125 Jahre WBG werden auf dem Rathausplatz gefeiert
Miteinander wohnen, miteinander feiern
Bis in das Jahr 1901 kann die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz ihre Wurzeln zurückverfolgen, in diesem Jahr steht demnach der 125. Geburtstag an, der heute zusammen mit den Mietern, Mitgliedern und Mitarbeitern groß auf dem Rathausplatz gefeiert wird…
125 Jahre WBG Südharz werden heute auf dem Rathausplatz in Nordhausen gefeiert (Foto: agl)
Knapp 5.500 Wohnungen unterhält die WBG Südharz allein in Nordhausen, rund 7.000 Mitglieder ist die Genossenschaft stark und fast 2.400 von ihnen, hatten ihr Kommen für heute angekündigt. Volles Haus also auf dem Rathausplatz, die Bühne hatte man nach dem Rolandsfest gleich stehen lassen.
Pünktlich um 15 Uhr fiel dort der Startschuss für die große Sause, auf dem Programm stehen Tanzeinlagen des Studios More Esprit, Deutschpop, Schlager und Country mit Anna Steinhardt und Linda Feller, Klassiker mit der Simon & Garfunkel Revival Band und schließlich DJ-Beats zum mittanzen ab dem Abend. Ab 22.00 Uhr wird das Deutschland-Spiel Live übertragen, in der Halbzeitpause wird es ein Feuerwerk geben.
Anzeige symplr (mr_1)
Letzteres ist ein untrügliches Zeichen, dass in Nordhausen etwas wichtiges gefeiert wird, meinte Oberbürgermeister Kai Buchmann auf der Bühne, für die Stadtentwicklung sei die gute Zusammenarbeit mit der WBG unerlässlich. Die wird von den beiden Vorständen Sven Dörmann und Steffen Loup vertreten, die das Fest heute offiziell eröffneten. Herausforderungen gebe es viele, meinte Dörmann, doch heute sei man vor allem zusammengekommen, um das Gute zu feiern. Dank ihrer Mitglieder stehe die WBG auch nach 125 Jahren bewegter Geschichte heute gut da, von den ersten Anfängen als Spar- und Bauverein, über die Weltkriege und den Wiederaufbau im Sozialismus habe man gemeinsam viel erreicht.
v.l.: Steffen Loup, Sven Dörmann und Kai Buchmann eröffneten die Geburtstagsfeier am Nachmittag (Foto: agl)
Tausende Wohnungen wurden damals gebaut und manch Mieter der ersten Stunde lebt bis heute in den vier Wänden der Genossenschaft. Unsere Mitglieder stehen im Vordergrund, nicht die Gewinnmaximierung, sagte Steffen Loup und bedankte sich für Vertrauen, Treue und Miteinander.
In diesem Geiste soll heute gefeiert werden, bis in die Nacht hinein. Angelo Glashagel
Also sorry es waren wirklich gute Security Leute da keiner hat gebrochen Deutsch gesprochen sondern gut verständliches Deutsch. Aber man hätte ja auch mal lesen können dass es für die Mitglieder der WBG ist und nicht für außenstehende.
Die Krönung ist dabei,das alle SWG Mieter im Kornmarktbereich von 14 bis 24 Uhr ihr Quartier mit dem Auto nicht verlassen können,das gab es nicht mal beim Rolandstest!
Hier sind viele Gehbehinderte,die auf ihr Auto angewiesen sind.
Rücksichtnahme klein geschrieben.
Und für die Relativierer sei gesagt,denken Sie daran,wenn Sie selber betroffen wären.
auf dem Rathausplatz dem Herzstück der Bürgerschaft (es wurde gemunkelt das das eigentliche Ansinnen die Veranstaltung im Schacht stattfinden zu lassen dann doch wegen zu großer Abgeschiedenheit verworfen wurde)
Wbg kann doch auf ihren Grundstück ihre Feier machen, wieso in der Stadt? Dann noch Feuerwerk um solche Uhrzeiten?
Wbg soll sich schämen in Grund und Boden,
Dann für nur Wbg Mitglieder, alle anderen werden unverschämt mit Aussagen weggehalten.....wie gesagt,Haben doch ihr Bürositz und Geschäftsstelle, kann man auch dort machen. Soviel zur Klimafreundlichkeit liebe Wbg , Feuerwerk daumen hoch!!!!
