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Fr, 13:08 Uhr
19.08.2022
Test: Spritpreis-Apps 2022

Tankenapp mit Preistrend auf Platz eins

Ende August läuft der sogenannte Tankrabatt aus, der die explodierenden Spritpreise im Zaum halten sollte. Über den Erfolg lässt sich streiten, aber fest steht: Autofahrerinnen und Autofahrer müssen in Kürze wieder mit deutlich steigenden Preisen für Super und Diesel rechnen. Ganz hilflos sind die Verbraucher dem nicht ausgesetzt...


So gibt es beispielsweise etliche Apps, die bei Suche nach der günstigsten Tankstelle helfen. Welche Anwendungen können in puncto Bedienungsfreundlichkeit und Nutzwert überzeugen? Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat fünf Spritpreis-Apps getestet.

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Die Spritpreis-Apps schneiden mit einem Durchschnittswert von 71,9 Punkten insgesamt gut ab. Drei Mobilanwendungen erzielen das Qualitätsurteil „gut“, die beiden weiteren sind „befriedigend“. Positiv: An Basis-Funktionen mangelt es keiner App. So ist bei allen eine Umgebungssuche möglich, die Suchergebnisse können nach Preis oder Entfernung sortiert werden und die Preise zumindest für die drei gängigsten Kraftstoffarten (Diesel, Super E10 und Super E5) sind in allen Apps abrufbar.

Insgesamt ermöglichen die Spritpreis-Apps einen schnellen Überblick über Kraftstoffpreise in der Umgebung und liefern zudem Grundinformationen über die Tankstellen inklusive einer entsprechenden Navigationshilfe.

Jede App mit individuellen Stärken
Sowohl der Bereich Nutzwert als auch die Bedienungsfreundlichkeit schneiden insgesamt gut ab. Auffällig jedoch: Keine der getesteten Apps war in beiden Bereichen ausgesprochen stark. Während einige sich durch eine hohe Bedienungsfreundlichkeit profilieren, liegen die Stärken andere Apps wiederum auf den Nutzwert, also dem Umfang an Funktionen und Inhalten. So bieten letztere auch zusätzliche Tools, zum Beispiel Verbrauchsrechner und Tank-Empfehlungen sowie die Integration von Elektroladesäulen.

Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: „Durchgefallen ist keine App – alle bieten eine oft komfortable Suche nach der günstigsten Tankstelle in der Umgebung und eröffnen so Sparmöglichkeiten beim Tanken. Hilfreich sind auch die in einigen Apps vorhandenen Preisverläufe für den Tag oder die Woche. Dadurch sind Rückschlüsse auf den geeigneten Tankzeitpunkt möglich.“

Die besten Spritpreis-Apps

Testsieger ist die Anwendung Tankenapp mit Benzinpreistrend (Qualitätsurteil: „gut“). Im Bereich Bedienungsfreundlichkeit schneidet keine Anwendung besser ab, unter anderem dank des kundenfreundlichen Einstiegsprozesses, der intuitiven Menüführung und einem sehr ansprechenden Design. Zudem bietet die App einen zufriedenstellenden Umfang an Funktionen und Inhalten; darunter als Besonderheit auch eine „Best Deal“-Empfehlung, die beim Preis auch die Anfahrt zur Tankstelle und den damit einhergehenden Spritverbrauch einbezieht.

Den zweiten Rang erzielt die App ADAC Spritpreise, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil „gut“. Auch diese Anwendung überzeugt insbesondere im Bereich Bedienungsfreundlichkeit, etwa hinsichtlich des Umfangs und der Verständlichkeit der Inhalte sowie des App-Designs. Besonderheit in puncto Funktionen: Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten Hinweise auf Rabatte für ADAC-Mitglieder bei teilnehmenden Tankstellen.

Rang drei belegt die Anwendung Benzinpreis-Blitz (Qualitätsurteil: „gut“). Sowohl die Bedienungsfreundlichkeit als auch der Nutzwert erzielen ein gutes Resultat. Aus Nutzersicht überzeugen beispielsweise die bedarfsgerechten Funktionalitäten der Anwendung. Es werden detaillierte Preisverläufe angezeigt und in der Android-Version der App lassen sich die Suchergebnisse auch nach Tankstellenketten filtern.

