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Mo, 08:09 Uhr
15.05.2023
Thüringer HC unterliegt dem BVB

European League auf Platz vier abgeschlossen

Mit dem vierten Platz verabschiedete sich der Thüringer HC nach der 23:28 (10:12)-Niederlage gegen den Ligakonkurrenten BVB 09 Dortmund aus der EHF European League-Saison...

Auch wenn zu Beginn der internationalen Spiele niemand mit einem solchen Gesamtergebnis gerechnet hätte, wäre doch mehr drin gewesen. Schon in der Anfangsphase brillierte Yara ten Holte im BVB-Tor und entwickelte sich über die gesamte Spielzeit zur Matchwinnerin.

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Mit zu vielen technischen Fehlern im Spielaufbau und mangelnder Chancenverwertung fand man nicht die richtige Antwort gegen den offensiv verteidigenden Ligakonkurrenten. Trotz mannschaftlich geschlossener Leistung bis zum Ende gelang es nicht, den Rückstand aus der ersten Halbzeit zu drehen. Beste Spielerin war Yara ten Holte mit einer starken Leistung im BVB-Tor, dazu erzielte sie zwei Tore. Mit je sieben Toren erzielten Anna-Lena Hausherr (BVB) und Annika Lott (THC) die meisten Treffer für ihre Mannschaften.

Beide deutsche Teams verloren ihre Halbfinalspiele gegen die Ikast Handbold bzw. Nykøbing Falster Håndbold. Dortmund verschenkte die Führung und musste sich im Siebenmeterwerfen geschlagen geben. Somit spielen beide Mannschaften um den dritten Platz gegeneinander.

Dem Thüringer HC gelang die schnelle Führung, Vilma Matthijs netzte vom Kreis zum 0:1 ein. Dortmund zog nach und übernahm selbst die Führung. Zu Beginn der 8. Spielminute der erste Strafwurf für den THC. Die sonst so sichere Nathalie Hendrikse musste sich im Duell mit der Yara ten Holte geschlagen geben, es blieb beim 4:3. Die früh störende offensive Abwehr brachte den Westfalinnen die eine doppelte Zeitstrafe ein. Das Überzahlspiel brachte nicht den gewünschten Erfolg aufseiten der Thüringerinnen. In der 12. Spielminute (6:3) nahm Herbert Müller, mit der Chancenverwertung sichtlich unzufrieden, die erste Auszeit.

Der THC stellte auf den Spielpositionen um und schien besser ins Spiel zu finden. Der 6:6-Ausgleich war lange überfällig. Wieder gelang das Spiel mit der siebten Feldspielerin in eigener Unterzahl nicht. Yara ten Holte reagierte aus dem eigenen Torraum und netzte direkt zum 8:6 ein. Es blieb nicht ihr einziger Treffer.

Der BVB verteidigte geschickt die knappe Führung, auf Thüringer Seite gingen die Bälle an den Pfosten und die Querlatte. Die THC-Abwehr machte kein schlechtes Spiel, Bälle wurden abgefangen und Würfe auf das Tor vereitelt. Im Angriff lief es nicht rund, zu viel blieb liegen und mit Einzelaktionen rannte man sich in der aggressiven gegnerischen Abwehr fest. Die Dortmunderinnen kassierten dafür insgesamt sieben Zeitstrafen. Beim Stand von 12:10 ertönte der Pausenpfiff.

Vier Minuten nach Wiederanpfiff gab es je zwei Tore für beide Mannschaften. Der Angriff der Thüringerinnen wurden immer wieder effektiv gestört und so zu technischen Fehlern und Fehlwürfen verleitet. An einer Yara ten Holten biss sich die Angriffsformation regelrecht die Zähne aus. Beim Strafwurf in der 40. Minute hatte Nathalie Hendrikse Glück, ten Holte war mit der Hand noch am Ball - 19:15.

Zwei gegnerische Tore in Folge zum 20:17, nahm Henk Groener zum Anlass für ein Team Timeout, man durfte den THC nicht ins Spiel kommen lassen. Immer wieder bäumte sich der THC auf, arbeitete sich auf drei Tore heran, aber es gelang nicht, den Schwung mitzunehmen und die Borussia länger unter Druck zu setzen. Mit fünf Toren im Rückstand ging es in die Crunchtime - 25:20 - 55. Minute.

Da schien die Vorentscheidung bereits gefallen, wenn nicht ein kleines Wunder geschehen würde. Doch das blieb aus und so trennten sich beide Mannschaften mit einem gerechten 28:23. Das Bundesligaspiel am kommenden Samstag in der Salza-Halle verspricht schon jetzt Spannung, denn man kann davon ausgehen, dass sich der Thüringer HC revanchieren und keine Punkte aus den Heimspielen abgeben will.
Autor: red

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