Fr, 11:37 Uhr
29.08.2025
Ein Blick in die Statistik
Thüringer Reallöhne stiegen an
Der Nominallohnindex in Thüringen stieg im 2. Quartal des Jahres um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war im selben Zeitraum ein Anstieg der Verbraucherpreise um 1,6 Prozent zu beobachten...
Die Reallöhne lagen damit im 2. Quartal 2025 um 3,6 Prozent höher als im Vorjahresquartal und stiegen somit zum 8. Mal in Folge. Der Reallohnanstieg ist vor allem auf den gemäßigten Anstieg der Verbraucherpreise im 2. Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahresquartal zurückzuführen.
Die Methodik
Der Nominallohnindex bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen von allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ab. Der Reallohnindex setzt den Nominallohnindex und den Verbraucherpreisindex ins Verhältnis, um die Veränderung der Verdienste mit der Preisentwicklung zu vergleichen. Der Reallohnindex nimmt zu, wenn die Verdienste stärker steigen als die Preise. Er gibt somit Hinweise zur Entwicklung der Kaufkraft der Beschäftigten.
Die Inflationsausgleichsprämie wird in der Verdienststatistik als Bestandteil des Gesamtbruttoentgelts miterfasst. Sie wird im Sinne der Entgeltbescheinigungsverordnung nicht als Sonderzahlung (sonstige Bezüge) definiert, da sie steuer- und abgabefrei ist. Aus diesem Grund wird die Prämie sowohl bei den Verdienstindizes mit Sonderzahlungen als auch den Verdienstindizes ohne Sonderzahlungen im gleichen Umfang abgebildet.
Autor: redDie Reallöhne lagen damit im 2. Quartal 2025 um 3,6 Prozent höher als im Vorjahresquartal und stiegen somit zum 8. Mal in Folge. Der Reallohnanstieg ist vor allem auf den gemäßigten Anstieg der Verbraucherpreise im 2. Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahresquartal zurückzuführen.
Die Methodik
Der Nominallohnindex bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen von allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ab. Der Reallohnindex setzt den Nominallohnindex und den Verbraucherpreisindex ins Verhältnis, um die Veränderung der Verdienste mit der Preisentwicklung zu vergleichen. Der Reallohnindex nimmt zu, wenn die Verdienste stärker steigen als die Preise. Er gibt somit Hinweise zur Entwicklung der Kaufkraft der Beschäftigten.
Die Inflationsausgleichsprämie wird in der Verdienststatistik als Bestandteil des Gesamtbruttoentgelts miterfasst. Sie wird im Sinne der Entgeltbescheinigungsverordnung nicht als Sonderzahlung (sonstige Bezüge) definiert, da sie steuer- und abgabefrei ist. Aus diesem Grund wird die Prämie sowohl bei den Verdienstindizes mit Sonderzahlungen als auch den Verdienstindizes ohne Sonderzahlungen im gleichen Umfang abgebildet.

