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Do, 09:01 Uhr
02.07.2020
Wieder ausgezeichnete Sprachtalente am Herder-Gymnasium.

Mit Müll, Schulhistorie und Maskottchen erfolgreich

Ihr macht es genauso viel Spaß wie ihren Schülerinnen und Schülern: Die Englischlehrerin Bianca Tschakert vermag seit mehreren Jahren ihre Lernenden zu begeistern, sich über die Stundentafel hinaus mit der englischen Sprache zu beschäftigen und dabei auch noch kreativ zu sein...


Regelmäßig betreut sie Gruppen, die am Bundeswettbewerb Sprachen teilnehmen. So auch in diesem Schuljahr. Gleich drei Arbeitsgruppen fanden sich und baten ihre Fachlehrerin um Unterstützung, gerade auch bei der Anmeldung bzw. dem Hochladen der digitalen Beiträge.

In der Kategorie Team ist dabei durch jede Gruppe ein Video oder einen Audiobeitrag sowie eine schriftliche Dokumentation zu erstellen. Zu letzterer gehören das Drehbuch und eventuell Hintergrundinformationen zur Projektarbeit oder zum Team sowie Bilder. Dieser schriftliche Teil darf maximal einen Umfang von 30 Seiten aufweisen. Der mündliche Beitrag, also das Video oder der Audiobeitrag, umfasst zehn Minuten.

Diese Vorgaben fest im Blick machten sich die insgesamt 17 Lernenden der Klassenstufe 7 an die Arbeit. Sie bildeten selbstständig die Teams, diskutierten Themen und einigten sich jeweils auf einen Schwerpunkt. Folgend musste ein Skript geschrieben und die Umsetzung geplant werden. Gerade das Planen des Videos sowie das Filmen und Schneiden bereitete allen viel Freude, auch wenn hochwertiges Equipment, also Kameras, Tablets, ansprechende Programme für den Schnitt usw., fehlte und die Schülerinnen und Schüler nur mit ihren eigenen Smartphones filmen konnten.

Die sechsköpfige Gruppe um Mia Döring thematisierte Plastikverpackungen und den damit verbundenen Verpackungsmüll. Mehr noch: Sie verwiesen deutlich auf Alternativen beim Einkaufen und appellieren an den Zuschauer, einen eigenen Beitrag zu leisten. Zudem wurde dieser Beitrag mehrsprachig konzipiert. Neben Englisch integrierten sie Französisch, Russisch, Latein und Deutsch.

Auf eine Reise durch die Zeit lud Team 2 ein. Sie stellten den Schulalltag und Bedingungen des Lehren sowie Lernens zu Kaisers Zeiten denen von heute gegenüber und spickten dies mit Stereotypen und einer Portion Humor.

Mit Silky, dem Maskottchen des Englischbuches, beschäftigten sich die acht Mitglieder der dritten Gruppe. Sie hauchten der Robbe Leben ein, ließen sie witzig, unterhaltsam und manchmal auch ein bisschen verrückt erscheinen und gaben sie in die Obhut einer Mädels-Clique.

In diesem Schuljahr hat es zwar nicht für den Siegerplatz gereicht, aber die Rückmeldungen zu den Beiträgen war sehr positiv. Für ihr Engagement erhielten die vornehmlich aus der 7/1 stammenden Teilnehmer ein dickes Lob für die Themenauswahl, das Skript sowie die Dokumentation von der Jury und wurden mit einer Urkunde geehrt. Und für die Teams steht ausnahmslos fest, dass sie im nächsten Jahr definitiv wieder am Wettbewerb teilnehmen werden. Vielleicht eröffnet die Digitalisierung bis dahin auch neue technische Möglichkeiten
Heike Roeder
 Sprachtalente mit Umweltbewusstsein: Mia Döring, Elisabeth Krebs, Johanna Ibe, Pauline Herzberg, Agnesa Muciqi, Emil Wabersich und Lehrerin Bianca Tschakert (Foto: H. Roeder)
     Paula Kaltwasser, Charlotte Jordan (7/3), Greta Neumeyer verglichen Schule und Lernen um 1900 mit dem heutigen   (Foto: H. Roeder)
   Erweckten das Lehrbuch-Maskottchen zum Leben: Tim Kunze, Josephine Winkler, Michelle Peter, Stella Rößler, Eva Mader, Jolina Hund, Emma Delzer, Lukas Benkenstein (Foto: H. Roeder)
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