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Mo, 08:03 Uhr
23.09.2019
Karate DO KWAI Club Nordhausen

Viel Karate-Gold in Meuselwitz

Am Samstag fanden die Thuringia-Karate-Open in Meuselwitz statt. Dabei errangen die Kata-Spezialisten vom Karate-Do-Kwai Nordhausen mehrere Pokale und Medaillen.

Karate-Gold in Meuselwitz (Foto: S. Schröter) Karate-Gold in Meuselwitz (Foto: S. Schröter)
Bereits am 17. September erfolgte der Meldeschluss des Veranstalters. Das Teilnehmerlimit war nämlich erreicht. Laut offiziellen Angaben kamen von insgesamt 34 Vereinen 709 Meldungen für Einzelstarts, 58 für die Teams und 17 Starts für Kobudô. Somit war klar, dass die Konkurrenz es den Startern nicht leicht machen würde. Aber die jungen Nordhäuser Karateka Leon Schneider und Nico Reim waren hochmotiviert und gut in Form.

Schneider kämpfte sich in der Altersstufe Jugend männlich U16 bei den Youngsters bis ins Halbfinale. Dort unterlag er zwar, kam aber gemäß den Regeln in die Trostrunde. Da siegte er und sicherte sich somit Platz drei. In der Allkategorie musste er zunächst in die Vorqualifikation. Auch hier gewann er die Runden bis ins Halbfinale. Unglücklich verlor er dieses 1:2, bekam jedoch abermals noch eine Chance. Im kleinen Finale setzte er sich gegen seinen Gegner durch und sicherte sich seine zweite Bronzemedaille in diesem Turnier.

Reim hingegen startete altersgerecht bei den Schülern B U12. Schon in der Kategorie Youngster ab dem 5. Schülergrad stellte er seine Qualität unter Beweis und gewann alle seine Kämpfe. Doch auch in der Allkategorie war letztlich niemand besser als er. In seinem Pool wurde er Erster und zog unangefochten ins Finale ein. Dort traf er auf den selben Gegner, den er schon zwei Wochen zuvor in Heiligenstadt bei den Eichsfeld Open im Finalkampf besiegen konnte. Und wieder gab er alles, siegte und holte sich seinen nächsten Pokal.

Nun kamen die Team-Kämpfe an die Reihe. Auch hier gelang es seinen beiden Mitstreitern und ihm, sich gegen alle Anderen durchzusetzen. Selbst in der nächsthöheren Altersgruppe, den Schülern-A, blieben sie siegreich. Am Ende nahm Reim vier Pokale mit nach Hause. Sein Vater, der ab und an auch als Betreuer fungiert aber diesmal nur Zuschauer war, freute sich natürlich über die lupenreine Bilanz seines Sohnes. „Es war eine gelungene Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften.“, kommentierte er hinterher. Denn diese finden am 28.09.2019 in Bielefeld statt.

Bei den Erwachsenen trat der gebürtige Nordhäuser und nun in Jena trainierende Hagen Walter in der Meisterklasse Ü30 an. Mit seinem Stil erwies er sich als der Beste gegenüber seinen Mitstartern und belegte Platz 1.

Doch nicht nur mit leeren Händen wurde gekämpft. Auch im Kobudô, dem Karate mit alten Bauernwaffen, gab es Nordhäuser Beteiligung. Bei den einteiligen Waffen konnte Walter den auch für den Karate-Do-Kwai startenden Sebastian Edelmann auf die Plätze verweisen und Bronze erringen. Dabei teilte er sich diesen dritten Platz mit Christian Hansen, ebenfalls aus Nordhausen. Beide waren in verschiedenen Gruppen gestartet. Bei den zweiteiligen Waffen hatte erneut Walter die Nase vorn. Diesmal allerdings ganz oben auf dem Treppchen während Edelmann als Zweiter mit Silber nach Hause fahren konnte.

Interessenten an authentischer und qualitativ hochwertiger Kampfkunst bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein vierwöchiges kostenloses Probetraining. In der Sportart Karate gibt es verschiedene, nach Alter gestaffelte Trainingsgruppen für Kinder, Erwachsene und auch eine eigene Senioren-Gruppe. Für Kobudô (Waffenkarate) und SaCO-Selbstverteidigung muss man das 14. Lebensjahr schon erreicht haben. Karate-Aerobic ist gerade bei Frauen sehr beliebt und ideal für die Verbesserung der Fitness geeignet. Außerdem gibt es noch eine Übungsgruppe Qi-Gong. Die Kleinsten (4-7 Jahre) werden entwicklungsgerecht in der Ninja-Kids Gruppe an den Sport heran geführt. Wessen sportliches Interesse nicht unbedingt im Kampfsport liegt, der ist in der Gruppe Basis-Fit gut aufgehoben.

Information bekommt man im Internet unter www.karate-nordhausen.de, per Telefon NDH 60 47 36 oder einfach mal zu den Trainingszeiten in der Spendekirchhof-Turnhalle des Humboldt-Gymnasiums in der Münzgasse vorbeischauen.
Sven Schröter
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