Durch das breite Bürgerbündnis und mit thüringenweiter Unterstützung konnte der Thüringentag der Nationalen Jugend verhindert werden. Dazu ein resümierendes Statement der LINKE des Landkreises Nordhausen...
Gemeinsam verhindert (Foto: LINKE Nordhausen)
Möglich wurde das auch, weil erstmals alle demokratischen Parteien, Gewerkschaften, Vereine bzw. Verbände, die Kirchen, die Stadt Nordhausen und der Landkreis ihr Vorgehen gemeinsam koordiniert haben. Deshalb ein herzliches Dankeschön an das Bündnis und an alle Mitwirkenden. Dies sollte auch zukünftiger Maßstab sein, um geplante Naziauftritte ein für alle Mal in Nordhausen zu verhindern.
Unsere Gegenveranstaltung begann vor dem Landratsamt und reihte sich schließlich ein in die bunte Veranstaltung auf dem Rathausplatz. Etwa 60 Personen waren aus Nordhausen und Umgebung bereits um 8:30 Uhr mit Transparenten, Fahnen und Megaphon eingetroffen um mit ihrer Teilnahme Gesicht zu zeigen und deutlich zu machen, dass in Nordhausen Nazis nichts zu suchen haben.
Sie forderten u.a. ein erneutes Verbotsverfahren der NPD. Diese Partei sei nach Auffassung der LINKEN verfassungsfeindlich. Deshalb müsse man öffentlich all jene unterstützen, die sich ebenfalls für ein Verbot stark machen. Dann würden NPD-Veranstaltungen wie der Thüringentag der Nationalen Jugend - wie in Nordhausen geplant und in Sondershausen genehmigt - der Vergangenheit angehören, so Kreisvorsitzender Rainer Bachmann.
Das habe ich mir schon gedacht dass sich die Linke so hinstellt und sich brüstet. Sie haben auch nicht die beste Vergangenheit (SED). Ich mag die NPD auch nicht aber sie haben das gleiche recht und es gibt auch noch andere Farben in der Politik, über die man sich auch aufregen könnte. Warum tut man diese nicht aus Nordhausen verscheuchen?
Heute morgen noch Transparente mit "Nationaler Sozialismus" vom Parkdeck der Südharzgalerie hängen, den Tod des Staates fordern usw. aber jetzt hier sich groß als demokratisch hinstellen und die von den Bürgern zur 2. stärkste politische Kraft in Thüringen gewählte Linke, als radikal hinstellen...
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Mopss
05.06.2011, 00:34 Uhr
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Rainer-Zufall
05.06.2011, 12:10 Uhr
Tee
Der 2. stärksten politischen Kraft in Thüringen, der Linkspartei, hat man unter anderen auch diese katastrophalen Demokratieverhältnisse in Sachen Demonstrationsrecht zu verdanken.
"Jede Partei gleich welcher Vergangenheit darf Ihre Veranstaltungen durchführen- warum nicht die NPD???? Wo bleibt hier die Demokratie ???"
Hat sie doch in Sondershausen.
Aber dieses Argument NPD+Demokratie hat einen Bart der bis nach Amerika reicht.
Ich meine es weiß, so gut wie jeder wie "demokratisch" die NPD ist und dennoch darf sie in der Demokratie mitspielen?
Das ist wie eine Krebszelle unter gesunden Zellen.
Ich bin auch Nordhäuser. Bin hier geboren und habe nicht vor es zu verlassen und habe mich nicht mit einer Silbe gegen den Thüringen Tag ausgesprochen. Ganz im Gegenteil. Nun frage ich mich wer ist Nordhausen? Da ja Nordhausen fett nein sagt. Wenn ich heute Morgen in die Presse schau ist es klar. Nordhausen ist Politik.
Ich gratuliere zu eurer Toleranz, ihr seid echte Vorbilder. (war nur ein ganz toleranter Witz, bevor ihr euch das Lob noch zu Herzen nehmt) Wieso sagt Nordhausen nicht gleich nein, sondern erst kurz zuvor?
Naja mir egal, muss jeder selber wissen. ihr tollen "Nordhausen sagt nein" Heulsusen. Ich habe mir gedacht wie arm von unseren netten toleranten Politikern. Ich bin nach Sondershausen gefahren und hatte eine Menge Spaß. also ihr ganzen "Nordhausen sagt nein" Schreier... eure ganze tolerante Politik hat mal gar nichts gebracht, außer dass ich nun noch mehr lachen muss. In diesen Sinne einer von den Nordhäusern die ja sagen aber nicht zu euch.