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Mo, 11:38 Uhr
01.08.2022
Polizeibericht

Massencrash bei Görsbach

Zu einem schweren Unfall mit drei beteiligten Motorrädern kam es am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr auf der Ortsdurchfahrt Görsbach. Ein 71-Jähriger war aus bisher unbekannten Gründen mit seinem Ford Focus in den Gegenverkehr geraten...

Polizeibericht, Symbolbild (Foto: MagnusGuenther/pixabay.com) Polizeibericht, Symbolbild (Foto: MagnusGuenther/pixabay.com)


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Dabei stieß er zunächst mit einem weißen Transporter Citroen zusammen. In der weiteren Folge erfasste er eine Gruppe von Motorradfahrern, die sich ebenfalls im Gegenverkehr befand. Durch die Kollision verletzten sich die drei Motoradfahrer schwer. Alle Beteiligten wurden mit Krankenwagen und Rettungshubschrauber ins Krankenhaus verbracht.

Der Gesamtschaden wird auf ca. 60000 Euro geschätzt. Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallgeschehen dauern an. Es wurde ein Unfallgutachter zu Unterstützung einbezogen. Die Ortsdurchfahrt war bis 17.30 Uhr vollgesperrt.
Autor: red

Kommentare
Hayden 69
01.08.2022, 11.46 Uhr
Unfall
Langsam mehren sich die Unfälle mit betagten Personen, man sollte sich doch mal überlegen ob man nicht ab einem bestimmten Alter einen Eignungstest machen sollte.
N. Baxter
01.08.2022, 11.59 Uhr
traurig und wieder...
hoffentlich kommen alle Beteiligten gut durch.

Auch hier wieder vermutlich eingeschränkte physische und kognitive Fähigkeiten?

Stimme Ihnen zu hayden (vermutlich in Anlehnung an den Weltmeister 69 von 2006?) ABER ich denke das wird leider nicht passieren obwohl ich auch dafür wäre. Warum nicht: kürzlich las ich einen umfassenden Bericht in einer Automobil Zeitschrift dazu: Knapp 30Prozent aller PKW-Führer sind nicht nur aufgrund des Alters, sondern auch durch Medikamente beeinträchtigt. Kaum jemand beachtet die Nebenwirkungen. Im Grunde ist das kaum kontrollierbar und baut nur auf der Selbstverantwortung auf. Insofern müssen wir wohl froh sein, wenn sowas nicht täglich passiert...?
Hayden 69
01.08.2022, 12.21 Uhr
N.Baxter
Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, etwas Betagt und noch Medikamente im Straßenverkehr ist nicht zu verharmlosen, genauso wie Alkohol und Drogen.
tannhäuser
01.08.2022, 13.16 Uhr
Nebenwirkungen!
Wer heutzutage, sagen wir mal, einmal im Monat 6 verschiedene Medikamente zur täglichen Einnahme verschrieben bekommt, müsste kein Klopapier Hamstern...So ein Beipackzettel ist auch vielfältig verwendbar ;)

Ernsthaft: Kein Arzt hat Zeit, dieses Kauderwelsch mit seinem Patienten durchzugehen oder ihn zu fragen, ob er noch Auto fährt.

Da kommen wir zur Selbstverantwortung, vielleicht zu fragen, ob man noch fahrtüchtig ist mit 6 Pillen am Tag (Ok, die berühmt-berüchtigte Blaue für *hüstel* schwächer durchblutete Männerzauberstäbe ist ein anderes Thema).

Aber auch ein 30-jähriger, der beispielsweise an Migräne oder sonstwelchen (Vielleicht postoperativen Schmerzen) leidet, könnte Opiate verschrieben bekommen und eine Gefahr im Straßenverkehr darstellen.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Manche Verkehrsteilnehmer, die mit Ach und Krach hinters Steuer kriechen können und fast an der Windschutzscheibe kleben, um sehen zu können, ängstigen mich auch.

