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Mi, 16:25 Uhr
16.09.2020
Baubegleitende Sondierung am Theater Nordhausen

Wieder Evakuierungen morgen?

Der frisch gebackene Theaterpreisträger und Sprengmeister Andreas West von der Erfurter Firma Tauber Delaborierungen könnte in der nächsten Woche wieder zum Einsatz gelangen, wenn die letzte Woche festgestellten Anomalien am Theater tatsächlich Bombemblindgänger sind...

Im Rahmen der Vorbereitungen der Neubau- und Sanierungsarbeiten am Theater Nordhausen wurden in den vergangenen Wochen routinemäßige Untersuchungen vorgenommen. Anomalien wurden durch die Firma Tauber Delaborierung untersucht. Messungen im Nachgang von Abbrucharbeiten auf dem Theatergelände zeigten nach Informationen der Sprengmittelberäumer Hinweise für mögliche Anomalien beziehungsweise Bombenverdachtspunkte an. Ob es sich tatsächlich um Bombenblindgänger handelt, kann erst festgestellt werden, wenn diese durch die Firma Tauber untersucht werden. Dies erfolgt am morgigen 17. September 2020 ab 08.00 Uhr.

Im Fall der Bestätigung eines oder mehrerer Bombenblindgänger werden diese entsprechend der Festlegungen durch den Sprengmeister entschärft. Der Sondierungsbereich um das Theater ist für den Zutritt Unbefugter gesperrt. Die Veranstaltungen des Theaters Nordhausen und/oder umliegender Veranstaltungsstätten sind durch die Untersuchungen vorerst nicht betroffen.

Sollte sich der Verdacht bestätigen und eine weitere Bombe entschärft werden müssen, so werden wir Sie hier in bewährter Manier mit einem Liveticker über den Stand der Dinge unterrichten.
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Kommentare

16.09.2020, 18.00 Uhr
Wolfi65 | Es wird mal wieder Zeit
Der 22.Juni ist ja schon eine Weile her.
Jetzt kommt u.U. für Nordhausen wieder der Evakuierungshammer.
Man wird sehen.
Vielleicht ist es ja auch nur ein vergrabener Warmwasserboiler........vielleicht.

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16.09.2020, 23.34 Uhr
Harung | Kosten der Bombenentschärfungen
Ich habe vor Jahren gelesen, dass die Kosten der Bergung von abgeschossenen deutschen Kampffliegern des WKII in Großbritannien von der BRD übernommen werden.
Wie sieht das denn umgekehrt aus…? – Werden für die aufwändigen Aktionen bei der Bergung alliierter Kriegshinterlassenschaften diese auch zur Kasse gebeten? Angesichts des wirtschaftlichen Zustandes dieses Landes sollte man da mal verhandeln …
Oder?

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17.09.2020, 09.36 Uhr
Blick in die Heimat | Viele Evakuierung, keine Sirenen ausgerechnet in NDH
Wir können es immer noch nicht verstehen daß zum Warntag ausgerechnet in Nordhausen nichts stattgefunden hat. Wo, wenn nicht hier, wäre eine öffentliche Sammelwarnung und Entwarnung an die Bewohner doch wirklich angebracht. Da war man zu DDR Zeiten viel weiter

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17.09.2020, 10.03 Uhr
Grisu76 | Warntag hat stattgefunden
Wie kommt man darauf, dass der Warntag in Nordhausen nicht stattgefunden hat?
Nina und Katwarn wurde ausgelöst, leider aufgrund der Überlastung des Systems in der Zentrale hat es halt nicht funktioniert.
Sirenen gingen nur nicht, weil die Sirenen nicht mit den nötigen Funkempfängern ausgestattet sind.
Man kann im Moment nur auf die mobilen Sirenen zurückgreifen, aber für Infos muss dann auch Internet und lokale Radiosender genutzt werden.

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17.09.2020, 10.05 Uhr
Wolfi65 | Das Versagen der Versager
Wenn keine Warnung in Nordhausen an dem besagten Tag erfolgt ist, dann ist das ein Zeichen von einem Totalversagen.
Selbst die Warnapp Nina hat zum Zeitpunkt keinen Muks gemacht.
Daraufhin habe ich sie wieder gelöscht, denn was soll man mit Warnapps, welche nicht funktionieren?

Anm. d. Red.: Informationen zum Warntag gab es beim letzten Kreissausschuss:

https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=280817

zum Warntag in der Stadt gab es diese Meldung der Feuerwehr:

https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=280512

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17.09.2020, 11.05 Uhr
Leser X
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Kein Chat
17.09.2020, 14.03 Uhr
Wolfi65 | Nachtrag zum Vortrag
Ich habe die Links noch einmal durchgelesen.
Mir fällt auf, dass der Landrat J. sich zu sehr auf Apps und dergl. verlässt, vorbei man doch wissen müsste, dass im Katastrophenfall die Mobilfunknetze und das Internet total überlastet sind.
Deswegen wäre vielleicht doch darüber nachzudenken, ob es zu Neuaufbauten von Sirenen moderner Bauart an wichtigen Standorten der Stadt NDH kommen könnte.

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