2022, 15.02 Uhr
Fleisch-und Wurstkonsum reduzieren
Leider wissen die Kinder und Erwachsenen nicht nach einer solchen Vorstellung, wie „das Schnitzel auf den Teller“ kommt.
Ich finde diese Veranstaltungen den Tieren gegenüber nicht fair.
Wir Erwachsenen sollten uns hinterfragen, ob wir unseren Fleisch-und Wurstverbrauch auf zumindest das Mindestmaß beschränken können.
Die Fleisch-Wursttheken haben ein zu großes Angebot.
Andi Macht
20.05.2022, 16.03 Uhr
@ Trixie
Ich bin selbst Landwirt und ich unterstütze sogar Ihren Vorschlag.
Es ist nur sehr schwierig Besuchergruppen in die Ställe zu bekommen, weil man dann sofort aus seuchenprophylaktischen Gründen Probleme mit dem Veterinäramt bekommt und auch seinen Tierbestand selbst einer erhöhten Infektionsgefahr aussetzt.
Auch die Schlachtung gehört zur Nahrungsmittelproduktion.
Ich selbst war auch schon mit meinen Kindern im Schlachthaus und wir gehen auch sehr bewusst mit Lebensmitteln um, nur leider kann man es nicht der breiten Masse der Bevölkerung auf diese Weise vermitteln.
Fischkopf
20.05.2022, 19.13 Uhr
@LaLune
sicher werden Rinder, Schweine, Hühner u.s.w. nicht immer artgerecht gehalten, aber dennoch ist es Nutzvieh und das ist nun einmal zum essen da und nicht zum streicheln.
Und warum sollen immer ALLE den Fleisch - und Wurstverbrauch reduzieren ? Wer weniger davon essen will, der kann dies doch gern tun.
Aber hört auf damit, anderen zu sagen, was und wieviel sie davon essen sollen, nur weil die Fleisch - und Wursttheken in manchen Augen zu voll sind.
aikido
20.05.2022, 19.20 Uhr
Kindern Tierliebe vorspielen
Ich glaube die Aktion war völlig realitätsfremd! Ich kenne jm. Der seinen Garten an dem großen Schweinestall hinter der Polizei hat und als ich da im Garten zu Besuch war ging es mir gar nicht gut, weil ich das Leid der Schweine förmlich gefühlt habe und leider auch gehört habe. Pure Tierquälerei! Ich bin seit dem zu tiefst erschüttert was man den intelligenten Tieren antut! Schweine stinken auch eigentlich nicht. Das sind ganz saubere Tiere. Der Gestank kommt von den schlechten Haltungsbedingungen. Ich bin seit vielen vielen Jahren Vegetarier weil es kein Tier verdient hat so gequält zu werden.
Landarbeiter
20.05.2022, 22.04 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Keine Links gestattet,
Landarbeiter
20.05.2022, 23.19 Uhr
Witzbolde,
das war ein Link der nnz!

Aber hier sieht man wieder gut, wer objektiver Berichterstattung nachkommt, und wer subjektive Nachrichten und Werbung nach seinem Gusto erzeugt. Danke, das ist alles gespeichert! :)))
BerndLuky
21.05.2022, 06.45 Uhr
Realitätsfremd...
sind einige Kommentare hier!
Ich wünschte mir mal dass die gesamte Landwirtschaft für eine Woche ausfallen würde, damit hier selbst die selbsternanten Veganer erkennen, wie sehr der Mensch die Landwirtschaft benötigt!
Selbst wenn Sie keine Milch trinken, wird ihre Veganer-Milch durch die Landwirtschaft produziert! Und wird zu 60Prozent mit Gülle gedüngt!
Gülle wird durch Tiere produziert!
Ihre Wärme wird auch durch diese Tiere produziert ;) (Biogas)
Sie können somit einmal in den Wald gehen und ihr Brennholz selbst schlagen ;)
tannhäuser
21.05.2022, 13.11 Uhr
Ich konnte den Link noch lesen.
Fand ihn passend zum Thema, wenn auch inklusive der Kommentare relativ reisserisch, und er war tatsächlich von der NNZ!

Ich gebe BerndLuky Recht und bin froh, dass wir in Deutschland noch eigene Tierhaltung haben und "ausnahmsweise" mal nicht auf Russland/Ukraine angewiesen sind.

Die "Exportnation" Deutschland hat Mangel an vegetarischen/veganen Grundnahrungsmitteln, weil jetzt plötzlich das meiste aus Russland/Ukraine importiert wurde, aber Fleischesser werden weiterhin als ignorante Tierquäler-Unterstützer diffamiert?

Na ja, ich kenne noch "Pitti reist ins Koboldland". Kommt mir manchmal so vor, als würden wir ihn begleiten...
lassereden
23.05.2022, 12.22 Uhr
Lesen, Nachdenken und Verstehen
... wäre für so manchen angebracht, der hier Kommentare als realitätsfremd diffamiert. Niemand hat in den vorherigen Kommentaren behauptet die gesamte deutsche Landwirtschaft gehört von Grund aus umgekrempelt oder gar abgeschafft. Es geht hier einzig um die Tatsache, dass ein ortsansässiger Vertreter der industriellen Massentierhaltung den Besuchern und insbesondere der jüngsten Generation auf so einer Veranstaltung ein komplett falsches Bild über die Art und Weise der Fleischerzeugung in diesem Land vermittelt. Falschinformation ist das schlichtweg und diese darf man doch wohl auch außerhalb der Themenbereiche Coronapolitik und Ukrainekonflikt missbilligen. Wobei mir auffällt, dass die in diesen Fragen kritisch eingestellten Herrschaften hierzu eher eine tolerantere Ansicht vertreten.
Und auch zum Vegetarier möchte hier sicher niemand irgendjemanden zwangserziehen. Jeder sollte nur die Möglichkeit haben, gut informiert eine eigene Entscheidung zu treffen, was man mit dem eigenen Gewissen vereinbaren kann oder nicht.
Um nichts anderes geht es den kritischen Stimmen hier.

achso und die mit der entarteten Viehhaltung anfallende Gülle ist ja wohl eher Fluch als Segen, wenn man auf die Nitratbelastung des Grundwassers in vielen Gegenden Deutschland schaut. Aber das nur nebenbei.
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
055

Cookies

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.
Cookies akzeptieren
nur technisch notwendige
Javascript muss aktiviert sein.