Aber auch Jüngeren kann man nicht hinter die Stirn sehen, ob da ein gesundheitlicher oder medikamentöser Sturm tobt.
Romikon
01.08.2022, 13.24 Uhr
Baxter sie haben wahrscheinlich mit Medikamenten im weitesten Sinne nicht unrecht.
Kaum jemand hat auch bei uns darüber nachgedacht,dass gerade die ältere Genaration zu fast 90Prozent Mehrfachgeimpft ist.
Diesbezüglich ist es Menschen von Berufswegen aufgefallen,die sich mit Verkehrsunfällen befassen ,dass Auswirkungen von Embolien , Herzversagen , Schlaganfall bzw. Lungenembolien vorherrschend sind.
Bei sammeldaten fällt genau das auf "vermehrte Unfälle in letzter Zeit" .
Ich habe darüber gelesen ,dass man Impfnebenwirkungen gerade bei den Unfällen 65+ sehr stark vermutet.
Bis jetzt sind es Vermutungen.
Untersucht wird sowas wahrscheinlich bei uns sowieso nicht.Diese Überlegungen stammen aus England.
Kobold2
01.08.2022, 14.28 Uhr
Ein kurzer Streifzug durchs Netz
offenbart, wie man in Europa das Thema sieht
Ab 45Jahren Spanien
Ab 50 Jahren: Portugal
Ab 55 Jahren: Litauen
Ab 60 Jahren: Ungarn, Tschechien, Lettland, Luxemburg
Ab 65 Jahren: Kroatien, Slowakei, Spanien, Griechenland, Estland
Ab 70 Jahren: Italien, Schweiz, Finnland, Großbritannien, Irland, Malta, Slowenien, Zypern
Ab 75 Jahren: Niederlande, Norwegen....
in Deutschland geht man das Thema nur bei BKF's an und das ist noch EU Vorgabe.
Man findet aber auch Infos, das die EU insgesamt Bedarf zur Nachbesserung sieht.
Leser X
01.08.2022, 16.46 Uhr
Autofahren aus purer Not
Alle hier geschriebenen Argumente sind ja richtig. Aber was nützt das alles, wenn wir einen öffentlichen Nahverkehr haben, der Lichtjahre hinter dem der DDR zurück liegt.

Wollen wir Seniorinnen und Senioren deshalb einsperren, wenn sie das Bedürfnis nach einem Ortswechsel haben und am sozialen Leben teilhaben wollen? Ganz zu schweigen vom notwendigen Arztbesuch oder Einkauf in der Woche.

Auch die dörfliche Infrastruktur ist doch zum Großteil vernichtet und die älteren Leute haben nicht immer einen Chauffeur um sich. Also - wie man sieht wieder ein Problem, das die Politik sehenden Auges geschaffen hat.
Mamawalton
01.08.2022, 19.26 Uhr
Nicht immer nur auf die"Alten" schimpfen
Unsere Regierung bringt immer wieder die Arbeitszeit bis 70 in's Gespräch. Das betrifft die heute jungen Leute, die sich über die Alten aufregen. Wollt ihr dann zu Fuß auf Arbeit gehen? Mit 71 ist man heute kein Senior im Sinne von alt!
Peperoni
01.08.2022, 19.54 Uhr
Massencrasch
An alle Klugscheißer, der Unfall geschah nicht bei Görsbach sondern mitten in der Ortslage. Ich würde nicht nur ältere Leute an den Pranger stellen und immer wieder auf die Verkehrstauglichkeitsnummer zu gängeln, vielleicht sollte das vielmehr für die Biker zutreffen welche ihre Karre nicht mehr im Griff haben. Stets mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Ortslage brettern, gern auch auf dem Hinterrad. Vorzugsweise am Abend oder am Wochenende. Da schläft das Auge des Gesetzes und der Gemeine Anwohner muss alles stillschweigend ertragen, Lärm und Gestank inklusive. Hinzu kommen noch die Holztranzporte Tag und Nacht. Hoffentlich kehrt bald wieder der Winter zurück und man hätte eine plage weniger. Feurwehren sind im Sommer so schon am Limit durch Brände und Hilfeleistungen auf der A 38.Man hat eben am Wochenende nichts anderes zu tun als Gehirnamputierte zu Bergen und zu retten. Schöne Woche noch an alle Hobby rennfahrer oder schmerzbefreite.
Klosterbruder
01.08.2022, 19.55 Uhr
Rentenalter
Und jetzt wird wieder diskutiert über die Rente ab 70. Also müssen die alten Kollegen ja auf die Arbeit kommen. Meistens mit dem Auto. Bekomme ich dann eher Rente, wenn der Arzt sagt, kein Auto mehr fahren?
Adavia
01.08.2022, 22.10 Uhr
Diese Arroganz kotzt mich an!
Offensichtlich gehen einige davon aus, persönlich nie zu altern. Aber wenn andere alt sind, dann kann man be- und verurteilen. Und am liebsten alles, was "Alte" tun könnten, um noch ein wenig am Leben teilzuhaben, verbieten.