Die Apps Clever-tanken und Mehr-tanken auf Plätzen vier und fünf verfehlen jeweils knapp ein gutes Gesamtergebnis, profilieren sich aber beide im Bereich Nutzwert.

Fakten zum Test
Das Deutsche Institut für Service-Qualität testete die Apps von fünf Spritpreisvergleichsdiensten, die Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit bieten, nach den günstigsten Tankstellen zu suchen. Es wurden nur solche Apps berücksichtigt, die sowohl im Google Play-Store (Android) als auch im Apple App-Store (iOS) verfügbar waren. Im Testfokus standen die Bedienungsfreundlichkeit und der Nutzwert der Apps. Die Untersuchung umfasste 25 Betrachtungen der Apps durch geschulte Nutzer sowie zehn Analysen des Nutzwerts (Funktionen und Inhalte) der mobilen Anwendungen.
Autor: psg

Kommentare
Paulinchen
20.08.2022, 11.03 Uhr
Diese Empfehlungen...
... sind für die Katz. Am längeren Hebel sitzt die dtsch. Ölmafia. Was hilft es, wenn mir die App anzeigt, an der Pfefferminztankstelle kostet der Liter Kraftstoff 1.0999 Euro und ich stehe mit dem Handy in der Hand in der Tankstelle und zeige den Preis hin und muss dennoch 1.99 Euro bezahlen. Der Grund, in Nordhausen passiert, in der Zeit von 5:00 bis 12:30 Uhr, hat der betreffende Konzern, über 20 mal die Preise verändert. So hat es mir der Pächter an Hand der damit verbundenen Belege gezeigt. Wir - das Volk, sind der Dumme!
Psychoanalytiker
20.08.2022, 18.34 Uhr
Wieder sind uns andere EU-Länder überlegen
Egal welche Regierung Deutschland hat oder hätte, egal ob Große Koalition, Ampel, Jamaika ... auch bei den "Spritpreisen" interessiert sich "Deutsche Politik" nicht fürs Volk, sondern für die Energie- oder Erdölkonzerne, Hauptsache deren Vorstände und Aktionäre verdienen, verdienen, verdienen.

Heute in den Nachrichten: Frankreich muss Atomkraftwerke "herunterfahren", weil die Wasserknappheit die erforderliche Kühlung und Sicherheit nicht mehr geährleisten kann. Frankreich braucht aber Strom und bekommt diesen aus ......... riiiiiiiiiiiiichtig, aus Deutschland !
Und zwar Strom, der aus riiiiiiiiiiiiichtig, aus Erdgas hergestellt wird. Frankreichs Bürger werden "gerettet" und wir zahlen Energiegeld auf Energiegeld, jeweils mit Mehrwertsteuer (Mehrwert, weil wir den Strom ja, statt in den Netzen speichern zu müssen, ja direkt nutzen und verkaufen können - ist sarkastisch gemeint)

Laufen wir noch rund? Wir wissen nicht, wo wir Erdgas herbekommen, verstromen es aber und schicken es zukünftig nach Frankreich als Exportschlager !?

Übrigens ist uns Österreich an den Tankstellen weit vorraus. Vielleicht nicht am Preis für die Kraftstoffe (?!), aber am System des Verkaufs.

Die österreichischen Tankstellen dürfen die Preise, wann immer sie wollen, SENKEN, aber nur einmal pro Tag (um 12:00 Uhr Mittags) erhöhen. Ich finde dieses System nicht perfekt, aber gut, weil dann Paulinchens Hinweis auf -zigmalige Preisänderungen pro Tag nur nach unten, und nur 1x nach oben möglich ist. Und wer sich als Tankstelle dabei "verzockt" hat eben Pech gehabt.

Und keiner soll sagen, dass das Sozialismus sei, auch das ist Marktwirtschaft, ... Herr Lindner + Regierende ... .
tannhäuser
20.08.2022, 21.34 Uhr
Das ist keine App...
Sondern nur gespeichert "Ich tanke de)
was ich hier natürlich nicht verlinken darf.

Also unsere Katz, liebes Paulinchen, benimmt sich manchmal auch sehr mafiös fordernd, bis wir Netflix einschalten und ihr diese neue Serie über Katzenpsychologie für Frauchen und Herrchen präsentieren. Dann kehren Ruhe und Zufriedenheit ein.
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