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So, 07:17 Uhr
14.08.2022
Neue App des ADAC ermöglicht es Mängel an zu melden

Schlagloch gesucht

Ganz gleich, ob es sich um ein Schlagloch handelt, verblichene Straßenschilder oder eine ausgefallene Straßenbeleuchtung: Mit Hilfe der vom ADAC in NRW entwickelten App „Läuft’s?! - by ADAC“ können die thüringischen Verkehrsteilnehmer jetzt Mängel in der Verkehrsinfrastruktur bequem melden...

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Da der richtige Ansprechpartner oftmals nicht so einfach zu recherchieren ist, kümmert sich der ADAC Hessen-Thüringen um die Weiterleitung der Mängelmeldung an die jeweils zuständige Behörde.

Die Meldung erfolgt in drei einfachen Schritten. Nach dem Download der App können die Nutzer auf „Neue Meldung“ klicken, optional ein Foto sowie ihre genaue Position per GPS hinzufügen und im Anschluss die jeweilige Kategorie auswählen. Die genaue Lokalisierung erleichtert die Beseitigung des Mangels für die zuständige Behörde. Im letzten Schritt sollte der Mangel kurz beschrieben werden. Alle Angaben werden vor dem Abschicken nochmals in einer Übersicht dargestellt.

Thomas Kramer, Projektverantwortlicher für die App beim ADAC Hessen-Thüringen: „Wir stellen sicher, dass die Meldungen der Verkehrsteilnehmer bei den richtigen Stellen landen und so eine zügige Bearbeitung gewährleistet ist.“

Die App kann in ganz Thüringen verwendet werden und ist kostenfrei im Google-Play und im Apple-Store verfügbar.
Autor: red

Kommentare
Kobold2
14.08.2022, 08.22 Uhr
Beim Zustand
unserer digitalen Infrastruktur und dem vieler Straßen wird das spannend...
Andi Macht
14.08.2022, 08.26 Uhr
Ist das Schlagloch dann auch weg?
Ich wüsste da tausende von Schlaglöchern oder gleich ganze Straßen. Vom Melden allein gehen die aber nicht weg.
Selbst wenn der ADAC auch die richtigen Ansprechpartner findet, dann ist da noch die Bearbeitungszeit, der Betriebsurlaub, der Krankenstand, der Personalmangel, die Kosten...
... und schon ist es wieder Winter und es kommen noch ein paar kaputte Straßen dazu.
Psychoanalytiker
14.08.2022, 10.08 Uhr
Ich kenne einen, der kennt einen ...
... der den Entwickler dieser App kennen will.

Der soll diese App für den ADAC entwickelt haben, weil seine Oma einen Verkehrsunfall hatte. Man war ihr mit einem Motorrad über 8 Finger gefahren, als diese aus einem Schlagloch klettern wollte, in das sie zuvor mit ihrem Rollator gefallen war ... .

