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Do, 15:09 Uhr
13.08.2020
Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU

Gedanken an den 59. Jahrestag des Mauerbaus

Zum 59. Jahrestag des Beginns des Mauerbaus in Berlin erklärt sich der Bundesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU (OMV) – Union der Vertriebenen und Flüchtlinge, Egon Primas...

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"Am 13. August 1961 begann das DDR-Unrechtsregime mit dem Bau der Mauer. Dieser Tag darf niemals in Vergessenheit geraten. Aus Stein gemauert und in Beton gegossen erhob sich fortan in Berlin ein international sichtbares Mahnmal dafür, wie der Kommunismus eine gerechtere Gesellschaft und einen besseren Menschen erreichen wollte: mit Unfreiheit und Repression, mit Stacheldraht und Todesstreifen.

Immer wieder muss man sich bewusst machen, was diese Grenzbefestigung bedeutete: Familien wurden voneinander abgeschnitten. Tausende Menschen vertrieb man aus ihren Häusern und Wohnungen im grenznahen Bereich. Mehrere hundert Freiheitsliebende kamen beim Versuch, aus dem kommunistischen Unrecht zu entkommen, ums Leben oder wurden von DDR-Grenzern getötet. Noch 1989 starben dabei allein in Berlin drei Menschen.

Die Geschichte hat gezeigt, dass solchen Unrechtsgrenzen mit friedlichen Mitteln beizukommen ist: Hunderttausende Bürger der DDR haben dies eindrucksvoll bewiesen. Ein sensibler Umgang mit den Werkzeugen der Diplomatie – u.a. durch Helmut Kohl, George Bush senior und Michail Gorbatschew – hat dem Mauerfall und der Wiedervereinigung den Weg bereitet. Und einen wichtigen Teil dazu beigetragen hat auch, dass von westdeutscher Seite aus durch die OMV und die Unionsparteien stets die Überzeugung vertreten wurde, dass die Teilung Deutschlands überwunden werden kann und wird.

Freiheit und Demokratie lassen sich weder einmauern noch auf Dauer unterdrücken. Dies führt die Geschichte der Berliner Mauer allen Völkern weltweit vor Augen, und daher müssen wir auch das Gedenken an den Mauerbau lebendig erhalten."
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Kommentare

13.08.2020, 16.23 Uhr
Envites | Ja und Mahnung zugleich
Zustimmung. Nicht vergessen und auch Mahnung zugleich. Wer will zu Mexiko eine Mauer bauen? Wer hat ein Bollwerk gegen Flüchtlinge gebaut. In der heutigen Zeit? Mit hohen Stacheldraht Zäunen? Mauern in den Köpfen gibt es auch. Die Mauer muss weg. Reisst Sie ein. Wie einst ein US Präsident in Berlin sagte!

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13.08.2020, 17.47 Uhr
shershen834 | Mauer oder Einheit
Hat Herr Primas mal an die sogenannten Stalinnoten von 1952 gedacht , als ein Kurt Schumacher von der SPD sich dafür aussprach ,alles zu prüfen,was einer Wiedervereinigung dienlich wäre ,während Amerika,England und Frankreich dagegen waren?
War es nicht ein CDU Kanzler Adenauer , der die Vorschläge der Sowjetunion als Bluff und ähnliches abtat?
Ich denke da kann man nicht von schon immer vorhandenem Einigungswillen der Unionsparteien reden.
Vielleicht wäre die Mauer nie gekommen mit ihren Opfern und die Europa sähe heute anders aus.
Alles nur wenn und aber , wichtig ist das so etwas nie wieder passieren darf.

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13.08.2020, 21.26 Uhr
DDR-Facharbeiter | Wäre ein neutralisiertes Gesamtdeutschland eine Gesamt-DDR geworden?
Adenauers sah nach der Note Stalins 1952 zur Neutralisierung Gesamtdeutschland eine sichere Zukunft der Bundesrepublik nur in einer engen politischen und militärischen Anlehnung an den Westen. Ein neutrales Gesamtdeutschland, so glaubte er, würde auf Dauer in sowjetische Abhängigkeit geraten. Wie sowjetische Abhängigkeit aussieht, haben die DDR-Bürger 40 Jahre lang erleben dürfen:
1.Gnadenlose Reparationen.Kostenloser Abbau der DDR- Bodenschätze an Uran für Tausende von Atombomben.
2. Ein produktivitätsfeindliches Planungssystem mit realitätsfremden unsinnigen Vorgaben.
3. Weltfremde Verteilschlüssel für Mangelware, Bevorzugung der Großstädte, Aufspaltung der Gesellschaft in West-Devisenbesitzer und Alu-Chip- Malocher. Zutritt zu prominenten Restaurants und Hotels in den Großstädten bevorzugt für Westler.. usw. usw...