Ich gönne der WBG Südharz ihr 125-jähriges Jubiläum von Herzen. Dagegen hat sicherlich niemand etwas. Aber muss man im Jahr 2026 wirklich noch ein großes Höhenfeuerwerk veranstalten?
Wir leben in einer Zeit, in der wir täglich mit Krisen, Kriegen und beunruhigenden Nachrichten konfrontiert werden. Wenn abends plötzlich laute Detonationen zu hören sind, denkt heute wohl kaum jemand als Erstes an eine Jubiläumsfeier. Viele erschrecken sich – und für Tiere ist so etwas eine enorme Belastung.
Als Hundebesitzer investiert man jedes Jahr viel Zeit, Geld und Nerven, um Silvester möglichst stressfrei zu überstehen. Manche fahren sogar mit ihren Tieren in ruhigere Gegenden, weil sie wissen, welche Angst ein Feuerwerk auslösen kann. Und dann, mitten im Juni, völlig ohne Vorwarnung, steht der Hund im Garten und plötzlich beginnt ein großes Höhenfeuerwerk. Keine Chance, das Tier rechtzeitig ins Haus zu holen oder vorzubereiten. Mein Hund war danach völlig verstört.
Aber nicht nur Tierhalter sind betroffen. Auch Familien mit kleinen Kindern dürften ihre Kinder um diese Uhrzeit längst im Bett gehabt haben. Wenn plötzlich ein Höhenfeuerwerk losgeht, ohne dass man überhaupt damit rechnet, werden Kinder aus dem Schlaf gerissen und Eltern stehen genauso überrascht da wie alle anderen.
Gleichzeitig wird seit Jahren intensiv über ein Böllerverbot und über mehr Rücksicht auf Tiere, Umwelt und Menschen diskutiert. Umso unverständlicher ist es, dass für eine Jubiläumsfeier ein Höhenfeuerwerk als angemessen angesehen wird.
Niemand möchte jemandem das Feiern verbieten. Aber Feiern geht auch ohne Explosionen am Nachthimmel.
Was mich am meisten ärgert, ist die fehlende öffentliche Ankündigung. Wer nicht zufällig den entsprechenden Zeitungsartikel gelesen hat, konnte mit diesem Feuerwerk überhaupt nicht rechnen. Das ist gegenüber Tierhaltern, Familien mit kleinen Kindern und vielen anderen Menschen schlicht unfair.
Vielleicht ist es an der Zeit, bei solchen Veranstaltungen umzudenken – aus Rücksicht auf Tiere, auf Familien und auf eine Gesellschaft, die derzeit wahrlich andere Sorgen hat.
Mein Fazit: Eine hervorragende Veranstaltung !
Deshalb meinen herzlichen Dank an die Organisatoren und die Versorgungseinrichtungen, welche ihre Aufgaben trotz der starken Hitze freundlich und korrekt erledigt haben. Auch die künstlerischen und artistischen Darbietungen haben ein hohes Niveau vermittelt und das Publikum voll begeistert ! Freundliche Sicherheitsbeamte sorgten für einen problemlosen Ablauf der Festveranstaltung. So muss es sein ! Weiter so, WBG !
Nur weil hier einige neidisch sind da sie nicht auf ein Fest durften, wird es gleich schlecht geredet und gelogen.
Ich bin auch Tierbesitzer und habe auch Kinder und meine Tiere und Kinder leben nach dem Feuerwerk noch, aber ich kann doch nicht für jedes Versagen einer Tier und Kindererziehung, ein Feuerwerk dafür verantwortlich machen.
So langsam glaube ich das es besser wäre, wenn in Nordhausen nie wieder Feste stattfinden sollten. Es wird sowieso immer gemeckert. Oder vielleicht sollten die Meckerer selbst mal ein Fest auf die Beie stellen. Aber wehe es wird wieder gemeckert.
So langsam reicht es doch mit den rum geheule. Wenn ihr mit euern Leben nicht zufrieden seid, dann fangt bei euch selbst an und meckert nicht über andere rum.
Hier gab es wohl einige Leute, die nicht bei der WBG wohnen und dadurch keinen Gutschein hatten. Also für diese "Besucher" hat es nichts gratis gegeben. Ooooh.
Ich habe mich auch kurz vor 22.00 h erst einmal erschrocken. Ein Blick zum Petersberg hat das "ungeheuerliche Rätsel" gelöst.
Die Veranstaltung war öffentlich und das Feuerwerk genehmigt. Silvester geht das über Stunden und zu Heimat- oder Schützenfesten gibt es auch sehr oft ein anschließendes Feuerwerk.