__________________________________________________________________________
Anm. d. Red.: Wenn das mal keine Fakenuss ist ... :-)
Trixie Kuntze
14.08.2022, 10.14 Uhr
Schlaglöcher...
sind mir ad hoc nicht bekannt. Allerdings kann Ich mir denken, dass woanders ganz andere "Löcher" zu finden sind, zum Beispiel im Rathaus...
Nordhäuser
14.08.2022, 11.19 Uhr
Was bringt das?
Was bringt diese App? Richtig nichts. Außerdem müsste man ganz Nordhausen melden. Die ganzen Straßen sind eine Katastrophe. Selbst die neue Grimmelallee ist eine Frechheit.
grobschmied56
14.08.2022, 11.26 Uhr
Das war schon mal in der DDR...
... eine hundert Mark Preisfrage. Eine Untersuchungs-Kommission stellte umfangreiche Recherchen an, warum es bei uns so viele Schlaglöcher gibt.
Das Ergebnis war verblüffend einfach:
Weil man Schlaglöcher nicht exportieren kann!
Ra1n3R
14.08.2022, 14.20 Uhr
Der alte Spruch
"Warum gibt es in der DDR keine Erdbeben? Jedesmal wenn der liebe Gott die Wolkendecke aufreißt und die Straßen sieht sagt er zu sich, hier war ich schon". Kann man heute 1zu1 übernehmen, nur eben die 3 Buchstaben tauschen. Dafür braucht es keine App, einfach nur mit einem Finger / Dartpfeil auf eine Karte pieken, da mit Straßen- / Brückensanierung anfangen. ;-)
Paulinchen
14.08.2022, 15.00 Uhr
Es war einmal...
... da gab es in unserer Heimatstadt auch viele schlechte Straßen. Die Bürger haben Eingaben über Eingaben an den Rat der Stadt geschickt. Der damalige Bürgermeister F. Lande kam auf die Idee, dass man einen Bus bei den örtlichen Verkehrsbetrieben mietet und alle Verantwortlichen Stadträte, so wie auch einige Chefs der damaligen Großbetriebe fuhren mit. Denn die Großbetriebe gaben damals im Rahmen der Kommunalvertraege viel Geld an die Stadt. Auf dieser Bummeltour wurde die Notwendigkeit der Reparatur, oder Sanierung festgestellt. Zurück im Rathaus wurde das Geld gezählt und der Zeitraum der Arbeiten festgelegt. Leider gab es aber viel Materialmangel, so dass nicht alle notwendigen Arbeiten erledigt werden konnten.
Ups - Materialmangel, knappe Stadtkasse - das kommt doch wohl heute immer noch vor, oder? Was hat sich da bis heute geändert? Das Straßennetz der Stadt ist wieder, oder immer noch in einem desolaten Zustand. Haben wir in den zurück liegenden Jahren immer nur die falsche Spitze im Rathaus gehabt, obwohl sich der Personalbestand zu F. Landes Zeit, erheblich erhöht hat. Bis hin zum Posten des Oberbürgermeister/in. Irgendwie kommt mir Nordhausen abgehängt in Thüringen vor. Fehlte da vielleicht von der Wende an, ein guter Draht nach Erfurt? Nordhausen braucht mal einen gewaltigen Ruck auf der politischen Bühne, dass es mal wieder eine lebenswerte Stadt wird, von der man sagen kann, daß Tor zum Harz. Denn ist schon mal jemand aufgefallen, immer wenn im TV vom Harz berichtet wird, der Name Nordhausen, fällt meist nie. Gibt es denn überhaupt noch Gedanken zum Industriestandort Goldene Aue? Jetzt, wo die Regierung alle Produkte wieder im eigenen Land produzieren will? Was steht auf dem Schild dort: Wir haben Platz für Ihre Ideen ".... Hat der Landkreis und die Stadt überhaupt noch Ideen, was dort, ausser Landwirtschaft noch passieren könnte? Mit einem dort funktionierendem Gewerbe, kämen auch einige Cent in die Kasse um sie in der Stadt, sinnvoll einzusetzen. Das genannte Schild allein, holt keine Investoren! Was sagt der Ostbeauftragte im Bundestag dazu?? Kennt die Person überhaupt das Gelände? Bald ist Weihnachten, da sollte schon mal der 1. Stein gesetzt werden.
Psychoanalytiker
14.08.2022, 20.34 Uhr
DDR-Kommunalpolitiker waren da schlauer
Ich weiß nicht mehr wann es war, aber eines Tages sollte die Friedensfahrt durch Nordhausen rollen. Geplant wurde, so stand es damals im "Volk" (Zeitung), dass die Radrennfahrer aus dem Norden kommend, in Richtung Erfurt (oder Halle ?) fahren, und am Taschenberg einen Punktesprint (Prämiensprint) hinlegen.

Weil der mit Schlaglöchern übersät war, kamen vor dem Rennen diverse Maschinen und errichteten eine Fahrbahn vom Feinsten, aalglatt, so wie es keine zweite Straße in Nordhausen gab.

Weil der Taschenberg aber natürlich viel zu steil für eine Sprinteinlage war, und die Rennfahrer dort niemals auch noch die Kurve unbeschadet geschafft hätten, verlegte man diesen Prämienspurt dann in die Leninallee (heute Grimmelallee). Das hatte man zwar schon vorab gewusst, aber so wurde der Taschenberg von seinen Schlaglöchern befreit. Die Gelder wurden für so ein Prestigerennen einfach locker eingeplant, und das half unseren Stadtvätern ungemein.

Ich weiß leider nicht mehr, ob die Leninallee damals auch noch einen neuen Belag bekam, aber ich erinnere mich, dass zwei Fahrer aus dem sowjetischen Team weit vorne liegend, ungeheuer schnell aus der Leninallee in die Uferstraße einbogen.

Auf jedenfall war es klever ausgedacht. Geplanter Prämienspurt bergab am Taschenberg, dafür den Belag erneuert und als das geschehen war, den Spurt dorthin verlegt, wo man auf gerader Strecke tatsächlich sprinten konnte ... .
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