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14.08.2020, 00.18 Uhr
Echter-Nordhaeuser | @Envites,Sicherheit beginnt an den Grenzen
Sicherheit beginnt an den Grenzen und diese Sicherheit ist für mich nicht mehr gegeben. Grenzen und Mauern muss ja nicht heißen das man keine Freiheit mehr hat. Aber schauen wir doch genauer hin Terroristen fahren kreuz und quer durch Deutschland bzw Europa, Autos werden gestohlen können ohne Kontrolle nach Polen oder andere Länder abhauen usw.usw. man könnte es immer weiter ausführen. Deshalb sollte man wieder mehr Grenzkontrollen machen.

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14.08.2020, 06.48 Uhr
Wolfi65 | Immer wieder der selbe Mist
Deutschland hatte 1945 den zweiten Weltkrieg verloren und bedingungslos kapituliert.
Man hatte gegenüber den Allierten Besatzern überhaupt nichts zu wollen.
Heute wird sich über Mauer und Stacheldraht, Reparationskosten und ausgebeutete Bodenschätze aufgeregt.
Verloren ist verloren.
Man sollte lieber froh sein, dass es Deutschland wieder so gibt, wie es heute ist.
Wenn es nach einigen Alliierten Freunden gegangen wäre, gebe es Deutschland überhaupt nicht mehr!

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14.08.2020, 08.42 Uhr
Luke Skywodka | So
Ein Artikel in der sozialistischen Republik Thüringen, dass wird unsere SED Regierung unter dem Westflüchtling nicht gerne lesen. Viele Linke, wobei SED und Linke der selbe Brei sind, werden dem antikalitalistischen Schutzwall nachtrauern. Allem voran die unerzogene SED Funktionärin und jetzige Linke Kader Welsow. Zumal man die enge Verbundenheit mit dem damaligen Regime offen zeigt in dem man sich weigert oder schwer tut diesen als Unrechtsstaat zu bezeichnen. Denn da müsste man ja zugeben das man Unterstützer des Unrechts in führenden Parteifunktionen agieren lässt. Auch werden unsere bekannten Verfechter des Kommunismus die schlechte Qualität des Artikels hervorheben, da die DDR nicht kommunistisch war. Obwohl sozialistische oder kommunistisch völlig egal ist da beides für Unterdrückung und Entrechtung steht. Beendet die SED Regierung in Thüringen mit der nächsten Wahl!

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14.08.2020, 09.40 Uhr
Real Human | Der Mauerbau hat eine lange Vorgeschichte
• 1848/49 Niederschlagung der Bürgerlich-Demokratischen Revolution durch Preußische Truppen unter Prinz Wilhelm von Preußen
„Im März 1848 wurde er vorübergehend nach London geschickt, weil er in Preußen als Scharfmacher (»Kartätschenprinz«) untragbar geworden war. Im Juni 1848 nach Preußen zurückgekehrt, wirkte er aktiv auf den Sieg der Gegenrevolution hin. Im Juni 1849 übernahm Prinz Wilhelm den Oberbefehl bei der Niederwerfung des badisch-pfälzischen Aufstandes. Er sah darin einen Kampf gegen »Hochverräter« und eine gottgewollte Pflichterfüllung.“
Siehe dazu auch „Karikatur von Ferdinand Schröder zur Niederlage der Revolutionen in Europa 1849 und zur erzwungenen Auswanderung der Forty-Eighters.“
Noch heute wird der Erzreaktionär auf dem Kyffhäuser verehrt.
Deutschland hätte einen Mittelmeerhafen haben können, wenn sich nicht die Kleindeutschen Kleingeister durchgesetzt hätten.
Das war die URKATASTROPHE der Deutschen Geschichte!

• 1864 - 1871 Die kleindeutschen Einigungskriege mit einer folgenschweren Demütigung Frankreichs.

• 1.8.1914 Das durch schlechte kaiserliche Diplomatie eingekreiste Deutschland beginnt einen Präventivkrieg. (Schlieffen-Plan)

• April 1917 Ein bestimmter russischer Revolutionär durchreist mit kaiserlicher Förderung Deutschland – mit weitreichenden Folgen.

• 30.1.1933 ein aus Österreich stammender Putschist wird Deutscher Reichskanzler und am 5. März 1933 durch letztmalige freie Wahlen bestätigt.

• 1.9.1939
• 11.12.1941 (Kriegserklärung Deutschlands und Italiens an die USA)
• 22.6.1941
• 10.3.1952 („Stalin-Noten“ – von einem Rheinischen Separatisten bewusst ignoriert.)
• 13.8.1961 ...

Das traurige Ergebnis:
Adenauer und Ulbricht waren sich einig darin, dass die Einheit Deutschlands als blockfreies Land unbedingt verhindert werden sollte. Und so mancher Block-CDU-ler betrieb verdeckt oder offen die Politik der SED. Der „Antifaschistisch-demokratische Block“ war in Wirklichkeit ein postfaschistischer Block zur Verhinderung von wirklich demokratischen Strukturen.

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14.08.2020, 10.08 Uhr
RWE | Envites,
JEDER kann LEGAl in die USA einreisen. Die Mauer soll illegale Einreisen stoppen. Ob das klappt steht auf einem anderen Blatt.
Die DDR Mauer sperrte die eigene Bevölkerung ein, während jeder US Bürger ausreisen darf so oft will. Der Vergleich ist scheinheilig und bösartig.