Wo also ist das Problem! Wo ist die Toleranz?
Ich mag auch keine Knallerei aber es war auch klar, dass das nicht die ganze Nacht geht.
An die WBG meinen Glückwunsch - und ich wohne nicht in einer WBG-Wohnung.
... für dieses rundum gelungene Jubiläums-Fest. Und danke an alle Akteure, die durch ihr Wirken an diesem Tag so zum Gelingen beigetragen haben. Bei diesen schweißtreibenden Temperaturen war dies wirklich eine große Herausforderung.
Wir fanden es toll und haben uns sehr wohl gefühlt. Alle waren ausnehmend freundlich und engagiert und das Essen wirklich lecker. Auch für Kinder wurde viel geboten. Und das neue Maskottchen ist zauberhaft! 🐝 😍
Und was die ganzen Kritiken der Neider angeht, da sollte man einfach drüber stehen. Gemeckert wird immer... 🤷♀️
Aus welchen Topf wird diese Veranstaltung eigentlich finanziert da sieht man mal wie gut es dem WGB Verantwortlichen geht solch eine Veranstaltung stattfinden zu lassen.Eins ist gewiss die Mieterhöhung kommt bestimmt bald .Man könnte ja auch die Parkgebühr und noch so viele Dinge erhöhen damit auch das nächste Fest stattfinden kann.Ich finde das jedenfalls eine Frechheit mit so einen Fest mit den geladenen Gästen zu glänzen. Gott sei Dank bin ich kein WBG Mitglied
Der Beitrag wurde deaktiviert von psg Gehört nicht zum Thema
altmeister
21.06.2026, 13:16 Uhr
Widerspruch im Kommentar
Dass die WBG feiert ist berechtigt, auch an dieser Stelle und wenn dort nur mit WBG-Leuten oder geladenen Gästen gefeiert wird, eine Hochzeitsfeier (z.B.) ist auch keine öffentliche Veranstaltung.
Beim Kommentar von @Dorfkind findet sich ein ganz klarer Widerspruch, da wird einerseits beklagt, dass keine Ankündigung da gewesen wäre und andererseits wird geschrieben, dass das Dorfkind glücklicherweise den Zeitungsartikel gelesen hat. Findet den Fehler!
Ich bin der Meinung, dass ein Feuerwerk ein schönes "Sahnehäubchen" bei einem Event ist, ein Gewitter oft mit intensiveren und länger andauernden Knallgeräuschen einhergehen kann. Solche Gewitter muss ein Lebewesen über sich ergehen lassen, da kommt vorher oft auch nur eine "kann" Voraussage, wenn überhaupt.
Was hat diese Feier weiterhin mit der Höhe von Mieten zu tun? Jede und Jeder kann Jubiläen feiern und diese Mittel werden langfristig eingeplant.
Übrigens bin ich auch kein Mieter oder Mitarbeiter der WBG.
Irrenhaus, in 125 Jahren ist die WBG dann 250 Jahre. Also ruhig bleiben. Das erlebt keiner von uns. So viel Hass und Neid ist schon einzigartig. Die WBG kann sicher auf so
einen Mieter gern verzichten.
ein solches Prunkfest auf Mieterkosten ist schon einzigartig und stinkt zum Himmel. Da werden notwendige Reparaturen abgewiesen mit der Begründung es ist alles gut so und im Gegenzug wird die Miete erhöht, wow echt der Hammer aber die Feste müssen ja irgendwie finanziert werden und dann noch dieses Feuerwerk, also wirklich gehts noch??? Dann muss man wohl seine berechtigten Anliegen gerichtlich durchsetzen.
Mich interissiert,was eigentlich mit den früher durch die ehemaligen Wohnungsmieter geleisteten 500 Aufbaustunden geworden ist,in heutige Stundenlöhne umgerechnet ist dies eine nicht kleine Summe.
Im Gegenzug wird bei der Wohnungsaufgabe noch über 1000 Euro zur Sanierung verlangt,das ist in etwa der damals auf heutige Werte umgerechnete damalige Genossenschaftsanteil.
Macht sich doch bestens für die WBG.
Nun nochmals die Frage,die Aufbaustunden waren dann wohl Soli???
Da kann man auch tolle Feste feiern.....
Den meisten Mietern hätten sicher auch greifbarere Anerkennungen bzw.Zuwendungen genützt.
Aber naja Brot und Spiele haben schon imme funktioniert.