Ehre die Alten, verfluche sie nie. Sie waren wie du, und du wirst wie sie.

Gunnar
Kobold2
02.08.2022, 07.59 Uhr
Offenbar
Selbst arrogant und auch noch ignorant.
Fahruntauglich ist nun mal fahruntauglich.
Selbsteinschätzung und Selbstverantwortung sind nunmal nicht jedem gegeben. Der Prozess ist oft schleichend und führt dazu, daß die eigene Erkenntnis zu spät kommt.
Untersuchungen durch einen Facharzt bringen hier eher Gewißheit. Andere Länder manchen es vor.
Sven Svenson
02.08.2022, 10.05 Uhr
AK66
also solch einen Quatsch habe ich hier schon lange nicht mehr gelesen. Es ist vollkommen egal wo der Unfall geschah. Ein Senior ist auf die Gegenfahrbahn gekommen und hat eine Gruppe Biker abgeräumt. Diese waren nicht auf dem Hinterrad unterwegs und auch nicht mit überhöhter Geschwindigkeit. Wer alle Biker in einen Topf wirft und behauptet, dass sie alle rücksichtslos fahren, muss aber auch akzeptieren, dass man für alle Senioren Fahrtüchtigkeitstest fordert.
nur_mal_so
02.08.2022, 10.24 Uhr
- wollte ich AK66 gesagt haben, dass sein oder ihr Beitrag...
...völlig am Thema bzw der Meldung vorbei geht.

Ein Rentner ist in ein anderes Fahrzeug gerauscht, und drei Biker wurden infolgedessen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und schwer verletzt.
So lese ich jedenfalls die Meldung.

Woher AK's Gewettere gegen DIE rücksichtslosen Motorradfahrer herkommt (schon wieder so ein allumfassendes "DIE"...) erschließt sich mir nicht. Bei dem Geschimpfe auf Motorradfahrer als "Plage" und "Gehirnamputierte" (nochmal zum Mitschreiben, AK: das Auto ist in die Biker reingerauscht, nicht umgekehrt) fehlt eigentlich nur noch Ak's Fazit "ein paar weniger".