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14.08.2020, 10.39 Uhr
Flitzpiepe | @Luke /So So
Wie soll Susanne Hennig-Wellsow eine SED-Funktionärin gewesen sein, wenn sie zur Wende 12 Jahre alt war.
(Facepalm)

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14.08.2020, 17.17 Uhr
diskobolos | @ RWE
Für denjenigen, der eine Grenze von A nach B nicht überwinden darf macht es keinen Unterschied, welcher der beiden Staaten es verbietet. Sie sollten es nicht danach beurteilen, ob Sie selbst davon betroffen sind.
Legal darf man IMMER alles

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14.08.2020, 21.53 Uhr
Pe_rle | Mauerbau
wie kann man nur auf die Idee kommen den Mauerbau auch noch zu feiern oder Gedanken daran zu verschwenden.
Mir hat dieses widerliche Bauwerk 30 Jahre meines Lebens versaut
Aber Leute wie Primas ,die in der DDR schon dicke da waren sind es Heute weiterhin.
Ist schon schlimm was diese "Hure" Politik so alles statt gibt

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14.08.2020, 22.44 Uhr
henry12 | @DDR FA
Einerseits "DDR Facharbeiter" als nickname und dann nur DDR bashing ! Die Russen meinten eigentlich etwas anders bei ihrem Vorschlag eines neutralen Deutschland als z.B.
".Gnadenlose Reparationen.Kostenloser Abbau der DDR- Bodenschätze" . Da hat vorher jemand
Russland platt gemacht und eine Politik der verbrannten Erde betrieben. Die USA konnten sich da ganz cool zurücklehnen und den Marshall Plan starten.

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15.08.2020, 15.38 Uhr
DDR-Facharbeiter | Weiss Henry, was Stalin mit dem Vorschlag "Neutralisierung Gesamt-Deutschland" bezweckte ?
Woher weiss Henry12 , was die Russen - genauer gesagt Stalin 1952- eigentlich meinten mit ihrem "Vorschlag eines neutralen Deutschlands" ?
Hat Henry Einblick in die Akten des Kremls von1952 ?
Bitte um Aufklärung.

Der DDR-Facharbeiter betreibt kein "DDR- bashing".
"DDR- bashing" heisst übrigens im deutschen Sprachgebrauch :
" DDR verunglimpfen".
Der Gebrauch von Fremdwörtern zeugt nicht immer von höherer Bildung...

Vielmehr benannte der DDR-Facharbeiter einige Probleme der DDR-Wirtschaft durch die erzwungene Abhängigkeit vom sowjetischen Wirtschaftssystem.

Der DDR-Facharbeiter hat - dank des hervorragenden DDR- Dualen Ausbildungswesens - zwei Abschlüsse in der DDR vorzuweisen.
Er hat sowohl in der DDR- Produktion wie auch im Westen eigene und Kollegen-Erfahrungen gesammelt.
Er hat auch aufmerksam eine schonungslose Beurteilung der DDR-Wirtschaft 1989 durch die erzwungene Abhängigkeit vom sowjetischen Wirtschaftssystem
von Dozenten einer Partei-Hoch-Schule gehört.

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15.08.2020, 18.56 Uhr
Manni | Lustig
Liebe Kommentatoren,
es ist schon lustig, wie jeder versucht mit seinem - teilweisen - Kenntnissen, Gehörtem, Gelesenem und manchmal auch studierten Wissen an der Diskussion beteiligt. Wer trifft den Kern? Keiner!
Fakt ist nur, dass auf deutscher Ebene die CDU der BRD die Hauptschuld an der Errichtung der "Mauer" trägt. Das sollte auch Herr Primas eingestehen!
MfG

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15.08.2020, 19.54 Uhr
RWE | diskobolos,
es ist ein Riesenunterschied warum eine Grenze geschlossen wird. Die DDR Mauer hat die eigenen Bürger eingeschlossen. Trumps Mauer, die es so nicht geben wird, bezweckt das eigene Staatsgebiet zu schützen. Jeder Süd-und Mittelamerikaner kann mit einem Touristenvisum in die USA einreisen. Warum soll ein Staat nicht bestimmen können wer einreisen darf und wer nicht? Warum muss es denn illegal sein? Sollen die USA Millionen und aber Millionen Armutsflüchtlinge aufnehmen, welcher dann vor den Baumärkten herumlungern um den Amis als Tagelöhner den Rasen zu mähen?
Es ist die gleiche Problematik wie in Europa bezüglich illegaler Einwanderung über das Mittelmeer.

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15.08.2020, 22.26 Uhr
Örzi | Manni
Ich empfehle dringend einen Arztbesuch

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15.08.2020, 23.06 Uhr
pitti7 | lustiglustig...
Herr Primas,
WO? waren SIE denn mit IHRER MEINUNG bis november '89???
Abteilungsleiter oder Produktionsleiter in Betrieben der DDR wurde man ja auch nicht ebenso...,mein mitleid hält sich in grenzen(!) und zum 60. knallen die korken :)

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