Ich finde AK's statement jedenfalls völlig verfehlt, unangebracht, respektlos und, sorry, dumm.
Kobold2
02.08.2022, 10.47 Uhr
Es ist ja immer wieder
schön, wenn sich herausstellt, das sich altbewährte Sprüche bewahrheiten, Adavia.
Schlecht ist es wenn man den Inhalt nicht versteht.
Die Alten ehrt man nicht, in dem man ihre Probleme totschweigt, weg sieht und ihrem Schicksal überlässt.
Sinnvoller ist es helfend einzugreifen.
In unserem Fall sieht das so aus, daß unsere Eltern gefahren werden, für weitere Reisen geht's halt mit Bus,
Bahn, usw. Auch das Taxi ist eine sinnvolle Alternative und allein mit den gesparten Fixkosten für das abgegebene Auto recht oft zu verwenden.
Peperoni
02.08.2022, 20.10 Uhr
Nur mal so
An arroganz und Unwissenheit nicht zu toppen. Da merkt man bei diesen Qualitätskommentaren was hier los ist. Ich hoffe nur das ich sie nie von der Straße kratzen muss. So wird das Ehrenamt also gewürdigt. Bin seit über 30 Jahren auf Montage und in der FFw, deshalb brauchen sie mich nicht belehren. Das gilt auch für alle anderen Daumen runter Experten. Solche Typen sollte man doch liegen lassen oder vorher noch fragen ob die sich schon mal in der Gesellschaft nützlich eingebracht haben. Aber man wird als dumm bezeichnet wenn man seine Freizeit opfert, für unwissende+sonstige Schwachmaten. Und ich weiß wovon ich schreibe. Im übrigen habe ich die sonst zu sehenden Katastrophenfotos vermisst welche so die Kommentare begleiten und die Leser berieseln. Rast weiter, beschallt die Umwelt und geht Anwohnern Bürgern und allen anderen Menschen nicht auf den Keks. Vielleicht sollten sogenannte Biker auch regelmäßig mal zum TÜV bevor man sich andere vornimmt, gleiches gilt auch für Radfahrer welche zu blöd sind vorhandene Radwege zu benutzen und auf der parallel verlaufenden L3080 ihrem Hobby zu frönen. So, nun kann es losgehen, Daumen runter.........
Sven Svenson
02.08.2022, 23.51 Uhr
Lieber AK 66
was Sie angeblich seit 30 Jahren ehrenamtlich machen, mache ich seit 30 Jahren hauptberuflich und ich bleibe dabei, daß Sie quatsch reden.
nur_mal_so
03.08.2022, 07.07 Uhr
@Ak66
Ihrer Aussage nach sollten Motorradfahrer, die von Autofahrern aus dem Gegenverkehr angefahren werden (darum geht es in dieser Polizeimeldung) "liegengelassen werden" (ich zitiere Sie wörtlich)?
Für ein solches Statement fordern Sie meinen Respekt ein?

Was rücksichtslose Motorradfahrer angeht gebe ich Ihnen Recht, ich bin selbst ein Biker, auf welche Sie solchen Rochus schieben, ein Chopper-Fahrer, und schüttle selbst oft genug den Kopf über Sportbiker, die mich an den unmöglichsten Stellen glauben überholen zu müssen. An dieser Stelle denken Sie also bitte nicht, MICH belehren zu müssen.

Dass Sie diese Ergüsse von wegen "die sollte man liegenlassen statt abzukratzen!" (Aufruf zur unterlassenen Hilfeleistung) aber unter eine Meldung setzen, bei der die Biker zu 100Prozent unschuldig in den Unfall geraten sind (haben Sie die Meldung überhaupt gelesen?) ist respektlos und unpassend.
Dass Sie nach dem Hinweis darauf Ihre Aussagen noch einmal in verschärfter Form wiederholen: die mir dazu einfallenden Adjektive darf ich hier nicht schreiben.
Kobold2
03.08.2022, 08.17 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Erpel1311
03.08.2022, 09.45 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Wie Bitte
03.08.2022, 12.04 Uhr
Es ist Fakt, dass die Motorradfahrer von einem entgegenkommendem Autofahrer -
- der augenscheinlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in den Gegenverkehr krachte, umgefahren wurden.
Die Motorradfahrer sind also die Opfer.

Dass ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr dazu die Aussage trifft, dass man Bikern nur helfen sollte, nachdem sie die Frage, was sie bisher für die Gesellschaft für Dienste erbracht haben, beantwortet haben, erschreckt und bestürzt mich.

Ich wurde selbst einmal als Motorradfahrer unschuldig in einen Unfall verwickelt: ein Autofahrer nahm mir (in einer 30er-Zone, um die mögliche Entgegnung des Kameraden der FFW nach dem "Rasen" zu entkräften) die Vorfahrt. Ich saß danach 3 Monate lang im Rollstuhl.
Dass jemand, der sich seines Ehremamtes brüstet, dazu die Meinung hat, man hätte mich "doch liegenlassen" sollen, ist mir völlig unverständlich.
Öffentlich eine derart rohe, unmenschliche Ansage (mehrmals) zu treffen ist für mich unbegreiflich.

Ich wünsche den Bikern gute Besserung.
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